Mahnmal zur Zwangsarbeit bei den Sichel-Werken in Limmer

Sichelwerke 1955
Sichelwerke 1955

Einweihung am 14. August, 15 Uhr

Zur Einweihung des Mahnmals zur Erinnerung an die Zwangsarbeit bei den Sichel-Werken lädt der Verein „Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V.“ in die Sichelstraße in Hannover Limmer herzlich ein.

Termin: Mittwoch, 14.August 2019, 15:00 Uhr
Ort: Sichelstraße 1, 30453 Hannover, vor dem Werkseingang der Henkel AG & Co KGaA

Das besonders gestaltete Mahnmal und eine ausführliche Erinnerungstafel sollen an die 573 Frauen und Männer erinnern, die als Zwangsarbeiter oder als Kriegsgefangene bei den Sichel-Werken von 1939 bis 1945 in Limmer arbeiten mussten. Zu ihnen gehörte auch der SPD-Politiker Dr. Kurt Schumacher.

Das Mahnmal mit einer professionell gestalteten Erinnerungstafel entstand auf Initiative des Vereins „Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V.“ und des Betriebsrates, es wurde von der Belegschaft der Henkel AG & Co. KGaA gestiftet (die Sichelwerke in Limmer wurden 1962 vom Unternehmensverbund der Henkel AG & Co. KGaA mit Sitz in Düsseldorf übernommen). Es wird eingeweiht in Anwesenheit des Präsidenten der Region Hannover, des Vorstandes des Vereins „Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V.“ , der Werksleitung und der Belegschaft der Henkel Sichel-Werke GmbH sowie zahlreich eingeladener Gästen aus Politik, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft Hannovers.

Die Besonderheit dieses Mahnmals zeichnet sich dadurch aus, dass es dem Verein „Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V.“ als Initiator zum zweiten Mal in Hannover gelungen ist, ein Mahnmal auf dem Gelände eines noch heute tätigen Traditionsunternehmens gestiftet zu bekommen.

Bildnachweis: Gegen das Vergessen / NS-Zwangsarbeit e.V.

nach oben