
Deisterkiez und Stadtteilforum machten auf Kita aufmerksam
Den Anstoß für die neue Regelung gaben der Verein Deisterkiez e. V. und das Stadtteilforum. Beide hatten die Straßenverkehrsbehörde auf die Außenstelle des Familienzentrums St. Vinzenz in der Deisterstraße 63 aufmerksam gemacht. Die Einrichtung gehört zum Caritasverband Hannover e. V. Das Haupthaus befindet sich im Allerweg 9.
Tempo 30 gilt auch nachts und am Wochenende
Die neue Beschilderung ist dauerhaft und nicht auf die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte beschränkt. Tempo 30 gilt damit auch abends, nachts und am Wochenende. Wie Stadtsprecherin Janine Herrmann gegenüber Punkt-Linden erklärte, wird die Stadtverwaltung die Beschilderung überprüfen, sollte die Kita-Außenstelle künftig geschlossen werden. Eine automatische Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung ist damit jedoch nicht verbunden.
Kein politischer Beschluss erforderlich
Ein Beschluss des Stadtbezirksrates Linden-Limmer oder des Rates der Stadt Hannover war für die Einführung von Tempo 30 nicht erforderlich. Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass entsprechende Maßnahmen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) zum sogenannten übertragenen Wirkungskreis gehören. Die Entscheidung liegt damit bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde und nicht bei den politischen Gremien.
Rechtliche Grundlage ist § 45 Absatz 9 StVO. Danach können im unmittelbaren Bereich von Kindertagesstätten auch auf Hauptverkehrsstraßen streckenbezogene Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h angeordnet werden. Die zugehörige Verwaltungsvorschrift sieht dies im Regelfall vor.
Bei der neuen Regelung handelt es sich deshalb nicht um eine klassische Tempo-30-Zone, sondern um eine streckenbezogene Geschwindigkeitsbegrenzung.
Es geht um einen Streckenabschnitt, der ziemlich genau 500 m lang ist. Rein rechnerisch ergeben sich je nach Geschwindigkeit folgende Fahrzeiten:
30 Sekunden bei 60 km/h
36 Sekunden bei 50 km/h
45 Sekunden bei 40 km/h
60 Sekunden bei 30 km/h
Wer 60 km/h statt 30 km/h fährt, ist im Idealfall eine halbe Minute schneller. Faktisch ist dies in der Deisterstraße jedoch nicht möglich. Ein- und ausparkende PKWs, an- und abfahrende Busse, Ladeverkehr von LKWs (siehe Antrag 1539/2025 des Stadtbezirks), Linksabbieger in Nebenstraßen und ein Fußgängerüberweg sind stetige Hemmnisse. Selbst wenn es jemand gelingt, davon verschont zu bleiben, geht die gewonnene Fahrzeit in eine Standzeit über, weil die an den Enden befindlichen Ampeln keinen Verkehrsfluss zulassen. Das sind Nadelöhre, die je nach Verkehrsaufkommen zu mehr oder weniger langen Rückstaus führen.
Unter vernünftigen Gesichtspunkten bringt das Tempolimit den Autofahrern und Autofahrerinnen folglich keine Nachteile. Die emotionalen Gesichtspunkte sind jedoch nicht zu unterschätzen. Und diese kann ich nachvollziehen. Es ist unsere Ungeduld. Wir haben die Befürchtung, unsere Zeit zu vertrödeln, wenn wir nicht die Gelegenheit nutzen, die das Gaspedal gerade bietet. Dass wir wenige Augenblicke später die Bremse betätigen müssen, ficht uns nicht an. Die mit diesem Verhalten verbundenen ökologischen und gesundheitlichen Nachteile verdrängen wir geflissentlich, weil es die anderen ja auch tun.
Gewohnheiten zu verändern, fällt verdammt schwer. Das geht nur gemeinsam. Insofern hilft es nicht, die Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen: die bösen Autofahrer, die bösen Radfahrer, die bösen Fußgänger usw. Auch halte ich nichts davon, das Tempolimit allein mit dem Vorhandensein einer Kita und eines Seniorenheims zu begründen. In der Deisterstraße laufen ständig Menschen kreuz und quer über die Fahrbahn. Es geht auch um deren Sicherheit und letztlich um die Lebensqualität der Anwohner.
