Update: Imkerei auf Lindener Berg – Verwaltung stärkt enercity

Ladestation
Die Ladestation für die Solaranlage zur Stromgewinnung.

Am Hochwasserbehälter auf dem Lindener Berg, hat Imkermeister Hartmut Münch ehrenamtlich seit 2022 einen Lern- und Forschungsort  für Honig- und Solitärbienen geschaffen. Doch am 30. September 2026 endet das Projekt, denn  die Grundstückseigentümerin enercity hat den Gestattungsvertrag gekündigt. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat deshalb die Stadt als Haupteigentümerin aufgefordert, sich für den dauerhaften Erhalt der Imkerei einzusetzen. Doch enercity bleibt bei seiner Haltung und verweist auf besondere Sicherheitsanforderungen.

Mission Bienen schützen

Seit Jahrzehnten engagiert sich Münch für den Erhalt von Bienen, die wegen ihrer Bestäubungstätigkeit für das Überleben der Menschen und die weltweite Ernährungssicherheit sehr wichtig sind. Sein Wissen vermittelt der Vorsitzende des Vereins „Hannover summt“ und Mitglied im Insektenbündnis der Stadt Schüler*innen und Interessierten. Der mehrere tausend Quadratmeter große Bienengarten auf dem Lindener Berg mit vielen ganz unterschiedlichen Solitärbienenwohnungen und Standorten für 16 Honigbienen-Völkern ist für ihn dafür „ideal“. Hinzu komme, dass er in der benachbarten Sternwarte den Vortragsraum für seine Veranstaltungen nutzen könne, sagt er in einem Pressegespräch.

Forschung voranbringen

Bienen-Windel
Das Ein-Euro-Stück auf der Bienen-Windel soll der KI den Größenvergleich zu den Milben erleichtern

Genauso wichtig ist ihm die Bienenforschung, „damit wir sachlich diskutieren können“. Denn immer wieder gebe es Nutzungskonflikte, etwa bei der Entscheidung, ob heimische oder ausländische Bäume gepflanzt werden. Oft würden auch falsche Gründe für plötzliches Bienensterben im August genannt. „Wir haben einen klaren Zusammenhang mit dem Ende der Lindenblüte festgestellt“, sagt Münch, der deshalb auch „intelligentes Pflanzen“ fordert. „Alles, was nach der Linde blüht und Bienen Nahrung gibt, ist gut.“ Seit einiger Zeit arbeitet er deshalb mit den Universitäten Bremen und Münster zusammen und hat die Bienenstöcke digitalisiert, um das Leben der Bienen minimalinvasiv zu erforschen.

Fotos von Bienen-Windel für KI

„Per W-LAN und App füttern wir von hier aus eine KI, damit sie künftig anhand von Bildern der sogenannten Bienen-Windel (Kunststoffeinlagen) am Boden des Wabenhauses herunterfallende Milben automatisch erkennt und Aussagen über den Zustand des Bienenvolkes machen kann.“

Neuer Forschungsstandort gesucht

Auch wenn er die Kündigung nur schwer akzeptieren kann, hat Münch mit dem Abtransport der Bienenvölker begonnen. „Im Sommer vertragen sie den Umzug besser.“ Er nutzt dafür auch den mobilen Bienenwagen, den die proWIN pro nature Stiftung  ihm gestiftet hat. „Das ist die einzige Unterstützung, alles andere habe ich selbst bezahlt.“ Er benötige nicht nur ein großes Areal, sondern auch Strom- und Wasseranschluss sowie Platz für den Bienenwagen. „Ideal wäre dann noch ein Vortragsraum in unmittelbarer Nähe.“

Schwierige Zusammenarbeit

Bienenwagen
In der grünen Oase leben Honig- und Solitärbienen

Schon lange arbeitet Münch mit Enercity zusammen. „Ich wurde gefragt, ob ich Imker gewinnen kann für ihr Förderprogramm. Das Unternehmen erlaubt Imkern – einer von ihnen ist Münch –, an über 100 geschützten Brunnen- und Betriebsstandorten Bienenvölker aufzustellen. Doch die Zusammenarbeit am Lindener Berg lief nicht rund. 2024 gab es eine Mediation. „Damals hieß es, es sei alles geklärt, wir würden noch einen Anruf von enercity erhalten“, erinnert sich seine Frau Monika. Den hat es bis heute nicht gegeben – stattdessen nun die Kündigung.

