„Linden war schon immer eine starke Bastion gegen rechte Parteien. Gehen Sie zur Wahl am 13. September und wählen Sie eine demokratische Partei!“ Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube nutzte die Eröffnung des Butjerfestes, um an die antifaschistische Tradition des Stadtteils zu erinnern. „In diesem Jahr steht erstmals im Stadtbezirk Linden-Limmer auch die AfD zur Wahl. Und leider geben auch in Hannover nur noch die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab“, mahnte Grube. Wer mehr über diesen Teil der Lindener Geschichte wissen wolle, finde in der Egon-Kuhn Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden umfangreiche historische Dokumentationen.

Seinen letzten Auftritt als Bezirksbürgermeister bei dem Fest mit über 100-jähriger Tradition nutzte Grube auch, um sich bei den Ehrenamtlichen der Geschichtswerkstatt und weiteren Mitstreitern zu bedanken, die die Geschichte des ehemaligen Arbeiterstadtteils lebendig halten würden.
Butjerfest ist Linden
Der Fanfarenzug Alt-Linden hatte auf seinem Weg von den Toblerone-Häusern an der Limmerstraße in Linden-Nord bis zum Almstadtweg an der Ihme auf das Familienfest musikalisch eingestimmt. Zwischen Ständen und der langen Kaffeetafel am Ihmeufer fanden sich dann sehr viele Menschen ein, um bei bestem Wetter zu feiern. „Das Butjerfest ist Linden“, zeigte sich Mitorganisatorin Susanne Böhmer überzeugt. Sie wie auch Grube führten als Beispiel den feministischen Butjerchor mit vielen neuen, jungen Sängerinnen an.
Sämtliche Angebote waren für Gäste kostenfrei, dank des Einsatzes zahlreicher Ehrenamtlicher, Vereine und Initiativen aus Linden. Statt auf große Sponsoren setzt das Fest seit vielen Jahren auf Kuchenspenden, ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung aus der Nachbarschaft.







„Seinen letzten Auftritt als Bezirksbürgermeister bei dem Fest mit über 100-jähriger Tradition nutzte Grube , , ,“ – Seinen letzten Auftritt? – Einfach mal die Wahl abwarten > Totgesagte leben länger!