Super, volle Kraft voraus
Noch fruchtet das Tempolimit nicht. Die besagte Strecke bin ich gerade auf- und abgegangen. Dabei habe ich etwa eine halbe Stunde das Verhalten der Autofahrer und Autofahrerinnen beobachtet. Nicht in einem einzigen(!) Fall hatte ich den Eindruck, dass jemand bewusst das Tempo drosselt. Das gilt auch für Busfahrer. Die brettern erst recht drauf los, wenn sie freie Fahrt haben, obwohl sie eigentlich informiert sein müssten. Die Anderen nehmen die neuen Verkehrsschilder gar nicht wahr.
Die Üstra Fahrer sind von den Geschwindigkeitsbegrenzungen überall komplett ausgenommen! Dies gilt auch für rote Ampeln, so wie ich beides täglich erleben kann!
Anhand der Tempobegrenzung auch nachts, ist doch klar, dass der Schutz der Kinder im Kindergarten nur vorgeschoben ist. Vielleicht sollte man dann in Zukunft Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen im Bereich von 50er-Zonen lieber untersagen, wenn man sich wirklich um deren Nutzer sorgt.
Kinder schützt man durch bessere Überwege und Übung, nicht durch Verlangsamung des Autoverkehrs, wenn gleichzeitig Fahrräder immer schneller und schwerer werden. Immer mehr Lieferanten sind mit Fatbikes unterwegs und halten sich kaum an Regeln. Wie sieht es da mit dem Schutz der Kinder aus? Dann noch die E-Scooter mit denen neben Kindern gefahren wird? Eltern die ihre Kinder vorne oder hinten mit dem Lastenrad transportieren auch ohne ausreichenden Sicherung. Erst vor ein paar Wochen ist ein Vater mit seinem Kind am Aegi langgefahren, das hinten auf dem Gepäckträger stand und sich am Vater festgehalten hat. Stattdessen fokussiert man sich nur auf die Ausbremsung des Autoverkehr und schiebt Kinder und Senioren als Grund vor, oder wie in der Göttinger Straße auch den Umweltschutz und direkt daneben wird eine große Autowaschanlage betrieben. Kinder bewegen sich nach dem Kindergarten auch nicht nur dort wo es gesicherte Übergänge gibt und wo ein abgesenktes Tempolimit gilt.
Alles gut und schön, aber der Gesetzgeber sieht das anders als Sie – und auch statistisch ist es so, dass Autos mit 50 km/h mehr Menschen verletzen als Autos mit 30 km/h. Die Maßnahme ist deshab gut und richtig.
das Problem sind nicht die autofahrer sondern die fahrradfahrer die offensichtlich der Meinung sind dass ihn nunmehr die Straße und Bürgersteig gehören gehört weil ideologische grüne verkehrspolitik sie offensichtlich in den Vordergrund stellt. ich beobachte täglich mehrfach das fahrradfahrer einfach mal eine rote Ampel umfahren und den von der stadtplanung vorgesehenen Fahrradweg auf der Straße gar nicht mehr nutzen wollen sondern erstmal für den Bereich der Ampel die Fußgänger drangsalieren. eine 30er Zone hilft dieser Problematik überhaupt nicht ab. Wieder eine absurde Verordnung. Es wird langsam Zeit, dass ich hier die Politik und die damit verbundenen Institutionen sich mal darüber Gedanken machen sollten, den Fahrradfahrer endlich eine Pflicht für ein Nummernschild aufzugeben, damit man einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Beleidigungen zur Anzeige buchen kann.
Ja, die Zahl der Kinder, die nachts vor Kitas angefahren werden, ist mit Sicherheit zu hoch…
Ich bin in den letzten über 50 Jahren kein einziges Mal von einem Autofahrer angefahren worden. Von Radfahrern wurde ich dagegen schon 3 x auf dem Gehweg angefahren und mehrfach in der Fußgängerzone (Innenstadt/ Limmerstraße) weggeklingelt und zum Ausweichen genötigt. Meine Kinder wurden auch schon mehrfach von Radfahrern an- und sogar umgefahren, als sie aus dem Haus auf den Gehweg! traten.
