Update: Zugelassene Wahlvorschläge für Bezirksrat Linden-Limmer

Eingangstreppe zum Tagungsort Freizeitheim Linden
Eingangstreppe zum Tagungsort Freizeitheim Linden

Für die 21 Mandate im Stadtbezirksrat Linden-Limmer bewerben sich bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 104 Personen. Die Stadt hat inzwischen die zugelassenen Wahlvorschläge veröffentlicht. Vier Parteien und Wählergruppen treten erstmals in Linden-Limmer an (in Klammern die Anzahl der Kandidaten):

  • AfD (1)
  • Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch, DAVA Niedersachsen (4)
  • VOLT Landesverband Niedersachsen (4)
  • Wählergruppe Linden-Limmer (3)

Bekannte Namen

Mit jeweils 26 Kandidierenden liegen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die SPD gleichauf. Zur Wahl treten ferner an: Die Linke (20), CDU (4), FDP (5), Die Partei (5), Piratenpartei (3) und die Wählergemeinschaft Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Hannover (3).

1750 Bewerbungen

Fast 1.750 Personen bewerben sich bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 für den Rat und die 13 Stadtbezirksräte. 1071 Bewerbungen gibt es für die 259 Mandate der Stadtbezirksräte, 662 für die 64 Mandate im Rat der Landeshauptstadt. Das ist laut Pressesprecher Dennis Dix das Ergebnis des Wahlausschusses, der in dieser Woche über die Zulassung der Wahlvorschläge endgültig entschieden hat. Die Sitzung fand am Donnerstag im Stadtteilzentrum Stöcken statt.

Link zur Veröffentlichung der Stadt

Bildnachweis: Katharina Kümpel

19 Kommentare zu „Update: Zugelassene Wahlvorschläge für Bezirksrat Linden-Limmer“

  1. Das erste Mal ein AfD Kandidat…ich hoffe mein Viertel bleibt sich treu. Wilhelm Bluhm (Sozialistische Front, Lindener Widerstandskämpfer gegen den NS) würde sich im Grabe umdrehen.

    Antworten
  2. Mir erschließt sich der Nutzen dieses Beitrags nicht wirklich. Eine Liste der Kandidat:innen wäre interessant. Die wilden Links zum Stadtportal liefern leider auch keinen Mehrwert.

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    • Wenn ich mich recht erinnere, wurde in der ersten Version erklärt, wer für die Wählergruppe Linden-Limmer antritt, die vom derzeitigen und von den Grünen nicht wieder aufgestellten Ortsbürgermeister Grube angeführt wird. Hat vielleicht nicht allen gefallen, die ansonsten noch für den Bezirksrat kandidieren und die hier nicht namentlich benannt wurden.

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  3. Auswahl ist immer gut. Dabei hoffe ich, dass auch alle Stimmen gezählt werden und nicht bereits vorher aussortiert werden, nur weil einem die Entscheidung nicht passt.

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    • Aus welchem Grund sollten Stimmen nicht gezählt werden?
      Das den ehrenamtlichen Wahlhelfern zu unterstellen ist einfach nur dreist. Thorsten du kannst dich sehr gerne auch mal als Wahlhelfer melden und an dem Prozess teilnehmen. Dann wirst du ziemlich schnell merken, dass ein ‚vorher aussortieren‘ nicht so einfach möglich ist wie du es darstellst/denkst.
      Außerdem ist es eine öffentlich Wahl. Jede Person kann sich die Auszählung anschauen und beobachten, die Türen sind offen. Leider musste ich in den letzten Jahren bei den Wahlen mitbekommen wie Personen die Auszählung beobachteten und lautstark ‚Wahlbetrug‘ oder ähnliches riefen. In Gesprächen mit den Personen war relativ schnell klar das sie ein völlig verzerrtes Bild vom demokratischen Wahlprozess hatten und den Ablauf einer Wahl nicht im geringsten verstanden hatten.
      Nimm einfach mal selbst an einer Wahl als ehrenamtlicher Wahlhelfer teil und überzeug dich selbst. Mach dir mal ein Bild von der Realität.

      Antworten
      • Ich habe selbst schon mehrfach bei Wahlen als Wahlhelfer mit gearbeitet und bin der Überzeugung, dass das bestehende Wahlsystem hervorragend funktioniert und gegen Wahlbetrug gesichert ist. Den Appell von Mo, dass Zweifler*innen sich einfach mal selbst als Wahlhelfer*in bewerben sollen, kann ich nur unterstützen!
        Besonders bei der Kommunalwahl ist es wichtig, dass viele Wahlhelfer*innen helfen, die Stimmen auszuzählen, weil deutlich mehr Kreuze gemacht werden können, als bei anderen Wahlen.
        Und das hat seine Berechtigung, denn so ist es möglich, persönliche Bekannte direkt zu wählen.

