Wohnungsbrand in Badenstedt: Sieben Menschen gerettet – Person springt in Sprungpolster

Feuerwehr Badenstedter Straße
Mann rettet sich auf das Dach

Bei einem schweren Wohnungsbrand in Hannover-Badenstedt läuft am Sonntagabend ein Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bislang sieben Menschen gerettet. Eine Person musste aus dem zweiten Obergeschoss in ein Sprungpolster springen.

Gegen 17.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im dritten Obergeschoss bereits in Vollbrand. Das Treppenhaus war nicht mehr begehbar und damit als Rettungsweg zunächst ausgefallen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Mehrere Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr sowie drei Drehleitern waren vor Ort. Es wurden Einsatzstufe „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst, sodass mehrere Notärzte und Rettungswagen eingesetzt  wurden. Einsatzkräfte versuchten unter anderem, über tragbare Leitern in das dritte Obergeschoss zu gelangen. Bewohner wurden mit Atemschutzvollmasken aus dem Gebäude gerettet.

Oberleitung verhindert zunächst Drehleitereinsatz

Üstrafahrdraht verhindert Drehleitereinsatz
Üstra Fahrdraht verhindert Drehleitereinsatz

Problematisch gestaltete sich der Einsatz der Drehleitern. Aufgrund der Oberleitungen der ÜSTRA konnten diese zunächst nicht eingesetzt werden. Die Leitungen mussten erst stromlos geschaltet und anschließend geerdet werden. Rund 40 Minuten nach Beginn des Einsatzes war dies noch nicht erfolgt.

Als erste Rettungsmaßnahme stellte die Feuerwehr deshalb zwei Sprungpolster auf. Eine Person sprang aus dem zweiten Obergeschoss in eines der Polster. Ein weiterer Mann hatte sich auf das Dach des Gebäudes gerettet und wurde von dort durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Feuerwehrsprecher Jens Rühle erklärte vor Ort, dass insgesamt sieben Menschen gerettet worden seien. Notärzte und Rettungsdienst richteten in der nahe gelegenen Kita Sonnenkäfer in der Salinenstraße einen Bereich zur Versorgung der Verletzten ein.

Der Feuerwehreinsatz dauert derzeit noch an. Angaben zur Zahl und Schwere der Verletzten sowie zur Brandursache liegen bislang nicht vor.

Bildnachweis: Stefan Ebers

1 Leserkommentar zu „Wohnungsbrand in Badenstedt: Sieben Menschen gerettet – Person springt in Sprungpolster“

  1. Wir sind Anwohner direkt dort um die Ecke. Und waren zufällig auf dem Heimweg.

    Vorn dran möchte ich allen Rettungskräften herzlich danken , dass alle Menschen dort aus dem Haus gerettet wurden. Ich hoffe , allen Bewohnern ( gerade den Kindern ) geht es gut und alle sind mit dem Schrecken davon gekommen und unversehrt.

    Aber:

    Ich musste fast Kotzen. Unzählige Leute kamen aus den letzen Ecken der Umgebung. Haben die Kameras drauf gehalten. Selbst ein ansprechen interessiert dort niemanden. Keiner der Leute hat ansatzweise was sinnvolles dazu beigetragen. Lediglich einen arabische Frau, die für die Bewohner die Anweisung des Leitenden Feuerwehrmannes übersetzt hat. Eine solche Sprachbarrieren kann merklich Leben kosten. Daher sollte hier zukünftig mindestens b1 – wenn nicht sogar höher – vor irgendwas auch immer abverlangt werden, für alle Personen, die eben nicht deutsch sprechen oder verstehen. Es geht dabei wie man merkt um Menschenleben. Wie auch immer.

    Mir stößt es aber maximal auf , dass keiner wertschöpfend geholfen hat oder nur rumsteht und Gafft. Es war beinahe ekelhaft zu sehen, wie da die Leute alle glotzen mussten und sogar nach Aufforderung der Polizei nicht den Bereich verlassen haben.

    Wir haben gleich den Rettungskräften Strom und Wasser aus unserer Garage angeboten , wo die der Leitstand sich eingerichtet hat.

    Daher meine Bitte : Egal ob und was passiert, zeigt Engagement, helft einzelnen Menschen , die angegriffen werden oder in Not sind. Aber geht weg, wenn ihr im Weg steht und die Rettungskräfte alles unter Kontrolle hat. Danke.

    Antworten

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1 Leserkommentar zu „Wohnungsbrand in Badenstedt: Sieben Menschen gerettet – Person springt in Sprungpolster“

  1. Wir sind Anwohner direkt dort um die Ecke. Und waren zufällig auf dem Heimweg.

    Vorn dran möchte ich allen Rettungskräften herzlich danken , dass alle Menschen dort aus dem Haus gerettet wurden. Ich hoffe , allen Bewohnern ( gerade den Kindern ) geht es gut und alle sind mit dem Schrecken davon gekommen und unversehrt.

    Aber:

    Ich musste fast Kotzen. Unzählige Leute kamen aus den letzen Ecken der Umgebung. Haben die Kameras drauf gehalten. Selbst ein ansprechen interessiert dort niemanden. Keiner der Leute hat ansatzweise was sinnvolles dazu beigetragen. Lediglich einen arabische Frau, die für die Bewohner die Anweisung des Leitenden Feuerwehrmannes übersetzt hat. Eine solche Sprachbarrieren kann merklich Leben kosten. Daher sollte hier zukünftig mindestens b1 – wenn nicht sogar höher – vor irgendwas auch immer abverlangt werden, für alle Personen, die eben nicht deutsch sprechen oder verstehen. Es geht dabei wie man merkt um Menschenleben. Wie auch immer.

    Mir stößt es aber maximal auf , dass keiner wertschöpfend geholfen hat oder nur rumsteht und Gafft. Es war beinahe ekelhaft zu sehen, wie da die Leute alle glotzen mussten und sogar nach Aufforderung der Polizei nicht den Bereich verlassen haben.

    Wir haben gleich den Rettungskräften Strom und Wasser aus unserer Garage angeboten , wo die der Leitstand sich eingerichtet hat.

    Daher meine Bitte : Egal ob und was passiert, zeigt Engagement, helft einzelnen Menschen , die angegriffen werden oder in Not sind. Aber geht weg, wenn ihr im Weg steht und die Rettungskräfte alles unter Kontrolle hat. Danke.

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