Ich poche aber auch nicht immer auf mein Recht und selbst an einer Ampel sichere ich mich ab, dass die anderen Verkehrsteilnehmer stehen bleiben. Fehler passieren, wir sind alle nur Menschen, keine Maschinen. Lieber warte ich etwas länger, wenn sich damit unnötige Konflikte vermeiden lassen.
@ Ralf
Ich bin in den letzten über 50 Jahren kein einziges Mal von einem Autofahrer angefahren worden. Von Radfahrern wurde ich dagegen schon 3 x auf dem Gehweg angefahren und mehrfach in der Fußgängerzone (Innenstadt/ Limmerstraße) weggeklingelt und zum Ausweichen genötigt. Meine Kinder wurden auch schon mehrfach von Radfahrern an- und sogar umgefahren, als sie aus dem Haus auf den Gehweg! traten.
Ich poche aber auch nicht immer auf mein Recht und selbst an einer Ampel sichere ich mich ab, dass die anderen Verkehrsteilnehmer stehen bleiben. Fehler passieren, wir sind alle nur Menschen, keine Maschinen. Lieber warte ich etwas länger, wenn sich damit unnötige Konflikte vermeiden lassen.
Jetzt einmal ganz ehrlich sein, das sind knapp 500 Meter. Also, wenn man wirklich ehrlich ist, dann ist das ein Witz sich darüber aufzuregen. Hier würde ich mich über andere Dinge aufregen. Der Zustand der Straße und der Burgersteige ist, man muss es so sagen, besch….. . Nur oben, da kurz vorm Netto und Kreisverkehr schaut es wirklich gut aus.
Dann sollten Sie aber auch eine andere Sache beachten, es geht hier um die Deisterstraße!!! Nicht um die Limmer oder eine andere. Was sollen also Beispiele die sich nicht im geringsten auf die Deisterstaße anwenden lassen? Ist die Deisterstraße „praktisch“ autofrei? Kann nicht sein, sonst würden Sie sich wohl nicht so über die Tempo 30 brüskieren.
Dann habe ich eine Frage. Was genau meinen Sie mit besseren Überwege? Etwa das was wir allgemein Zebrastreifen nennen? Falls ja, würde das an der Straße den Verkehr nicht noch mehr UNNÖTIG ausbremsen als etwas langsamer fahren? Gerade an der Straße sind viele Menschen auch zu Fuß unterwegs, wenn jedes Auto abbremst und anhält weil da gerade eine Person neben einem Zebrastreifen steht… Falls Sie Fußgängerampeln meinen, okay. Dann aber bitte nur Bedarfsampeln, die man bei Bedarf nutzen kann, dann wenn man es ohne Ampel nicht schaffen würde eine Ampel zu überqueren.
Und nicht falsch verstehen, ich greife Sie nicht an weil Sie mit Beispielen kommen, die einfach nichts mit der Straße dort zu tun haben. Ganz im Gegenteil, bei vielen anderen Punkten stimme ich zu und das obwohl ich selten mit dem Auto, meistens mit EIGENEM E-Scooter und Fahrrad fahre. Aber ich habe auch einen Führerschein, ich kenne die Verkehrsregeln, halte mich dran und es ist, ehrlich gesagt, erschreckend wie oft ich beleidige werde, von Radfahrern weil ich an roten Ampeln halte. Aber es gibt auch Straßen, wie die Viktoriastraße, da fahre ich auch auf dem Gehweg, aber in Schrittgeschwindigkeit, ist ein privater E-Scooter, bezahle nicht nach Minutentakt und auch da stimme ich zu, viele machen das nicht. Besonders die Lieferfahrräder geben da Gas, wird ja auch niemals jemand plötzlich aus der Haustür treten. Aber ich weiß auch, das hat nichts mit einer Tempo 30 Zone zu tun. Es fehlen ganz einfach Kontrollen.
Ich hätte noch eine Frage. Sie erwähnen, dass sie auf der Limmer angefahren wurden? Darf ich Sie fragen wo sie spaziert sind? Auf dem Fußweg, okay, da haben weder E-Scooter noch Fahrräder was zu suchen. Aber wenn sie da am Rand gelaufen sind, nicht auf dem Gehweg, sorry, das ist kein Fußgängerweg. Da darf man als Fußgänger gehen, aber nicht blind. Der Bereich ist nicht nur für die Bahn gedacht, auch für Fahrräder und E-Scooter!!! Ja, auch für E-Scooter. In einem anderen Post waren Sie ja der Meinung, E-Scooter wären da verboten. Das ist aber unwahr.