Münch fühlt sich nicht verstanden und betont, alle Auflagen, wie etwa die Umstellung von Gasflaschen auf Strom für das Auskochen alter Wabenrahmen, um das Holz für den erneuten Einsatz im Bienenstock zu recyceln. enercity-Sprecher Kallen will nicht ins Detail gehen, betont aber: „Unabhängig von den stets hohen Sicherheitsanforderungen am Standort wird in diesem Fall weit über die im Nutzungsvertrag gestattete Aufstellung von Bienenstöcken hinaus agiert. Dies ist mit den Maßgaben von enercity nicht vereinbar.“ Ein möglicher neuer Standort könne in Empelde liegen.

Sanierung Hochwasserbehälter
Bis Ende des Jahres wird die Fassade mit den historischen Klinkern saniert.

Update 15. September 2026

Streit zwischen Imker und enercity AG: Verwaltung mischt sich nicht ein

Die Verwaltung mischt sich nicht in die Vertragsverhandlung zwischen der enercity AG und dem Imker um die Nutzung des Areals am Lindener Berg. Sie will aber bei der Suche nach einem neuen Standort für die Bienen helfen, denn die Imkerei ist  „bedeutend für die Umweltbildung, Artenvielfalt und den Bienenschutz“. Den Antrag der SPD-Fraktion, auf enercity einzuwirken, damit die Imkerei bleiben kann, hat sie auch mit Hinweis auf den „privatrechtlichen Gestattungsvertrag“ zwischen den beiden Parteien jetzt abgelehnt. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hatte auf diesen auf seiner Sitzung am 26. August 2026 einstimmig beschlossen.

Verwaltung folgt Argumentation von enercity

Die Verwaltung habe sich um eine Aufklärung des Sachverhaltes mit den beiden Vertragsparteien bemüht. Dies sei aber nicht erfolgreich gewesen. Bei der Nutzung des Grundstückes auf dem Lindener Berg handle es sich um ein „privatrechtliches Gestattungsverhältnis“. Der Vertrag sehe ausdrücklich eine Kündigung ohne Angabe von Gründen vor. „Die Entscheidung der enercity AG stützt sich nicht allein auf allgemeine Sicherheitsüberlegungen, sondern auf eine über längere Zeit dokumentierte Vielzahl von Verstößen gegen die getroffenen Vereinbarungen. Trotz wiederholter Hinweise und Gespräche konnten nach Angaben der Eigentümerin keine dauerhaften Verbesserungen erreicht werden. Die Eigentümerin hat nachvollziehbar dargelegt, dass sie aufgrund der wiederholt festgestellten Verstöße und des daraus resultierenden Vertrauensverlustes die Fortsetzung des Nutzungsverhältnisses nicht mehr für vertretbar hält“, heißt es in der Antwort. Es bestehe daher keine weitere Veranlassung, auf die privatrechtliche Entscheidung der enercity AG einzuwirken.

 

Bildnachweis: Katharina Kümpel

11 Leserkommentare zu „Update: Imkerei auf Lindener Berg – Verwaltung stärkt enercity“

  1. Na klar, Enercity.
    Kritische Infrastruktur schützt man am besten, indem vertrauenswürdige Personen, die regelmäßig vor Ort sind vom Grundstück entfernt. Sämtliche Tätigkeiten von Herrn Münch vor Ort dienen Naturschutz, Wissenschaft und letztlich dem Allgemeinwohl.

    Dass sich die fachfremde Nachbarin ohne wissenschaftlichen Hintergrund hier einschaltet und von „einseitigen Informationsveranstaltungen“ spricht, ohne je an einer teilgenommen zu haben ist mehr als fragwürdig.

    Ich drücke Herrn Münch die Daumen, dass seine vorbildliche Arbeit andernorts die Unterstützung findet, die sie verdient.

    Ganz schwach, Enercity, ganz schwach.

    Antworten
  2. Ich kenne Herrn Münch vom Lindener Markt und weiß wie engagiert er bei dem Thema ist.
    An dem Grundstück auf dem Lindener Berg ist mir nie etwas negatives aufgefallen.
    Schade dass so viel Engagement von enercity nicht gewürdigt wird. Das Thema Bienen wird im Zusammenhang mit dem Insektensterben nochmal wichtig werden.

