Gemeinsam Hannah-Arendt-Demokratiezentrum aufbauen

Baustelle am Geburtshaus von Hannah Arendt
Baustelle am Geburtshaus von Hannah Arendt

In fünf Werkstätten wollen die Initiatoren des Hannah-rendt-Demokratiezentrums das Profil mit vielen Interessierten entwickeln. Beim Start am 9. Juli geht es mit Dr. Stefan Wolf von der Hochschule Kempten um die „Weiterentwicklung der konzeptionellen Grundlagen des Projektes“. Weitere Themen sind das künftige Kommunikationskonzept, die Raumstrategie, die Arbeit mit jungen Menschen und hannoverschen Schulen sowie ein Partizipationskonzept. „Wir lassen uns gern auf die Auseinandersetzungen in diesem offenen Prozess ein“, sagen die Initiatoren des geplanten Zentrums am Lindener Marktplatz, Dr. Daniel Gardemin und Dr. Arno Brand.

Kontakte und Termine

Werkstatt 1: „Weiterentwicklung der konzeptionellen Grundlagen des Projektes“
Leitung: Dr. Stefan Wolf
Start: 9. Juli, 19 Uhr
Ort:  Büro für Beteiligungskultur und Stadtentwicklung, Braunstraße 28
Kontakt: Stefan.wolf@hs-kempten.de

Werkstatt 2: Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes
Leitung: Dr. Cathrin Kuhlmann
Termine auf Anfrage: catkuhlmann@aol.com

Werkstatt 3: Entwicklung einer Raumstrategie
Kontakt: Dr. Arno Brand, dr.arno.brandt@mailbox.org

Werkstatt 4: Entwicklung eines Konzeptes für die Arbeit mit jungen Menschen und hannoverschen Schulen
Leitung: Frank Schmitz
Start: 25. August, 18 Uhr
Ort: Büro für Beteiligungskultur und Stadtentwicklung, Braunstraße 28
Kontakt: herr.schmitz@posteo.de

Werkstatt 5: Verständigung auf ein Partizipationskonzept
Leitung: Anette Wichmann
Start:  3. September, 19 Uhr
Ort: Grünes Zentrum, Senior-Blumenberg-Gang 1
Kontakt: Anette.Wichmann@evlka.de

Mehr Informationen zum Hannah-Arendt-Demokratiezentrum

Bildnachweis: Katharina Kümpel, KI

3 Kommentare zu „Gemeinsam Hannah-Arendt-Demokratiezentrum aufbauen“

  1. Zu J.Wißner:
    Das „außer“ ist aber grad‘ entscheidend. Denn d a s s Hannah Arendt geboren wurde und aufwuchs schuf die Möglichkeit zu wahrhaft Neuem im Zeitkontinuum der Welt. Ihr ganzes tätige Leben ist beredtes Zeugnis vom „Anfang setzen“, insbesondere nach ihren düsteren Erfahrungen mit totalitärer Herrschaft. Sie selbst übernimmt von Augustinus den Gedanken (Vom Leben des Geistes, S. 442), „auf daß ein Anfang sei, ward der Mensch geschaffen, vor welchem niemand war“. Die ganze Fähigkeit zum Beginnen wurzelt nach Arendt also im „Geborensein“, nicht in einer Gabe oder Kreativität. Gebürtlichkeit wiederum schafft personale Räume, deren Öffentlichkeit wir sichern sollten, um Gemeinsinn zu stärken und Demokratie-Resilienz zu üben. Dafür brauchen wir Erinnerungs- und Diskurskultur, auch am Ort der Geburt von Hannah Arendt, in Hannover.
    Werner Dicke, Hildesheim, http://www.villaganz.de

    Antworten
    • War der Beitrag satirisch gemeint, wg. „Zeitkontinuum der Welt“ etc?— Im übrigen: Was an dem „außer“ entscheidend sein, soll verschließt sich mir–und so soll es bleiben.
      J. Wißner

      Antworten
  2. Dieses ganze Projekt ist eine Mischung aus Größenwahn und Albernheit. H.A. hat keinerlei Beziehung zu Hannover, geschweige denn zu Linden, außer dass sie die ersten Jahre ihres Lebens dort verbracht hat. Ebenso wenig Bezug nmmt ihr Werk auf Linden. Eine schlichte Plakette an ihrem Geburtshaus würde diesem Sachverhalt Genüge tun!
    J.Wißner, Exil-Lindener

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3 Kommentare zu „Gemeinsam Hannah-Arendt-Demokratiezentrum aufbauen“

  1. Zu J.Wißner:
    Das „außer“ ist aber grad‘ entscheidend. Denn d a s s Hannah Arendt geboren wurde und aufwuchs schuf die Möglichkeit zu wahrhaft Neuem im Zeitkontinuum der Welt. Ihr ganzes tätige Leben ist beredtes Zeugnis vom „Anfang setzen“, insbesondere nach ihren düsteren Erfahrungen mit totalitärer Herrschaft. Sie selbst übernimmt von Augustinus den Gedanken (Vom Leben des Geistes, S. 442), „auf daß ein Anfang sei, ward der Mensch geschaffen, vor welchem niemand war“. Die ganze Fähigkeit zum Beginnen wurzelt nach Arendt also im „Geborensein“, nicht in einer Gabe oder Kreativität. Gebürtlichkeit wiederum schafft personale Räume, deren Öffentlichkeit wir sichern sollten, um Gemeinsinn zu stärken und Demokratie-Resilienz zu üben. Dafür brauchen wir Erinnerungs- und Diskurskultur, auch am Ort der Geburt von Hannah Arendt, in Hannover.
    Werner Dicke, Hildesheim, http://www.villaganz.de

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    • War der Beitrag satirisch gemeint, wg. „Zeitkontinuum der Welt“ etc?— Im übrigen: Was an dem „außer“ entscheidend sein, soll verschließt sich mir–und so soll es bleiben.
      J. Wißner

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  2. Dieses ganze Projekt ist eine Mischung aus Größenwahn und Albernheit. H.A. hat keinerlei Beziehung zu Hannover, geschweige denn zu Linden, außer dass sie die ersten Jahre ihres Lebens dort verbracht hat. Ebenso wenig Bezug nmmt ihr Werk auf Linden. Eine schlichte Plakette an ihrem Geburtshaus würde diesem Sachverhalt Genüge tun!
    J.Wißner, Exil-Lindener

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