        Antworten
    • Leider. es gibt so gar jemand der die NPD wählt.
      ich war Wahlhelfer und habe die Stimmen mit Widerwillen gezählt. Hätte sie am liebsten im Müll geschmissen!

      Antworten
    • Demokratie kommt vom griechischen Dēmos („Volk“) und Kratein („herrschen“). Am Ende geht es genau darum: unterschiedliche Ansichten auszuhalten, ins Gespräch zu gehen und einander zuzuhören – auch wenn man nicht einer Meinung ist.
      Als Wahlhelfer schützt man deshalb nicht die Position auf dem Zettel, sondern das faire Verfahren an sich. Wer Stimmen verschwinden lässt, zerstört das Vertrauen in die gesamte Wahl. Der politische Streit gehört in den Diskurs – nicht in den Müll.

      Antworten
    • Vermutlich hoffen sie auf Stimmen von Erstwählern..

      Nicht ohne Grund sind sie auf den Kanälen die von jungen Menschen genutzt werden so präsent. Und deren Nachwuchs ist besonders aktiv..

      Antworten
  4. Interessant, welche Parteien antreten dürfen.
    Die eine oder andere könnte weitreichenden Einfluss ermöglichen,mit Veränderungen, die heute noch nicht gesehen werden.
    Im September geht es um die Politik vor Ort, einige nutzen diese Wahl aber auch für andere Ziele. Personelle Veränderungen gab es schon in der Vergangenheit und könnten Weichen für die Zukunft stellen. Das sollte man nicht unterschätzen!

    Konkreter werden ich bewusst nicht.

    Antworten
        • Wobei die Finanzierung der Kitas (zumindest privater Initiativen, die Zuschüsse brauchen) zwar etwas ist, was abschließend im Bezirksrat beschlossen wird, der Bezirksrat aber wenig bis gar keinen Spielraum hinsichtlich der Höhe der Finanzierung hat. Die Summen verhanelt die städtische Verwaltung mit den jeweiligen Betreibenden.

          Antworten
          • Die Bezirksräte haben da tatsächlich nur einen kleinen Einfluss.
            Je nach Stimmenverteilung kann es aber trotzdem Auswirkungen darauf haben, wer überhaupt Zuschüsse erhält.
            Und wenn für ein bestimmtes Projekt die Zuschüsse fehlen und mit Geldern aus anderen Töpfen bedient werden muss, kann sich das auch indirekt auf andere Bereiche auswirken.

            Wenn die AWO zum Beispiel Zuschüsse braucht um Frauen mit Migrationshintergrund zu fördern, dieser Zuschuss aber ausbleibt oder gekürzt wird, muss die AWO unter Umständen an anderer Stelle sparen, wenn sie das Projekt nicht aufgeben möchte. Das kann dann auch die Finanzierung von Kitas betreffen.

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19 Kommentare zu „Update: Zugelassene Wahlvorschläge für Bezirksrat Linden-Limmer“

  1. Das erste Mal ein AfD Kandidat…ich hoffe mein Viertel bleibt sich treu. Wilhelm Bluhm (Sozialistische Front, Lindener Widerstandskämpfer gegen den NS) würde sich im Grabe umdrehen.

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  2. Mir erschließt sich der Nutzen dieses Beitrags nicht wirklich. Eine Liste der Kandidat:innen wäre interessant. Die wilden Links zum Stadtportal liefern leider auch keinen Mehrwert.

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    • Wenn ich mich recht erinnere, wurde in der ersten Version erklärt, wer für die Wählergruppe Linden-Limmer antritt, die vom derzeitigen und von den Grünen nicht wieder aufgestellten Ortsbürgermeister Grube angeführt wird. Hat vielleicht nicht allen gefallen, die ansonsten noch für den Bezirksrat kandidieren und die hier nicht namentlich benannt wurden.

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  3. Auswahl ist immer gut. Dabei hoffe ich, dass auch alle Stimmen gezählt werden und nicht bereits vorher aussortiert werden, nur weil einem die Entscheidung nicht passt.