    Antworten
  3. Offensichtlich wird bei der Diskussion vergessen, dass wir am Berg genug heimische Bienen und Insekten haben. Bei der Menge der aufgestellten Völker reicht das Nahrungsangebot nicht aus. Die im Frühjahr mit Zuckerwasser angefütterten Honigbienen sind gegenüber den Wildbienen eindeutig im Vorteil. Zudem bestäuben auch andere Insekten die Blüten. Man muss schon die Gesamtsituation anschauen.

    Antworten
    • Sind Sie nicht die Nachbarin die den rechten Teil des Gartens am Hochbehälter pflegt?
      Sie haben doch Zugang zum ganzen Gelände, und könnten sich jederzeit davon überzeugen, dass auf der von Hartmut Münch gepflegten Seite jede Menge Solitärbienen unterwegs sind. Dort hängen jede Menge Wildbienennisthilfen. Manche sind auch mit WLAN, und Kamera ausgestattet, damit man bequem am Handy kontrollieren kann, was dort los ist.
      Die gleichen Nisthilfen sind auch Teil einer wissenschaftlichen Studie, die zeigen soll, dass Honig-, und Wildbienen sich nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil, bislang waren interessanterweise jene Wildbienen bei der Brut am erfolgreichsten, die in nächster Nähe zu den Honigbienen platziert waren.
      Statt mit unzureichendem Wissen schlechte Stimmung gegen Honigbienen zu machen, sollten sie lieber einmal eine Informationsveranstaltung von Hannover summt! in den Räumen der Sternwarte besuchen. Sie kennen ja den Weg.

      Antworten
      • Wie Sie schon bemerken……..“ nicht ausschliessen müssen“.
        Einseitig ausgerichtete Informationsveranstaltungen zu besuchen ist doch recht zwecklos.
        Ich kenne das Grundstück seit über 50 Jahren und weiss wie es vorher (vor 2022) ausgesehen hat.
        Vor lauter Honigbienen sollte man den Lebensraum der anderen Tierarten nicht vergessen.

        Antworten
  4. Tja, so „Grün“ wie man Enercity einstuft, sind sie anscheinend doch nicht 🙁
    Fragwürdig ist daher, warum sie seit 2024 auf Anfragen bezüglich des Projekts nicht antworten …??
    Solch ein Projekt ist doch für uns alle wichtig. Ohne unsere wichtigen Bienen wird es in der Zukunft viele Lebensmittel nicht mehr geben 🙁

    Da sollte sich auch mal die Stadtverwaltung einschalten !!

    Antworten
  5. Es ist schon erschreckend wie hier aggiert wird. Ist das der selbe Anbieter von „Grünem Strom“ und von „Erneuerbarer Energie“ der die Bürger unserer Stadt versorgen möchte und nach Außen auf eine gute Ökobilanz setzt?
    Erhöhte Sicherheitsansprüche – wer ist da denn so gefährlich, dass man die Gestattung der Bienenhaltung untersagen muss, die Bienen oder etwa der Imker? Den STICH hat da doch offensichtlich nur einer abbekommen.
    Wieder ein Grund mehr über den Wechsel des Energieversorgers dringend nachzudenken.
    Herrn Münch und seinen Bienen wünsche ich einen aufgeschlosseneren neuen Grundeigentümer, der seine wertvolle Arbeit für die Zukunft unterstützt und zu schätzen weiß.

