

Reinschnuppern in 120 theoretische und praktische Angebote aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) konnten über 1.000 Schüler*innen beim Campus Day 2026 der Hochschule Hannover am Standort Ricklinger Stadtweg in Linden-Süd. Die Nachwuchsfördereinrichtung „Projekthaus Zukunft MINT“ hatte sie eingeladen, um ihnen das Studium der MINT-Fächer näherzubringen.
Elektronische Würfel bauen

Es ging um Wasserstoff als Energieträger der Zukunft oder wie sich mit Körperbewegungen musizieren und die Bühnenbeleuchtung steuern lässt. Sie gewannen Einblicke in die Studiengänge medizinisches Informationsmanagement und Veranstaltungsmanagement. Bei einem Besuch der Werkstatt des „Campus Motorsport Hannover“ sahen sie zu, wie an einem elektrischen Formel-Rennwagen geschraubt wird.
Student ist heute Laborleiter
Der frühere Student der Hochschule Hannover, Patrick Discher, ist heute Laborleiter im Fachgebiet „Grundlagen der Elektrotechnik“. Bei ihm konnten Schüler*innen einen elektronischen Würfel bauen. Bei Prof. Dr. Sebastian Rakowski, Studiendekan Maschinenbau, ging es um Kolbenmaschinen und auch um die Frage, wie erneuerbarer Strom über grünen Wasserstoff und abgeschiedenes CO₂ in synthetische Kraftstoffe etwa für E-Fuels umgewandelt wird.
Senkrechtstarter

„Senkrechtstarter – vom Hubschrauber zum Multicopter“ lautete das Angebot von Friedrich Wilhelm Bauer vom Themenfeld Luftfahrzeug und Luftfahrt. Der Leiter des Reallabors Multicopter hatte kürzlich ein Rettungskonzept für die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen mit Drohnen vorgestellt.
Projekthaus Zukunft MINT
Seit 2016 gibt es die Nachwuchsfördereinrichtung „Projekthaus Zukunft MINT“ der Hochschule Hannover für die Themen Digitalisierung, Robotik, Informatik und Technik. Die Fakultäten Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik bieten Schülerinnen und Schülern im Primarbereich ein Labor für Praxiseinheiten in der Bismarckstraße, für Schüler*innen in der Oberstufe Orientierungsangebote wie den Campus Day und für Studierende unter anderem Mentoringprogramme an. Das Projekthaus kooperiert mit mehr als 100 Schulen in Hannover und der Region.
