Taktile Straßenschilder: Wege der Inklusion in Linden-Limmer?
Tastbare Straßenschilder sollen blinden Menschen die Orientierung erleichtern – doch in Linden-Limmer zeigt sich: Nicht jede gut gemeinte Innovation hält dem Praxistest stand.
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer vertritt die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner in den vier Stadtteilen Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer. Er entscheidet über lokale Angelegenheiten wie Stadtteilentwicklung, Infrastruktur, Kultur- und Sozialprojekte und gibt Empfehlungen an den Rat der Stadt Hannover.
Tastbare Straßenschilder sollen blinden Menschen die Orientierung erleichtern – doch in Linden-Limmer zeigt sich: Nicht jede gut gemeinte Innovation hält dem Praxistest stand.
Weniger Social Media, mehr echte Begegnungen: Mit dem Projekt „Raum2“ wollen junge Initiatorinnen im Freizeitheim Linden einen kostenlosen Treffpunkt für queere migrantische Jugendliche schaffen. Bei kreativen Workshops, Snacks und Gesprächen soll ein Raum für Austausch entstehen – gefördert vom Integrationsbeirat Linden-Limmer.
Fernwärme-Baustellen, Hoffnung auf mehr Grün – und nun eine klare Absage aus dem Rathaus: In der Ahlemer Straße in Linden-Nord wird es nach den Bauarbeiten keine neuen Bäume geben. Trotz eines einstimmigen Beschlusses des Bezirksrates sieht die Stadtverwaltung dafür keinen Platz.
Mehr Licht, mehr Aufenthaltsqualität, klare Spiel- und Hundebereiche – die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger zur Zukunft des Brackebuschgartens liegen seit 2022 auf dem Tisch. Doch wann wird aus Beteiligung endlich Realität? Die Antwort der Stadtverwaltung sorgt für einen langen Atem.
Der Rat hat auf seiner Sitzung Ende Februar einen Sonderfonds für die Kita-Sanierung freier Träger beschlossen, der 2027 starten soll. Davon werden auch die freien Träger der 50 Kitas im Stadtbezirk Linden-Limmer profitieren.
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer lädt am 25. Februar 2026 zur öffentlichen Sitzung ins Freizeitheim Linden ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab 18:00 Uhr über aktuelle Entwicklungen im Stadtbezirk informieren, Fragen stellen und eigene Anliegen in der Bürgerfragestunde einbringen – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein sichtbares Zeichen für Vielfalt im Alltag: In Linden-Limmer werden mehrere Fußgängerampeln mit queeren Paarmotiven ausgestattet. Der Stadtbezirksrat will damit Haltung zeigen – und ein klares Signal gegen Queerfeindlichkeit setzen.
Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Am Schwarzen Bär in Hannover sorgt das Füttern von Tauben seit Jahren für Ärger. Jetzt reagiert die Stadt mit neuen Bodenpiktogrammen und klaren Hinweisen – und kündigt konsequente Kontrollen an.
Jeden ersten Sonntag laden Engagierte ab 15.30 Uhr zum gemeinsamen Essen in den Gemeindesaal am Bethlehemplatz in Linden-Nord ein. Gekocht wird gutbürgerlich, rund 30 Personen nehmen das Angebot inzwischen wahr. Ab 15. Februar wird es auch ein Angebot im Sozial-Center Linden geben.
Ein prominenter Leerstand in Linden-Mitte, viele Ideen – und doch kaum Bewegung. Schon 2023 versprach die Stadt ein Konzept für das frühere GIG am Lindener Marktplatz. Heute, fast drei Jahre später, steht die Gastronomiefläche immer noch leer. Eine aktuelle Anfrage zeigt nun, warum – und wie teuer eine Wiederbelebung wäre.
Die nächste öffentliche Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer findet am kommenden Mittwoch im Freizeitheim Linden statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen zu informieren und eigene Fragen oder Anregungen einzubringen. Im Folgenden die Tagesordnung im Überblick.
Sie sind sichtbar – und doch übersehen: Pfandsammler gehören zum Stadtbild. Neue Mülleimer an der Limmerstraße sollen für Sauberkeit sorgen, verschärfen aber unbeabsichtigt soziale Probleme. Ein Streit um Pfandringe, Verantwortung und Alternativen.
Mehr Sicherheit, weniger Lärm, bessere Lebensqualität: Die Bürgerinitiative Wasserstadt fordert Tempo 30 auf der Wunstorfer Straße in Limmer. Warum die Forderung jetzt neue Chancen hat – und was auf dem Spiel steht.
Mehr Bäume könnten die Deisterstraße als Aufenthaltsort attraktiver machen. Das meinen der Stadtbezirksrat Linden-Limmer, der Verein Deisterkiez und auch die Verwaltung. Sie hat den Prüfauftrag des Gremiums angenommen.
Jahrelang vernachlässigt, jetzt wieder im Fokus der Politik: Der eher versteckte Milchgang in Linden-Süd soll sauberer und sicherer werden. Ein Beschluss des Bezirksrates bringt Bewegung in ein Problem, das viele Anwohner seit Langem ärgert – doch nicht alle Erwartungen können erfüllt werden. Wer ist zuständig, und was ändert sich konkret vor Ort?
Nach drei Jahrzehnten kommunalpolitischer Arbeit endet möglicherweise die Ära von Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Die Grünen in Linden-Limmer stellen ihn nicht erneut auf – eine Entscheidung, die intern für Irritationen, Rückzüge und offene Fragen sorgt.
Das Tor in die denkmalgeschützte Kapelle auf dem Stadtteilfriedhof Fössefeld im Stadtteil Limmer soll spätestens im Frühjahr 2026 wieder funktionsfähig sein.
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat die Entscheidung über den Ersatzneubau der Dornröschenbrücke vertagt. Thomas Ganskow, Vorsitzender der Gruppe Piraten + DIE LINKE, hatte weiteren Beratungsbedarf angemeldet und die Drucksache in die Fraktion gezogen.
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer lädt zur nächsten öffentlichen Sitzung in das Freizeitheim Linden ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über aktuelle Themen informieren und eigene Fragen oder Anregungen einbringen. Eine Anmeldung ist dafür nicht notwendig.
24 teils über 100 Jahre alte Bäume sollen am Fössebad weichen – und der Bezirksbürgermeister erfuhr erst im Nachhinein davon. Wie konnte es zu diesem Kahlschlag kommen, und welche Folgen hat er für Klima, Transparenz und Stadtgesellschaft? Der Fall wirft brisante Fragen auf.
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