Last but not least, ich hoffe ernsthaft ihnen läuft niemals ein Kleinkind vor ihr Auto, dann können Sie noch so sehr meinen, dass Sie im Recht sind, dann verlieren sie auf jeden Fall, egal ob Tempo 30 oder Tempo 50 ist.
@Saso
Ich bewege mich hauptsächlich zu Fuß und mit den Öffis durch Hannover. Ich bin also selbst vom Tempolimit nur betroffen, wenn ich die Öffis nutze. Es regt mich jedoch auf, mit welcher Begründung auf Hauptstraßen ein Tempolimit erzwungen wird. Es wird mit Kindern und Senioren argumentiert, die aber bei Konflikten mit Radfahrern oder Blockaden durch Hindernisse keine Beachtung finden. Dabei muss man zu Fuß fast immer einen Radweg überqueren bevor man die Straßenseite wechseln kann. Rücksicht von Radfahrern ist leider oft Mangelware.
Die Limmerstraße ist zwischen Rewe und Edeka eine Fußgängerzone, das bedeutet, dass Radfahrer nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen, woran sich natürlich keiner hält. Ich bin direkt auf dem Gehweg hinter dem Haltestellen-Wartehäuschen am Rewe zum Ausweichen genötigt worden, meine Tochter wurde an dieser Stelle umgefahren, als sie aus dem Hauseingang kam. Da muss ein Fußgänger nicht mit Radfahrern rechnen! Die helle Pflasterung 2 Meter daneben wird ja auch gerne als Radspur gewertet und als solche genutzt, aber es bleibt eine Fußgängerzone und wird sogar durch Piktogramme gekennzeichnet. Nicht wenige Radfahrer denken jedoch, sie haben Sonderrechte und verhalten sich entsprechend. Eine Mutter war sogar der Meinung es ist eine gute Idee Rewe mit dem Lastenrad samt Kinder zu befahren. Umstehende Passanten konnten zum Glück ihre Kinder noch vor dem Fall retten. Wo bleibt hier die Verbesserung und mehr Schutz für Fußgänger?? Ach ja, da fahren ja keine Autofahrer lang, außer den Vereinzelten am Wochenende..
Die Situation in der Deisterstraße mag der in der Limmerstraße nicht gleichen, aber die Konflikte auf dem Gehweg sehr wohl, weil auch hier Radfahrer die Geschäfte mit dem Rad ansteuern. Das Problem wird klein geredet, belächelt oder verleugnet. Es geht ausschließlich um den Autoverkehr. Dieser ist aber geregelt und getrennt vom Gehweg, Konflikte gibt es an festen Stellen, die man durch eine Veränderung reduzieren kann, ein Tempolimit verhindert kein Überfahren roter Ampeln, kein Zuparken von abgesenkten Übergängen oder Parken auf dem Gehweg, Abbiegeunfälle oder Vorrangkonflikte. Der Aufprall mag durch ein Tempolimit geringer sein, aber wenn man den Wechsel der Straßenseite insgesamt sicherer gestaltet, kommt es doch viel seltener zu solchen. Wenn man die Sicherheit allein durch ein Tempolimit herstellen will, ist das in meinen Augen der falsche Weg. Die Überquerungsstellen müssen deutlich sichtbarer und bei Dunkelheit viel besser beleuchtet sein und gegen zugeparkte Stellen (auch durch E-Scooter, Mülltonnen usw.) muss etwas getan werden, damit Kinder auch an Stellen ohne Ampel oder Zebrastreifen sicher die Straße überqueren können, weil sie wegen der geparkten Autos selbst erst spät etwas sehen und gesehen werden.
Ich verstehe Sie doch. Sie kommen jetzt aber mir Rücksicht. Betrachten Sie aber bitte auch einmal die Seite von Radfahrern. Sie argumentieren, dass Radfahrer keine Rücksicht nehmen, da diese ja zuerst den Radweg überqueren müssen um eine Straße queren zu können.
