Die Haltestellen am Deisterkreisel müssen vermutlich neu geplant werden.
Die Stadt will sich mit dem Stadtteilforum Linden-Süd bei der Planung des neuen Verkehrskonzeptes für den Deisterplatz künftig enger abstimmen. Dies ist erforderlich, damit ab dem Schuljahr 2027/2028 Schüler aus allen Stadtteilen sicher über den Verkehrsknotenpunkt zum neuen Schulstandort auf dem Hanomag-Gelände gelangen können. Das sagte Julia Büchle, Bereichsleitung Infrastrukturelles Gebäudemanagement, der Sprecherin Marit Kukat bei dessen Sitzung am 5. März zu.
Verkehrskonzept muss entwickelt werden
Der Hammermann ist ein Wahrzeichen an der Göttinger Straße
Die 230 Beschäftigten des Fachbereichs Schule der Stadt arbeiten bereits auf dem Hanomag-Gelände. Zum Schuljahr 2027/28 soll die erste Schule im Gebäude Göttingerstraße 14 ihren Betrieb aufnehmen. Noch ist politisch nicht entschieden, welche das sein wird. Klar ist aber, dass ein neues Verkehrskonzept für den Deisterkreisel notwendig ist, damit Schüler aus allen Stadtteilen sicher den Verkehrsknotenpunkt an der Göttinger Straße überqueren können. Die Stadt will sich dabei künftig enger mit dem Stadtteilforum Linden-Süd abstimmen. Die Vertreterin des Fachbereichs Planen und Stadtentwicklung überzeugte das Argument von Sprecherin Marit Kukat, dass schon heute der Schulweg dort unsicher sei. „Wir leben hier und können unsere Alltagserfahrungen einbringen. Ziel sollte sein, dass es ein Konzept gibt, das Allen gerecht wird.“ Noch gebe es kein Konzept, sagte die Leiterin des Fachbereichs Schule, Christine Oldenburg. Das sei auch abhängig davon, mit welcher Schule und wie vielen Kindern dort gestartet werde.
Ganzheitliches Konzept
Fachbereich Schule auf dem Hanomag-Gelände
Baustelle für neuen Schulhof
Den neuen Standort für die „Vorlauf- und Auslagerungsschule“ hat die Stadt für 20 Jahre angemietet. Dank der großen Flächen entstehe dort ein Schulgebäude, in dem auch neue pädagogische Konzepte wie die sogenannten Jahrgangscluster möglich sind: Kombiniert sind dabei immer ein Unterrichtsraum mit zwei Differenzierungsräumen, in denen Schüler individuell betreut werden können. Anwohnerinnen des Hanomag-Geländes wie auch aus Linden-Süd bewegen weniger die didaktischen Konzepte oder die Innenraumgestaltung. Ihnen geht es um das Verkehrskonzept. Denn die Stadt will den zentralen Zugang über den rückwärtigen Teil des Geländes gestalten. Da die Hanomagstraße, die direkt an einer Haltestelle liegt, inzwischen für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, kommen dafür nur die Bredenbeckerstraße oder die Marianne-Baecker-Allee in Frage. Dafür müssten dann vermutlich neue Haltestellen eingerichtet werden. Anwohnerinnen wollten wissen, ob das künftig reguläre Haltepunkte seien oder diese nur für den Schulbetrieb genutzt? Kukat wies zudem auf Ampelanlage beim Hammermann an der Göttinger Straße hin: „Das ist einer der Hauptzugänge zum Areal für Menschen, die in Linden-Süd leben oder mit den S-Bahnlinien 3 und 7 kommen.“ Während der Bauphase am Westschnellweg sei zudem am Deisterplatz mit Baustellenverkehr zu rechnen. Notwendig sei daher ein ganzheitliches Konzept – das bestätigte auch Büchle.
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