
Das Team von mosaïk um Lorenzo Pignataro hat Wort gehalten: Im Juni als Ort für Kunst, Bewegung, Begegnung und gemeinschaftliches Arbeiten in der Rampenstraße 7d eröffnet, beleben die Engagierten nun auch den Innenhof. Ein erfreuliches Signal aus Linden-Mitte in politisch schwierigen Zeiten. Denn mosaïk schafft in Linden-Mitte Raum insbesondere für (post-)migrantische, marginalisierte Perspektiven, queere Themen und neuen Formen des Zusammenkommens für gesellschaftlich meist unterrepräsentierte Gruppen.

Wo sind die Graffitisprayer, wenn man sie mal brauchen könnte? Und wo ist bei diesem „Ort für Kunst, Bewegung, Begegnung“ die künstlerische Gestaltung des Innenhofs? Sehen doch scheußlich aus, die heruntergekommenen nackten Mauern. Daß da noch keiner auf die Idee gekommen ist, dort mit Farbe etwas zu machen? Und auch die Fläche mit den alten Betonplatten könnte durch die Aufstellung eines Kunstobjekts, womöglich aus recycelten Materialien, optisch aufgewertet werden. Es spricht nicht für die Macher des Treffpunkts, trotz des eigenen Anspruchs diesen Innenhof so verwahrlost zu präsentieren.
Also, die machen etwas, ich denke auf eigene Kosten und durch Spenden und du meckerst und nörgelst hier rum? Mach es doch besser! Geh hin, biete deine Hilfe an! Oder spende eine große Summe mit dem Verwendungszweck „Kunstfigur“, denke ab 3000€ schaff da bestimmt ein Künstler etwas.
Warum ist es eigentlich so normal geworden zu jammern, zu meckern, zu kritisieren ohne selbst etwas besser zu machen?
„Es spricht nicht für die Macher…“
Was stimmt mit dir nicht, Andi?
Beteilige dich oder sei einfach still.