1. Das ist sinnvoll. Wollen Sie erst den Radweg an der Häuserfront und den Radweg zur Straße? Dann aus der Eingangstür treten und da fährt ein Fahrrad vorbei? Tempolimit für Autos bremst unnötig den Verkehr aus, bei 500 Metern? Aber das würden Sie wollen? Mit Fahrrad fahre ich ca. Tempo 20. Ach ja, für mich die richtige Geschwindigkeit. Ich kann dann reagieren, meine Bremsen sind tip top und ich trinke keinen Alkohol oder konsumiere etwas anderes. Natürlich auch nur wenn es die Verkehrslage zulässt. Laufen viele Kinder, dann fahre ich langsamer, angepasst. Diese kleinen Menschen passen halt oft nicht auf oder rennen los oder ein Minimensch schupst plötzlich ein anderes. Als Radfahrer bin ich aber, meistens, auf der selben Bahn, parken und fahren an der Seite aber Autos… Dann sieht das anders aus und da macht Tempo 30 auch Sinn. Sie haben sich gerade selbst „geoutet“ Sie fahren nicht einmal selbst Auto!!! Hallo? Nur durch Öffis wollen Sie das beurteilen können? Ganz ehrlich, was denken Sie eigentlich? Fahren Sie einmal mit einem Auto durch Straßen mit links vor rechts und dann wird es schon lustig wenn Sie auch rechts achten müssen und da steht da an der Ecke ein Lieferwagen und Sie können kaum was sehen. Auto und Fahrrad haben trotzdem ihr Recht auf links vor rechts. An Straßen wo Kindergärten sind, denken Sie da kann es nicht plötzlich vorkommen, dass da ein Kind plötzlich hinter einem Fahrzeug auf die Straße rennt oder von anderen im Spiel geschupst wird? Ich meine, Sie fahren ja nicht einmal selbst und nun denken Sie bitte einmal daran, sie haben ein Kind, nur einmal daran denken!!! Ich habe einen Führerschein und ich weiß, bei Tempo 30 kann man schneller reagieren und der Bremsweg ist auffallend kürzer und ich werde auch nicht aufschreien wenn es für weitere 500 Meter ein Tempo 30 gibt um Kinder da etwas mehr zu schützen und es ist mir auch egal ob da noch nie etwas passiert ist oder nicht. Irgendwie erinnern mich solche Themen an die Kommentare der FDP nach dem letzten Winter. Die haben moniert, Schulschließungen, vorsorgliche, wegen Frost und Schnee waren übertrieben. Hätte man das nicht gemacht, es wäre was passiert, ich wette, dann hätte die FDP moniert, dass man nicht vorsorglicher gehandelt hat. Hier ist es ähnlich. Würde man kein Tempo 30 machen, es würde ein Kind angefahren werden, dann wäre das Geschreie los, dass es bei einem Kindergarten keine Tempo 30 Zone gab. Mir persönlich ist es dann ja lieber, dass das Kind erst gar nicht in den Brunnen fällt, statt hinterher zu zettern…
Aber nun zurück zur Rücksicht. Bitte fahren Sie Fahrrad statt nur Öffentliche und ihre Beine zu benutzen. Bitte betrachten Sie einmal beide Seiten der Münze. Sie erwarten Rücksicht von Radfahrern wenn Sie über die Radspur wollen um dann eine Straße überqueren zu wollen?
1. Frage: Gehen Sie dann, ohne sich vorher umzuschauen, über den Radweg? Radfahrer müssen ja hellsehen können, wissen, dass sie gerade nun rüber wollen?
2. Frage: Oder schauen Sie sich um und erwarten, dass Radfahrer deshalb abbremsen müssen um sie rüber zu lassen?
3. Frage: Jetzt haben Sie die Straße erreicht und hier treten Sie jetzt auch einfach blind auf die Straße?
Nein, das ,machen Sie nicht. Seltsamerweise schauen die meisten Menschen ob ein Auto kommt. Aber auf Radfahrer, da achten viel weniger, der überwiegende Teil läuft einfach los. Die schauen nicht und dann wundern die sich wenn es sie (fast)erwischt.
Ehrlich, ich frage mich wirklich sehr oft warum das so ist und das sind nicht immer nur Menschen mit Bildschirm vor den Augen und Knöpfen im Ohr.
