
Am 13. September finden die Kommunalwahlen in Hannover statt – auch für den Stadtbezirk Linden-Limmer. Die Fraktionen haben ihre Kandidat*innen inzwischen benannt, darunter bekannte Akteur*innen und neue Gesichter wie die Stadtteilgruppensprecherin für Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Regine Leo, Aram Ali für DIE LINKE oder Paula Wedemeyer vom Volt-Team Hannover. Punkt-Linden veröffentlicht die ersten zehn Kandidat*innen der Fraktionen.
Nach 45 Jahren ist Schluss
Nicht wieder antreten werden die Bezirksratsherren Ekim Bulut (FDP) sowie Ludwig (Luk) List und Dirk Machentanz. Beide hatten seit 2024 parteilos die Fraktion „Soziale Gerechtigkeit Linden-Limmer“ (SGLL) gebildet. Der 89-jährige List will nach 45 Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit einen neuen Lebensabschnitt beginnen.
In den Listen der Parteien ist Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube nicht zu finden. Allerdings wird er nach Informationen von Punkt-Linden erneut kandidieren.
Bündnis 90/Die Linke
- Dr. Regine Leo
- Steffen Mallast
- Ina Birk
- Lasse Schwarz
- Victoria Schwertmann
- Dr. Daniel Gardemin
- Evrim Camuz
- Martin Peter
- Anna Weyand
- Patrick Boltjes
SPD-Fraktion
- Katharina Gerking
- Volker Rohde
- Stefanie Weers
- Bernd Kabutke
- Julia Laube
- Philip Le Butt
- Regine Baines
- Matthias van der Zanden
- Ronja Waldhelm
- Cihan Schoppe
CDU-Fraktion
- Michael Klenke
- Martina Kreinhacke
- Cristina Thole
- Lina Gansefort
- Marcus Ziebell
Die Piraten
- Thomas Ganskow
- Klaus Kuhn
- Bruno Adam Wolf
DIE LINKE
- Aram Ali
- Melanie Petersen
- Elke Reuß
- Rik Roggendorf
- Marina Mudersbach
- Jens Wirtjes
- Nathalie Flemming
- Andreas Quadt-Richter
- Esther Braun
- Hamid Kamrani-Mehni
Volt Hannover
- Paula Wedemeyer
- Carlos Kuhlmann
- Alexandra Pogorzelski
- Henrik Schwarz
Unbeantwortet ließ Jasmin Grobleben (Die Partei) die Anfrage von Punkt-Linden zur möglichen erneuten Kandidatur. Keine Antwort gab es bislang auch von der FDP Hannover, ob es eine FDP-Kandidatur für den Stadtbezirk gibt.

Zuständigkeiten des Stadtbezirksrates
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat Entscheidungs-, Anhörungs- und Initiativrechte und kann Zuwendungen an Vereine und Institutionen vergeben. Seine Mitglieder können etwa über
- die Unterhaltung, Ausstattung und Benutzung der im Stadtbezirk gelegenen öffentlichen Einrichtungen oder
- die Förderung von Vereinen und Verbänden entscheiden.
Das Gremium kann Anhörungen vor der Beschlussfassung des Rates durchführen
- in Angelegenheiten der Bauleitplanung;
- bei der Errichtung öffentlicher Einrichtungen;
- beim Aus- oder Umbau von Straßen, Wegen und Plätzen sowie bei deren Benennung oder Umbenennung oder
- bei der Veräußerung, Vermietung und Verpachtung von städtischem Grundvermögen.