    Antworten
  6. Da ich ebenfalls Mitglied bei „Hannover summt!“ bin, wurde ich in den vergangenen Jahren immer wieder Zeuge, wie der Imkermeister Hartmut Münch gerade an den „Tagen der offenen Tür“ der Sternwarte immer gern den an Garten und Bienen interessierten Besuchern Rede und Antwort stand. Zahllose Schulklassen, und Kita-Gruppen wurden die Honigbienen, Wildbienen, und ihre Behausungen erklärt. Viele Lindener kennen den Imker auch von seinem Marktstand auf dem Lindener Markt.
    In wie weit Münch über „die im Nutzungsvertrag gestattete Aufstellung von Bienenstöcken“ hinaus agierte erschließt sich mir nicht, da es mit dem erlabten Aufstellen der Bienenbeuten ja nicht getan ist, und selbstverständlich auch andere Tätigkeiten ausgeführt werden müssen. Dies kann Enercity nicht verwundern, zumal meines Erachtens auch keine „hohen Sicherheitsanforderungen“ durch den Imker verletzt wurden. Auch eine Gefährdung der Bausubstanz des Hochbehälters durch die von Münch gepflanzten, und gepflegten Gewächse kann ich nicht erkennen, und konnten meines Wissens von Seiten des Unternehmens auch nie belegt werden. Die ehrenamtliche Gartenpflege die der Imkermeister seit 2022 geleistet hat, muss ja weiter geleistet werden, und ich bin gespannt, wie sich der Garten in Zukunft entwickelt, und werde ein Auge darauf richten.
    Linden verliert einen beliebten Teil lebendigen Stadtgrüns, und einen stadtbekannten Butjer, und Enercity sollte noch einmal in sich gehen, und die eigenen Ansprüche an die Nachhaltigkeit überprüfen.

    Antworten
    • Danke für diesen informativen -und nicht polemischen- Beitrag!
      Als Außenstehender erschließt sich mir das Verhalten von Enercity ebenfalls nicht und es wäre wünschenswert, wenn sich der Konzern da deutlicher äußern würde.
      Schade, dass die Wichtigkeit der Natur immer noch nicht voll erkannt ist.

      Antworten
      • Antworten, das ist genau das, was der Konzern seit 2024 NICHT tut. Niemand ist zuständig, und du wirst von Pontius zu Pilatus verwiesen. Seit etwa einem Jahr erledigt diesen Job einen freundliche, aber unwissende KI.

        Antworten

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11 Leserkommentare zu „Update: Imkerei auf Lindener Berg – Verwaltung stärkt enercity“

  1. Na klar, Enercity.
    Kritische Infrastruktur schützt man am besten, indem vertrauenswürdige Personen, die regelmäßig vor Ort sind vom Grundstück entfernt. Sämtliche Tätigkeiten von Herrn Münch vor Ort dienen Naturschutz, Wissenschaft und letztlich dem Allgemeinwohl.

    Dass sich die fachfremde Nachbarin ohne wissenschaftlichen Hintergrund hier einschaltet und von „einseitigen Informationsveranstaltungen“ spricht, ohne je an einer teilgenommen zu haben ist mehr als fragwürdig.

    Ich drücke Herrn Münch die Daumen, dass seine vorbildliche Arbeit andernorts die Unterstützung findet, die sie verdient.

    Ganz schwach, Enercity, ganz schwach.

    Antworten
  2. Ich kenne Herrn Münch vom Lindener Markt und weiß wie engagiert er bei dem Thema ist.
    An dem Grundstück auf dem Lindener Berg ist mir nie etwas negatives aufgefallen.
    Schade dass so viel Engagement von enercity nicht gewürdigt wird. Das Thema Bienen wird im Zusammenhang mit dem Insektensterben nochmal wichtig werden.

    Antworten
  3. Offensichtlich wird bei der Diskussion vergessen, dass wir am Berg genug heimische Bienen und Insekten haben. Bei der Menge der aufgestellten Völker reicht das Nahrungsangebot nicht aus. Die im Frühjahr mit Zuckerwasser angefütterten Honigbienen sind gegenüber den Wildbienen eindeutig im Vorteil. Zudem bestäuben auch andere Insekten die Blüten. Man muss schon die Gesamtsituation anschauen.

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    • Sind Sie nicht die Nachbarin die den rechten Teil des Gartens am Hochbehälter pflegt?
      Sie haben doch Zugang zum ganzen Gelände, und könnten sich jederzeit davon überzeugen, dass auf der von Hartmut Münch gepflegten Seite jede Menge Solitärbienen unterwegs sind. Dort hängen jede Menge Wildbienennisthilfen. Manche sind auch mit WLAN, und Kamera ausgestattet, damit man bequem am Handy kontrollieren kann, was dort los ist.
      Die gleichen Nisthilfen sind auch Teil einer wissenschaftlichen Studie, die zeigen soll, dass Honig-, und Wildbienen sich nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil, bislang waren interessanterweise jene Wildbienen bei der Brut am erfolgreichsten, die in nächster Nähe zu den Honigbienen platziert waren.
      Statt mit unzureichendem Wissen schlechte Stimmung gegen Honigbienen zu machen, sollten sie lieber einmal eine Informationsveranstaltung von Hannover summt! in den Räumen der Sternwarte besuchen. Sie kennen ja den Weg.