Ich hasse es mich ständig zu wiederholen und ehrlich, ich will Sie nicht angreifen, aber ich möchte Sie bitten, betrachten Sie Dinge auch einmal aus der Perspektive von anderen und nicht nur Ihre aus einer Bahn, einem Bus oder zu Fuß. Ehrlich, ich stimme Ihnen bei sehr vielen Dingen zu, aber ich fahre Auto, Rad, E-Scooter und ich bin zu Fuß unterwegs und man muss Rücksicht nehmen und gerade in Linden ist das besonders, da es oft keine Alternativen gibt.
Dazu kommt, unsere Politiker haben oft keine Ahnung, da sie die Situationen einfach nicht kennen und so wird sich da auch nichts ändern.
Solange Fahrräder keine Kennzeichen haben und sich jeder anonym verp…. kann, solange wird sich da auch nichts bessern.
„Recht auf links vor rechts“
Jetzt bin ich aber komplett verwirrt. 😵💫 Ich dachte immer, links sei da, wo der Daumen rechts ist …👍
https://www.bussgeldkatalog.net/rechts-vor-links/ 🫠
Leider denken manche Öffi-Nutzer, dass sie Nachteile haben, wenn der Bus in einer Tempo-30-Straße fährt.
Das Gegenteil ist richtig: Der Bus kann bei einer hohen Haltestellendichte oft gar nicht bis auf 50 km/h beschleuinigen, denn bevor er die 50 km/h erreicht hat, muss der Bus schon wieder verlangsamen, um an der nächsten Haltestelle stehen zu bleiben.
Bei Tempo 30 schmilzt der Vorteil des Autos, was das Tempo angeht, im Vergleich zum Bus. Gleichzeitig wird die Verkehrssicherheit erhöht und gerade auch nachts macht Tempo 30 Sinn wegen des Lärmschutzes.
# Saso
Über seperate Fußgängerwege in einer Fußgängerzone zu schwadronieren, ist an Absurdität kaum zu überbieten.
Die weitverbreitete Unkenntnis der StVO ist vielleicht damit zu erklären, dass die Ansammlung vieler Buchstaben – womöglich noch auf Papier 🧟 – zunehmend nur noch als toxische Attacke wahrgenommen wird.
Die Fußgängerzone in der Limmerstraße ist nicht das einzige hannoversche Jagdrevier, in dem sogenannte „zu Fuß Gehende“ zu Freiwild erklärt worden sind.
Am Ende des Tages wird das fröhliche Halali geblasen.
Als Relikt des vergangenen Jahrtausends stehen die beiden Schilder, die Beginn bzw. Ende der Fußgängerzone markieren, vermutlich unter Denkmalschutz.
Somit wäre wenigstens etwas geschützt.
Es ist einfach nur die Dummheit von Beamten, die im eigentlichen Austausch der Ausgangslage dieses auch selbst Beweisen.
“ kein politischer Beschluss“ vermag das darlegen. Beamte sind Kinder, selbst im Berufsleben. Daher versteht sich die Verordnung. Nachdenken kann in einem Amt halt niemand weil dieses vom „Vorgesetzten“ bereits unterdrückt wird.
Hier antworte ich Ihnen beiden, also auch Nisa, zu dem Punkt den Sie beide anführen. Ganz ehrlich, mir war nicht wirklich bekannt, dass es sich da um eine „richtige“ Fußgängerzone handelt. Wenn ich da reinfahre, ganz ehrlich, dann ist das sehr selten an den Enden und meistens ist das zu Uhrzeiten wo viel los ist und da achte ich nicht auf Schilder, da achte ich auf die Menschen die dort herumlaufen oder diese, ich muss es so sagen, Ixxxxx, die mir mir Fahrrad und E-Scooter auf der falschen Seite entgegenkommen. Ernsthaft, mir ist da noch nie ein Schild aufgefallen, was diesen Bereich als strikte Fußgängerzone kennzeichnet und ich bin ehrlich, ich will mich da jetzt auch nicht rausreden, aber ich fahre da auch wirklich oft nachts am Wochenende durch, auch zu Fuß und auch zu anderen Zeiten(muss es so erwähnen) wo Polizei zu Fuß oder mit Fahrzeugen unterwegs ist(seit Jahren)und ich habe noch NIE gesehen, dass irgendwer mit Rad oder E-Scooter angehalten wurde.
