Brandstiftung im Ihmezentrum – Die Polizei sucht Zeugen
Am Freitag, 28.07.2017, ist es in einer Tiefgarage an der Ihmepassage zu einem Brand gekommen. Die Polizei geht von einer Sachbeschädigung durch Feuer aus und sucht Zeugen.
Hier sind alle Punkt-Linden Nachrichten seit 2008 zum Ihme-Zentrum nachzulesen. Mehr Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Ihme-Zentrums.
Am Freitag, 28.07.2017, ist es in einer Tiefgarage an der Ihmepassage zu einem Brand gekommen. Die Polizei geht von einer Sachbeschädigung durch Feuer aus und sucht Zeugen.
Mir stellt sich bei dem Thema zuerst die Frage „Warum gerade einen Platz in Linden nach Halim Dener benennen?“. Was hat der Velvetplatz damit zu tun? Das Unglück geschah am Steintor. Wenn man wenigstens auf die Idee gekommen wäre den Teil der Kornstraße vor dem gleichnamigen Jugendzentrum umzubenennen.
Die monumentale Großstruktur des Ihme-Zentrums gehört zu den Hinterlassenschaften des Städtebaus der 1960er – und 70er – Jahre. Die Erdgeschosszonen erhalten eine Durchwegung und damit eine Durchlässigkeit zum Fluss Ihme. So steht es im Programm des Bundes.
Titelthema: Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich weiter – Zwangsräumung verhindert. Mit einer Reihe von Besetzungen wurde vor sechs Jahren in Linden die Debatte über Mietsteigerungen und die Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten insbesondere in Linden, aber auch in anderen Stadtteilen Hannovers angestoßen.
Rückendeckung für die Vorschläge der Stadtverwaltung zum Ihme-Zentrum: Mit deutlicher Mehrheit hat die Ratspolitik am Donnerstag (8. Dezember) die Verhandlungen der Stadt mit dem Investor des sanierungsbedürftigen Gebäudekomplexes gestützt. Zugleich präsentierten die vom Investor beauftragten Planungsbüros Entwürfe für Sanierung und Erneuerung der Großimmobilie im Stadtteil Linden.
Vorläufige Einigung der Stadt mit Investor im Ihme-Zentrum – Stadtverwaltung bleibt vorerst bis Mitte 2020 Mieter – Investor arbeitet intensiv an Sanierungskonzept – enercity will Standorte zusammenführen und verlässt mittelfristig das Ihme-Zentrum
Am Mittwoch, 7. Dezember, lädt die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum zu einer Info-Veranstaltung für Bewohner des Quartiers und Interessierte. Es geht um die Chancen und Möglichkeiten des Viertels auf Basis des Städtebaurechts und warum Vorbereitende Untersuchungen wichtig sind, um dem Zentrum eine Zukunft zu geben.
Am Sonnabend, 24. September, lädt die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum mit FreundInnen und Kooperationspartnern zum ersten Picknick für BewohnerInnen, FreundInnen und Kulturschaffende. Wir möchten mit Euch ab 15 Uhr zusammenkommen, um gemeinsam zu essen, trinken, klönen.
Zehn Thesen zur Zukunft des Ihme-Zentrums hat der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum in einem offenen Brief an Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sowie den Großeigentümer im Ihme-Zentrum Amir Dayan geschickt. Auch den Fraktionen im Stadtrat wurde das Papier zugeschickt.
Das Ihme-Zentrum ist derzeit ein in Hannover rege diskutiertes Thema. Wir vom Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum möchten im Rahmen des Kommunalwahlkampfes von den Parteien in unserer Stadt wissen, wie sie diese Herausforderung nach der Wahl im September angehen wollen. Dazu haben wir die Vertreter der Parteien zu einer politischen Podiumsdiskussion eingeladen.
Titelthema: Ihmezentrum – Quo vadis? Macht die Stadt ERNST mit ihren Auszugsplänen? – weitere Themen: Spendenaufruf: Hannover hilft Diyarbakir, Ein Stück Heimat: kargah zeigt Ausstellung und Grüne Banane: Weniger Verkehr in Linden-Mitte.
Am Mittwoch (29. Juni) bekommt auch Linden-Mitte einen der beliebten Bücherschränke. Um 17 Uhr wird Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube an der Ihmepassage 2/Ida-Arenhold-Brücke den 35. Bücherschrank im Stadtgebiet eröffnen. Als Patin kümmert sich Britta Zogall um den Schrank. Finanziert wurde der Bücherschrank durch den Stadtbezirksrat Linden-Limmer.
Im Ausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters stimmten alle Ratsleute dafür, dass dem Investor eine letzte Frist bis Ende des Jahres gesetzt wird. Für den Fall, dass seit langem überfällige Reparaturen und ein Gesamtkonzept zur Sanierung und Wiederbelebung des Ihme-Zentrums bis dahin weiterhin ausbleiben, wird die Stadtverwaltung alternative Bürostandorte suchen.
Der Verein sieht die Entscheidung des Oberbürgermeisters, nach alternativen Standorten zu suchen als richtig und fordert vom Großeigentümer die kurzfristige Vorlage eines realistischen Sanierungskonzeptes. Gleichzeitig muss sich die Landeshauptstadt Hannover ihrer sozialen Verantwortung bewusst sein: Ein Abriss des Ihme-Zentrums ist keine Alternative.
Am Mittwoch, dem 15.06.2016 tagt der Stadtbezirksrat Linden-Limmer unter anderem zu den Punkten Gymnasium Limmer, Luftqualität verbessern, Neubau Fössebad, Maßnahmen gegen die unrechtmäßige Durchfahrt der Fußgängerzone Limmerstraße und Nutzungskonzept des Freizeitheims Linden.
Am 2. Juni 2016 berichtete die HAZ u.a. über Planspiele der Stadtverwaltung, das Ihmezentrum abreissen zu lassen. Der Autor ist selbst Wohnungseigentümer im Ihmezentrum und schockiert über die soziale Kälte, die sich hinter solchen Überlegungen verbirgt.
Nach mehr als einem Jahr Gesprächen über die Zukunft des Ihme-Zentrums betrachtet die Landeshauptstadt Hannover ihre Erwartungen an den Investor als nicht erfüllt. Als Hauptmieter von Büroflächen will die Landeshauptstadt dem Investor jetzt bis Dezember eine letzte Frist für die Sanierungsplanung setzen. Vorsorglich will die Stadtverwaltung mit der Suche nach alternativen Standorten für die im Ihme-Zentrum untergebrachten Dienststellen starten.
Im Laufe des Jahres 2016 führt das Kulturzentrum Faust in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Simon Slipek ein Fotoprojekt zum Ihme-Zentrum durch. Aus dem Stadtteil nimmt bereits eine größere Zahl Interessierter teil. Zur Zeit suchen wir noch gezielt Menschen, die im Ihme-Zentrum leben oder arbeiten und Lust haben mitzumachen.
Das Ihmezentrum ist ein typischer Großkomplex der 1970er-Jahre und bis heute das größte zusammenhängende Betonfundament in Europa. Geplant und gebaut als urbaner Traum, haben Misswirtschaft und Immobilienspekulation dem Brutalismus-Bau stark zugesetzt. Dennoch leben rund 2.500 Menschen gerne in dem Großkomplex.
Für viele Bürger der Stadt ist es ein Schandfleck. Die Initiative „Weltkulturerbe Ihme-Zentrum“ um Brad R. Zaun setzt sich nun jedoch dafür ein, dass der Komplex auf die Welterbeliste der UNESCO gesetzt wird.
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