
Die Gesamtkirchengemeinde Linden-Limmer eröffnet beim Reformationsgottesdienst am 31. Oktober in der Bethlehemkirche die Ausstellung „Sehen und Säen“ zu Albert Schweitzer. 1959 hatte der Namensgeber die Albert-Schweitzer-Schule in Linden-Nord besucht, weil die ehemalige Rektorin Ella Krieser in Briefkontakt mit dem Nobelpreisträger stand und ihn auch in Lambaréné (Gabun) besucht hatte. Dokumente seines Aufenthaltes hatte 2019 überraschend der frühere Kriminalbeamte Bernd Stöckmann im Schulkeller gefunden. Er war damals als pädagogischer Mitarbeiter an der Schule tätig.
Reformationsgottesdienst
Den Gottesdienst ab 18 Uhr gestalten Pastor Marcus Buchholz und Vikar Max Walter-Israel. Als Gastprediger ist der Hautarzt Stefan Walther aus dem Elsass eingeladen. Walther ist im Vorstand der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum. Der Posaunenchor begleitet den Gottesdienst unter der Leitung von Kirchenmusiker Magnus Witting.
Über Schweitzer schreibt Buchholz: „Albert Schweitzer (1875–1965) wurde für seine Tätigkeit als „Urwalddoktor‘ im zentralafrikanischen Gabun u.a. mit dem Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 ausgezeichnet. Er war nicht nur als Arzt aktiv, sondern auch Organist und Interpret der Werke von Johann Sebastian Bach. Und er engagierte sich konsequent gegen Rüstung und Krieg. Sein Leitgedanke lautete: ‚Habt Ehrfurcht vor allem Leben‘.“
Ausstellung
Die Initiative „Lebensraum Linden“ und die Gesamtkirchengemeinde zeigen die Ausstellung der Friedensbibliothek Berlin bis zum 22. November 2026 in der Bethlehemkirche in Linden-Nord. Sie ist nach den Gottesdiensten in der Bethlehemkirche zu sehen sowie donnerstagnachmittags, 15 bis 18 Uhr.
Einzeltermine für Gruppen können unter Telefon (0511) 9245331 oder per Mail: KG.Linden-Limmer.Hannover@evlka.de angemeldet werden.