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      • Wie Sie schon bemerken……..“ nicht ausschliessen müssen“.
        Einseitig ausgerichtete Informationsveranstaltungen zu besuchen ist doch recht zwecklos.
        Ich kenne das Grundstück seit über 50 Jahren und weiss wie es vorher (vor 2022) ausgesehen hat.
        Vor lauter Honigbienen sollte man den Lebensraum der anderen Tierarten nicht vergessen.

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  4. Tja, so „Grün“ wie man Enercity einstuft, sind sie anscheinend doch nicht 🙁
    Fragwürdig ist daher, warum sie seit 2024 auf Anfragen bezüglich des Projekts nicht antworten …??
    Solch ein Projekt ist doch für uns alle wichtig. Ohne unsere wichtigen Bienen wird es in der Zukunft viele Lebensmittel nicht mehr geben 🙁

    Da sollte sich auch mal die Stadtverwaltung einschalten !!

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  5. Es ist schon erschreckend wie hier aggiert wird. Ist das der selbe Anbieter von „Grünem Strom“ und von „Erneuerbarer Energie“ der die Bürger unserer Stadt versorgen möchte und nach Außen auf eine gute Ökobilanz setzt?
    Erhöhte Sicherheitsansprüche – wer ist da denn so gefährlich, dass man die Gestattung der Bienenhaltung untersagen muss, die Bienen oder etwa der Imker? Den STICH hat da doch offensichtlich nur einer abbekommen.
    Wieder ein Grund mehr über den Wechsel des Energieversorgers dringend nachzudenken.
    Herrn Münch und seinen Bienen wünsche ich einen aufgeschlosseneren neuen Grundeigentümer, der seine wertvolle Arbeit für die Zukunft unterstützt und zu schätzen weiß.

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  6. Da ich ebenfalls Mitglied bei „Hannover summt!“ bin, wurde ich in den vergangenen Jahren immer wieder Zeuge, wie der Imkermeister Hartmut Münch gerade an den „Tagen der offenen Tür“ der Sternwarte immer gern den an Garten und Bienen interessierten Besuchern Rede und Antwort stand. Zahllose Schulklassen, und Kita-Gruppen wurden die Honigbienen, Wildbienen, und ihre Behausungen erklärt. Viele Lindener kennen den Imker auch von seinem Marktstand auf dem Lindener Markt.
    In wie weit Münch über „die im Nutzungsvertrag gestattete Aufstellung von Bienenstöcken“ hinaus agierte erschließt sich mir nicht, da es mit dem erlabten Aufstellen der Bienenbeuten ja nicht getan ist, und selbstverständlich auch andere Tätigkeiten ausgeführt werden müssen. Dies kann Enercity nicht verwundern, zumal meines Erachtens auch keine „hohen Sicherheitsanforderungen“ durch den Imker verletzt wurden. Auch eine Gefährdung der Bausubstanz des Hochbehälters durch die von Münch gepflanzten, und gepflegten Gewächse kann ich nicht erkennen, und konnten meines Wissens von Seiten des Unternehmens auch nie belegt werden. Die ehrenamtliche Gartenpflege die der Imkermeister seit 2022 geleistet hat, muss ja weiter geleistet werden, und ich bin gespannt, wie sich der Garten in Zukunft entwickelt, und werde ein Auge darauf richten.
    Linden verliert einen beliebten Teil lebendigen Stadtgrüns, und einen stadtbekannten Butjer, und Enercity sollte noch einmal in sich gehen, und die eigenen Ansprüche an die Nachhaltigkeit überprüfen.

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    • Danke für diesen informativen -und nicht polemischen- Beitrag!
      Als Außenstehender erschließt sich mir das Verhalten von Enercity ebenfalls nicht und es wäre wünschenswert, wenn sich der Konzern da deutlicher äußern würde.
      Schade, dass die Wichtigkeit der Natur immer noch nicht voll erkannt ist.

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      • Antworten, das ist genau das, was der Konzern seit 2024 NICHT tut. Niemand ist zuständig, und du wirst von Pontius zu Pilatus verwiesen. Seit etwa einem Jahr erledigt diesen Job einen freundliche, aber unwissende KI.

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