
Ein zunächst kursierendes Gerücht über eine angeblich fehlende Genehmigung hat sich als unbegründet erwiesen: Das traditionsreiche Radrennen rund um den Lindener Berg wird 2026 zwar nicht stattfinden – jedoch aus anderen Gründen. Wie ein Sprecher der Stadt Hannover, Udo Möller, auf Anfrage bestätigte, lagen die erforderlichen Genehmigungen für das Rennen vor. „Für das Radrennen am Lindener Berg wurden unsererseits alle erforderlichen Genehmigungen erteilt“, stellte er klar und widersprach damit entsprechenden Spekulationen.
Das Lindener Bergkriterium zählt zu den ältesten Rundstreckenrennen Deutschlands. Seit mehr als 50 Jahren organisiert der Radsport-Verein Concordia von 1909 Hannover e. V. die Veranstaltung im Stadtteil Linden-Mitte. Traditionell findet das Rennen am 1. Mai statt und lockt sowohl ambitionierte Amateure als auch Profis an. Besonders die kurze, aber steile Passage am Lindener Berg gilt als anspruchsvoll und prägt den Charakter des Rennens.
Dennoch bestätigte Vereins-Pressewart Ingo Kaspereit gegenüber der Redaktion die Absage für das Jahr 2026. „Wir haben uns diese Entscheidung wahrlich nicht leichtgemacht“, erklärte er. Ausschlaggebend seien vor allem gestiegene organisatorische Anforderungen, insbesondere im Bereich der Streckensicherung.
Bis einschließlich 2024 hatte die Stadt Hannover – konkret das Tiefbauamt – den Verein bei der Aufstellung von Verkehrs- und Halteverbotsschildern unterstützt. Diese Unterstützung könne aus personellen Gründen jedoch nicht mehr geleistet werden. Damit liege die Verantwortung nun vollständig beim Veranstalter, der entweder selbst tätig werden oder externe Dienstleister beauftragen müsse.
Die dafür eingeholten Angebote übersteigen laut Verein jedoch deutlich den finanziellen Rahmen der Veranstaltung. Vor diesem Hintergrund habe man sich entschieden, das Rennen für ein Jahr auszusetzen und stattdessen die Kräfte zu bündeln.
Der Blick richtet sich indessen nach vorn: Für 2027 plant der Verein eine Rückkehr des Lindener Bergkriteriums – dann wieder in gewohntem Umfang.
Es scheitert also an ein paar Schildern und ner „handvoll“ Freiwilligen?!🤦♂️ Ein Armutszeugnis für die Stadt und ihrem glorreichen Tiefbauamt.
Die Gelder „versenkt“ man wohl lieber an „anderer Stelle“?! Wie gewählt, so bekommen.🤷♂️
Der „Chef“ vom Tiefbauamt ist der Onay! Aber der hat nichts großartiges erreicht! In keinen Bereich!
Fuer jeden Firlefanz ist in Hannover Geld da, nur hier leistet die Stadt noch nicht einmal Unterstützung. Zum Glück sind im September Kommunalwahlen.
Die Streckensicherung war die Jahre immer durch freiwillige Helfer aus dem Verein und das bereitstellen der Absperrungen durch die Stadt sicher.
Die Absperrungen wurden immer von den Helfern plaziert und am Ende der Veranstaltung wieder an die Seite geräumt.
Traurig das die Stadt das nicht mehr fördert 🙁
Dann dürfte es in der Stadt ja bald keine Veranstaltungen mehr geben, wo Absperrungen und Schilder gebraucht werden 🙁
der Grüne OB Orny versenkt Steuergelder ohne Ende, ich erinnere an den Wahnsinn vom Thielenplatz
letzten Monat war Notstand in der Stadt, weil nicht genügend Streusalz da war
es wird eine 3. Moschee in Hannover gebaut
und
für Tradition und Breitensport zum 1.Mai, dem Tag der Arbeit ist kein Geld da !!!
meine Wählerstimme bekommt er nicht!
Ich wusste gar nicht, dass der Grüne OB persönlich für das Versenken von Steuergeldern zuständig ist. Finanzdezernent ist jemand anders. Dessen Name beginnt vorn zwar auch mit O, gehört jedoch einer anderen Partei an.
ich bin Gott sei Dank nicht für Ihre Bildung zuständig
Gott sei’s gedankt, dass Sie das nicht sind. 🙏
Liebe Gerhard, schönreden sollte man diese Angelegenheit aber bitte nicht.
Schließlich ist dieser OB mehr negativ in den Schlagzeilen als andere.
Um Steuergelder auf Antrag vom Bund und Land zu bekommen, muss er mitwirken. Eine Ablehnung seinerseits würde Steuergelder schonen.
Er wird bei Nichtwahl weiterhin gut Leben können.
Aber das ist die Politik.
Leider sprechen viele etwas aus, bevor sie es richtig überlegt (verstanden) haben.
Wer hat es verbockt?
„Nach einer mehrstündigen Debatte hat der Rat den neuen Haushalt für die kommenden beiden Jahre beschlossen. Durchgesetzt hat sich mit ihren Änderungswünschen die Ratsmehrheit aus SPD, CDU und FDP.“ (HAZ vom 12.12.2024)
Der OB ist deshalb negativ in den Schlagzeilen, weil seine politischen Gegner das so wollen. Es ist doch absurd, ihn dafür verantwortlich zu machen, dass das Lindener Bergkriterium abgesagt wird. Wer solche Zusammenhänge herstellt, will Zwietracht säen.
Sehr richtig, Gerhard. Danke für die Erinnerung daran. Allzu schnell wird die Schuld dem OB in die Schuhe geschoben.
Die hier dem Radrennen nachtrauern, das sie vermutlich ohnehin nicht besucht haben, könnten ihre tatkräftige Unterstützung für die nächste Veranstaltung anbieten, statt zu mosern.
kann man da nicht spontan sein &ein paar Helfer ( zb – Aufruf- „wer kann uns unterstützen“ etc) organisieren ? Aber sicher würde das wieder an den “ Gesetzen“ scheitern – Versicherung – Gesundheitszeugnis – bla bla bla ….
Da merkt eben Deutschland ist & bleibt eben ein „Büro kratie Land „! Und bald muss man beim Schlitten fahren im Winter auch erst noch einen Antrag stellen .. Schade
…warum hat der Veranstalter dies nicht im Vorfeld öffentlich gemacht? Das fehlende Geld/ entsprechende Hilfe hätte z.B. durch “ Crowd- founding “ sicherlich organisiert werden können. Wir sind immerhin in Linden!
Das ist sehr schade, wir waren jedes Jahr an der Strecke, aber so geht es einigen anderen Veranstaltern auch, es fehlen einfach die freiwilligen Helfer, warten wir auf nächstes Jahr. 👩🦰👍