
Eine 86-jährige Fahrerin eines Skoda wollte nach rechts in die Straße „Am Spielfelde“ abbiegen, als es zur Kollision mit einer 38-jährigen Radfahrerin kam. Diese war offenbar im gleichen Bereich unterwegs und wurde beim Abbiegevorgang übersehen. Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin und zog sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde noch am Unfallort im Rettungswagen medizinisch versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich – nach der Behandlung konnte sie wieder entlassen werden.
Die Autofahrerin blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Einschätzungen als gering eingestuft.
Das ist ja im letzten Absatz schlicht Quatsch, Nisa, weil an der Stelle aus einer Geradeausspur mit abgebogen wird.
Das ist ampelmäßig gar nicht trennbar bzw. würde zu einer völlig unsinnigen Aufblähung der Schaltung führen.
Man muss schon die Sorgfaltspflichten da lassen wo sie sind – das ist hier klar beim Kfz.
Nein, die Stadt ist nicht schuld!!
Wenn die Radfahrerin beim Abbiegevorgang der Autofahrerin, die aus der Bornumer Straße nach RECHTS in die Straße Am Spielfelde einfahren wollte, touchiert wurde, hätte dies durch eine getrennte Ampelschaltung verhindert werden können.
An dieser Stelle gibt es 2 Fahrspuren, eine davon könnte zukünftig nur zum Abbiegen genutzt werden, die andere ausschließlich für die Weiterfahrt geradeaus. Dadurch würde sich auch der Verkehr dahinter weniger durch den Abbiegevorgang stauen und zusätzlich weniger Abgase verursachen. Wenn die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern eine echte Rolle spielt, dann werden diese durch getrennte Ampelschaltungen am besten geschützt!
Da sieht man mal wieder, wie leicht beim abbiegen Unfälle, gerade mit Radfahrern passieren. Da war doch entweder der tote Winkel, oder der fehlende Schulterblick und der Blick in den Seitenspiegel schuld 🙁
Meiner Meinung müßte man ab 75 Jahre eine Kontrolle der Fahrtüchtigkeit einführen.
Es ist ja so leicht, die Schuld nur bei den Autofahrern zu suchen. Radfahrer verhalten sich ja scheinbar immer korrekt, nicht wahr?
Ich erlebe jeden Tag als Fußgängerin mehr Verstöße von Radfahrern als von Autofahrern und dabei sind weitaus mehr Autofahrer unterwegs als Radfahrer.
Aber selbst wenn der Autofahrer hier die alleinige Schuld trägt, ist er nicht automatisch fahruntüchtig. Kein Mensch ist unfehlbar, Fehler sind menschlich und JEDER Verkehrsteilnehmer sollte mit FEHLERN ANDERER rechnen!
Auch als Fußgänger oder Radfahrer habe ich die Möglichkeit solche Situationen zu verhindern, indem ich mich absichere, ob der Autofahrer mich wahrnimmt. Immer dem anderen die „Pflicht“ aufzubürden für die eigene Unversehrtheit zu sorgen, finde ich eine merkwürdige Sichtweise.
Alternativ kann man diese Situationen auch aus der Welt schaffen, indem beim Abbiegen keine gleichzeitige Ampelüberquerung durch Fußgänger oder Radfahrer ermöglicht wird. Somit sehe ich die Verantwortung für solche Unfälle eher bei der Stadt, die für eine bessere Ampelschaltung sorgen könnte.