Drogenrazzia in Linden-Limmer: Zwei Festnahmen und Waffenfund

In Linden-Limmer sind vergangene Woche zwei Wohnungen Ziel eines größeren Polizeieinsatzes geworden. Wie Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeidirektion Hannover heute gemeinsam mitteilten, wurden am Donnerstag, 15. Oktober 2026, im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens insgesamt fünf Objekte in der Stadt und Region Hannover sowie in Hessisch Oldendorf durchsucht.

Für Linden-Limmer besonders relevant: Durchsuchungen fanden in der Leinaustraße und in der Badenstedter Straße statt. Weitere Einsätze gab es in der Walsroder Straße in Langenhagen sowie in zwei Einfamilienhäusern an der Hauptstraße in Hessisch Oldendorf.

Hintergrund der Maßnahmen ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des bewaffneten unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Nach Angaben der Ermittler wurden bei den Durchsuchungen zahlreiche verfahrensrelevante Gegenstände sichergestellt.

Beschlagnahmt wurden demnach größere Mengen verschiedener Betäubungsmittel. Laut Polizei lagen die sichergestellten chemischen Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich. Hinzu kamen Substanzen zur Herstellung von Betäubungsmitteln, diverse Waffen, darunter zwei scharfe Schusswaffen, sowie Bargeld, Gold und Datenträger.

Fünf Beschuldigte, zwei Männer in Untersuchungshaft

Beschuldigt werden vier Männer im Alter von 30, 31, 35 und 40 Jahren sowie eine 33-jährige Frau. Alle fünf wurden zunächst vorläufig festgenommen.

Der 30 Jahre alte Hauptbeschuldigte aus Hannover und ein 40-Jähriger aus Hessisch Oldendorf wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Beide sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die drei weiteren Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Ermittlungen dauern an

Welche konkrete Rolle die einzelnen Beschuldigten gespielt haben sollen und ob die Funde einzelnen Objekten direkt zugeordnet werden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei bislang nicht mit. Auch nähere Angaben dazu, welche Betäubungsmittel genau sichergestellt wurden, fehlen bisher.

Bildnachweis: Polizeidirektion Hannover

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