
Die Querungshilfe in der Weckenstraße, insbesondere im Bereich der Einmündung Pestalozzistraße, soll künftig besser vor Falschparkern und abgestellten Elektrorollern geschützt werden. Das hat die Landeshauptstadt Hannover jetzt beschlossen. Ziel ist es, die Sicherheit vor allem für Schulkinder sowie für sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen deutlich zu erhöhen.
Ausgangspunkt war ein Antrag, der auf die wiederkehrenden Probleme an der Querungsstelle aufmerksam machte. Immer wieder wird die Sicht durch falsch parkende Autos oder abgestellte E-Scooter versperrt – ein besonders kritischer Zustand in den morgendlichen Stoßzeiten zwischen 7 und 9 Uhr, wenn viele Kinder auf dem Schulweg sind.
Die Stadtverwaltung stimmt dem Antrag zu

Dem Antrag ist die Verwaltung nun gefolgt. Konkret sollen in den erforderlichen Bereichen der Querungsstelle Weckenstraße sowie an der Einmündung Pestalozzistraße sogenannte Grenzmarkierungen (Verkehrszeichen 299) aufgebracht werden. Diese Zickzack-Linien verdeutlichen das bestehende Halt- und Parkverbot und sollen Autofahrende stärker sensibilisieren.
Zusätzlich wird der Verkehrsaußendienst gezielt auf die Situation aufmerksam gemacht, um Kontrollen insbesondere am Morgen zu verstärken. Auch die Anbieter von Leih-E-Scootern will die Stadt kontaktieren und dafür sensibilisieren, behindernd oder widerrechtlich abgestellte Roller schnellstmöglich zu entfernen.
Die Idee, einen nahegelegenen Pkw-Stellplatz in eine feste Abstellfläche für E-Scooter umzuwandeln, sieht die Verwaltung dagegen kritisch. Als Grund nennt sie den „immens hohen Parkdruck“ im Quartier, der selbst eine Ursache für das Zuparken der Querungsstelle sei. Zudem zeigten stadtweite Erfahrungen, dass speziell ausgewiesene Scooter-Abstellflächen von den Nutzenden häufig gar nicht angenommen würden.
Mit den beschlossenen Maßnahmen setzt die Stadt nun zunächst auf bessere Markierungen, Kontrollen und die Zusammenarbeit mit den Scooter-Anbietern – in der Hoffnung, dass die Querungshilfe in Linden-Nord künftig wieder das tut, wofür sie gedacht ist: ein sicherer Übergang für alle. Auf Nachfrage bei der Stadt Hannover konnte kein Umsetzungstermin genannt werden.
Wie schön wäre es, wenn alle Gehwege frei von E-Scootern, abgestellten Fahrrädern, Mülltonnen, Müllbeutel/-kartons und Hundehinterlassenschaften wären. Auch die Reduzierung von Tischen und Stühlen wäre wünschenswert.
das kann ich nur bestätigen. Ist doch das Abstellen von Kleinstmöbeln und befüllte Kartons auf Trafokästen mit Schrott zum „Verschenken“ eine Tradition in Linden, die in die List und einigen Strassen der Südstadt übergeschwabbt ist.
Das entsorgen auf diese Art nach einem Umzug finde ich schon mehr als dreist und ist bei gewissen Generationen aus Bequemlichkeit und Egoismus schon System geworden.
Kostenfreie Sperrmüllentsorgung oder Restmüllhöfe für Elektroschrott sind meiner Meinung auch mit Stadtmobilen erreichbar, wenn es an einem eigenen Pkw scheitern sollte. Sonst gibt es noch diese „tollen“ Lastenfahrräder als Transportmittel.