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    • Aus welchem Grund sollten Stimmen nicht gezählt werden?
      Das den ehrenamtlichen Wahlhelfern zu unterstellen ist einfach nur dreist. Thorsten du kannst dich sehr gerne auch mal als Wahlhelfer melden und an dem Prozess teilnehmen. Dann wirst du ziemlich schnell merken, dass ein ‚vorher aussortieren‘ nicht so einfach möglich ist wie du es darstellst/denkst.
      Außerdem ist es eine öffentlich Wahl. Jede Person kann sich die Auszählung anschauen und beobachten, die Türen sind offen. Leider musste ich in den letzten Jahren bei den Wahlen mitbekommen wie Personen die Auszählung beobachteten und lautstark ‚Wahlbetrug‘ oder ähnliches riefen. In Gesprächen mit den Personen war relativ schnell klar das sie ein völlig verzerrtes Bild vom demokratischen Wahlprozess hatten und den Ablauf einer Wahl nicht im geringsten verstanden hatten.
      Nimm einfach mal selbst an einer Wahl als ehrenamtlicher Wahlhelfer teil und überzeug dich selbst. Mach dir mal ein Bild von der Realität.

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      • Ich habe selbst schon mehrfach bei Wahlen als Wahlhelfer mit gearbeitet und bin der Überzeugung, dass das bestehende Wahlsystem hervorragend funktioniert und gegen Wahlbetrug gesichert ist. Den Appell von Mo, dass Zweifler*innen sich einfach mal selbst als Wahlhelfer*in bewerben sollen, kann ich nur unterstützen!
        Besonders bei der Kommunalwahl ist es wichtig, dass viele Wahlhelfer*innen helfen, die Stimmen auszuzählen, weil deutlich mehr Kreuze gemacht werden können, als bei anderen Wahlen.
        Und das hat seine Berechtigung, denn so ist es möglich, persönliche Bekannte direkt zu wählen.

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    • Leider. es gibt so gar jemand der die NPD wählt.
      ich war Wahlhelfer und habe die Stimmen mit Widerwillen gezählt. Hätte sie am liebsten im Müll geschmissen!

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    • Demokratie kommt vom griechischen Dēmos („Volk“) und Kratein („herrschen“). Am Ende geht es genau darum: unterschiedliche Ansichten auszuhalten, ins Gespräch zu gehen und einander zuzuhören – auch wenn man nicht einer Meinung ist.
      Als Wahlhelfer schützt man deshalb nicht die Position auf dem Zettel, sondern das faire Verfahren an sich. Wer Stimmen verschwinden lässt, zerstört das Vertrauen in die gesamte Wahl. Der politische Streit gehört in den Diskurs – nicht in den Müll.

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    • Vermutlich hoffen sie auf Stimmen von Erstwählern..

      Nicht ohne Grund sind sie auf den Kanälen die von jungen Menschen genutzt werden so präsent. Und deren Nachwuchs ist besonders aktiv..

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  4. Interessant, welche Parteien antreten dürfen.
    Die eine oder andere könnte weitreichenden Einfluss ermöglichen,mit Veränderungen, die heute noch nicht gesehen werden.
    Im September geht es um die Politik vor Ort, einige nutzen diese Wahl aber auch für andere Ziele. Personelle Veränderungen gab es schon in der Vergangenheit und könnten Weichen für die Zukunft stellen. Das sollte man nicht unterschätzen!

    Konkreter werden ich bewusst nicht.

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        • Wobei die Finanzierung der Kitas (zumindest privater Initiativen, die Zuschüsse brauchen) zwar etwas ist, was abschließend im Bezirksrat beschlossen wird, der Bezirksrat aber wenig bis gar keinen Spielraum hinsichtlich der Höhe der Finanzierung hat. Die Summen verhanelt die städtische Verwaltung mit den jeweiligen Betreibenden.

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          • Die Bezirksräte haben da tatsächlich nur einen kleinen Einfluss.
            Je nach Stimmenverteilung kann es aber trotzdem Auswirkungen darauf haben, wer überhaupt Zuschüsse erhält.
            Und wenn für ein bestimmtes Projekt die Zuschüsse fehlen und mit Geldern aus anderen Töpfen bedient werden muss, kann sich das auch indirekt auf andere Bereiche auswirken.

            Wenn die AWO zum Beispiel Zuschüsse braucht um Frauen mit Migrationshintergrund zu fördern, dieser Zuschuss aber ausbleibt oder gekürzt wird, muss die AWO unter Umständen an anderer Stelle sparen, wenn sie das Projekt nicht aufgeben möchte. Das kann dann auch die Finanzierung von Kitas betreffen.

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