
Update 26. März 2026
Sanierung der Leinertbrücke startet Ende März
Die Stadt Hannover beginnt am Montag, dem 30. März, mit der Sanierung der Leinertbrücke über die Ihme. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten umgesetzt.
Im ersten Abschnitt, der voraussichtlich bis Mitte August 2026 dauert, wird die stadtauswärtige Seite der Brücke instand gesetzt. Während dieser Zeit wird der gesamte Verkehr – einschließlich Fußgänger, Radfahrende und Autos – über die gegenüberliegende Seite geführt. Im Bereich der Kreuzungen Braunstraße und Am Küchengarten wird der Verkehr entsprechend umgeleitet; eine Beschilderung weist den Weg.
Der zweite Bauabschnitt ist für April bis August 2027 vorgesehen. Dann folgt die Sanierung der stadteinwärtigen Brückenseite. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten.
Punkt-Linden-Artikel dazu vom 1. Oktober 2025
Ab Ostern 2026 wird die Leinertbrücke in Hannover, die umgangssprachlich auch Spinnereibrücke genannt wird, erneut zum Nadelöhr für den Autoverkehr. Die Stadt setzt damit die bereits seit 2019 geplante Grundsanierung des Bauwerks über die Ihme um. In zwei Bauabschnitten soll die Brücke bis August 2027 umfassend instand gesetzt werden, was erhebliche Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben wird.
Verkehrsader mit Sanierungsstau
Die Brücke verbindet die Calenberger Neustadt mit Linden-Limmer und wird täglich von Tausenden Autos befahren. Ihre letzte große Sanierung liegt mehr als 30 Jahre zurück. Seitdem gab es immer wieder Baustellen. Während des Baus des Hochbahnsteigs Glocksee diente die Brücke als Ersatzhaltestelle. Im Jahr 2024 erneuerte Infra die Abdichtung und die Gleise, während enercity unterhalb der Brücke die Fernwärmeleitungen erneuerte.
Was Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer erwartet
Die Stadt plant Baukosten von rund 1,5 Millionen Euro. Während der Arbeiten wird der jeweils betroffene Überbau für Autos sowie für Fuß- und Radverkehr gesperrt. Der gesamte Verkehr wird auf den anderen Überbau verlegt, sodass durchgehend nur ein Fahrstreifen und ein Fuß- und Radweg je Richtung zur Verfügung stehen. Staus sind damit programmiert.
- 23. März bis 12. August 2026: Sanierung der stadtauswärts führenden Fahrbahn
- 22. März bis 18. August 2027: Sanierung der stadteinwärts führenden Fahrbahn
Dazwischen pausieren die Arbeiten für mehrere Monate.
Während Autofahrer im Stau stehen, bleibt der Stadtbahnverkehr unbeeinträchtigt. Auch die Fuß- und Radwege unterhalb der Brücke sollen nutzbar bleiben.
Was gemacht wird
Die Stadt will den Belag und die Abdichtung komplett austauschen, den Beton lokal instand setzen, die Längsfuge reinigen sowie das Geländer und den Korrosionsschutz erneuern. Auch die Brückenentwässerung wird überholt. Eine Besonderheit: Durch eine geänderte Bauweise der Beläge in den Seitenanlagen soll das Gewicht reduziert und damit die Tragfähigkeit langfristig gesichert werden.
Ich habe jetzt eine wirklich dumme Frage. Gab es da nicht erst Bauarbeiten als da due Rohre für die Fernwärme verlegt wurden?
Weiß jetzt nicht ob es Fernwärme war, aber da würde was aufgerissen und umgeleitet.
Warum hat man nicht diese Arbeiten mit den jetzt anstehenden kombiniert? Klar, Fernwärme war wohl wichtig, aber das was jetzt beginnt, das hätte doch ein logisch denkender Mensch vorgezogen.
Spart doch Geld und Zeit.
Kein normal denkender Mensch würde ein Dach decken um dann im nächsten Jahr wieder alles zu öffnen um eine Wärmeisolierung einzubauen.
Verstehe echt diesen xxxx dünnen Staat, die Stadt und andere Behörden nicht. Einerseits soll gespart werden und auf der anderen Seite wire alles doppelt gemacht und doppelt bezahlt. Beispiele gibt es genug.
Aber wenn die Sanierung die Brücke für die nächsten 30 Jahre wieder sichert, dann finde ich die 2 Jahre Bauzeit ganz ok.
Man Sollte die Baumaßnahmen auch nachts machen, dann kann die Bauzeit fast halbiert werden 🙂
(Man schaue in unsere Nachbarländer, da wird das recht oft erfolgreich gemacht)
Man könnte auch einen Presslufthammer über Nacht bei Ihnen in der Wohnung laufen lassen. Dann würden Sie verstehen, dass der zweite Teil Ihrer Aussage absoluter Müll ist.
Schönes exemplarisches Beispiel, was Brückensanierung oder Erneuerung neben Kosten alles verursacht. Da gibt es noch ganz viele von den über 11tsd in Deutschland.
Heißt, auch die Busse werden ausgebremst! Die Busse der Linien 100 und 200 haben so schon ständig Verspätungen, die dann noch mehr zunehmen. Ich bin gespannt, ob die Linien 170 und 700 umgeleitet werden.
Besser, die Busse fahren ne Weile unpünktlich, als dass ne unsanierte Brücke einkracht.
Es macht gar nichts, wenn Busse etwas langsamer fahren, müssen die anderen Kfz auch.
Und warum sollten Linien umgekleitet werden, wenn die Straße je Richtung einspurig frei ist? Und wo lang bitte?