Ehrlich, ich wusste das nicht und ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, keine Kontrollen, Polizei interessiert es nicht… Fußgängerzone Lister Meile, da steht sehr oft das Ordnungsamt und verteilt Knöllchen.
Aber ich bin auch da ehrlich, ich werde weiterhin in der Mitte der Straße fahren. Niemals am Rand, ich schwöre, da sind mir sogar mit Schrittgeschwindigkeit zu viele Menschen unterwegs, da warte ich übrigens sogar hinter Bus und Bahn und fahre nicht wie einige Beklxxxxxx über den Seitenstreifen durch Menschen die gerade ein-und aussteigen.
Ich gestehe, da in der Mitte werde ich aber auch nicht Schrittgeschwindigkeit fahren. Ganz ehrlich, ich bin alt, ich habe einen Führerschein, egal ob Fahrrad oder E-Scooter, es ist mein Eigentum, beides ist versichert, ich fahre vorausschauend und bisher habe ich noch NIE, gut, mit Auto schon, aber noch nie mit Fahrrad oder E-Scooter, einen Unfall gebaut.
Ich finde hier ist aber auch die Stadt in der Verantwortung. Neben der Lister Meile gibt es inzwischen eine durchgehende Fahrradstraße, da gibt es eine ungefährliche Alternative für alles mir 2 Rädern. So etwas gibt es in dem Bereich nicht.
Die Strecke wird wohl jetzt doch für 2 Jahre gesperrt und wenn Hochbahnsteige kommen, dann muss sich die Stadt doch eh etwas einfallen lassen. Ernsthaft, aktuell geht es noch so, auch mit 2 Rädern wenn die in der Mitte fahren und ich bin auch ganz ehrlich, beides hat immer zwei Seiten. In den Seitenstraßen besonders Richtung Fössestraße, da gibt es Fußwege und gerade dort laufen sehr gerne Gruppen von Fußgängern lieber auf der Straße und bei der Ampelkreuzung zum Ihme Center, beide Seiten gibt es deutlich sichtbare Radwege und dort muss ich ständig aufpassen, dass ich keine Fußgänger anfahre weil die nicht nach links schauen(erlaubte Fahrtrichtung), weil die einfach auf Radwege treten und das nicht nur bei grünen Ameln und gerade dort stehen auch Menschen sehr gerne auf den Radwegen einfach im Weg und warten darauf, dass die Ampel grün wird.
Wie gesagt, es gibt für beides Beispiele. Für Personen auf 2 Rädern oder 2 Füßen. Gerade in dem Bereich sollte man einfach Rücksicht auf andere nehmen. Würden die Hochbahnsteige nicht kommen, dann würde ich vorschlagen, macht den mittigen Bereich rot, für alles mit 2 Rädern und gut ist. Das ist ein schmaler Streifen und da können auch Fußgänger kurz mal schauen ob ein Rad kommt oder nicht. Würde sich da jemand einen Zacken aus der Krone brechen?
Und ich wiederhole mich. Ich meine Mitte Straße, nicht den Rand direkt vor den Haltestellen und ganz bestimmt auch nicht die Fußwege. Und ich betone auch wiederholt, es braucht da auch einfach mehr Kontrollen, ich stimme auch zu, Fahrradfahrer sind zu oft auf dem engen Bereich an der Seite unterwegs und das besonders oft bei Rewe und Edeka, aber auch da wo Post, Netto usw. sind.
Fußgängerzone
Die Limmerstraße ist zwischen Küchengarten und Kötnerholzweg seit Anfang der 90er Jahre (?) als Fußgängerzone ausgewiesen. Zuvor schon war ein Abschnitt im Bereich Küchengarten Fußgängerzone.
Der Bereich ist durch entsprechende Beschilderung markiert, insbesondere auch bei den querenden Straßen.
Weitere Informationen finden sich u.a. hier:
* https://punkt-linden.de/95079/limmerstrasse-fussgaengerzone-oder-nicht/
* https://www.bahninfo-forum.de/read.php?24,624159
(hier gibt’s auch einige interessante Links)
* https://www.bussgeld-info.de/fussgaengerzone/