
Im Stadtbezirk Linden-Limmer gab es im vergangenen Sommer 15 Kleingärtenvereine, von denen sich sechs im Besitz der Stadt befinden. 1400 Pächter*innen nutzen die 1273 Parzellen. Sie sind mehrheitlich über 45 Jahre alt. Den Kleingartenparzellen stehen 23.918 Wohnungen im Stadtbezirk gegenüber. Insgesamt gibt es in Hannover rund 19 500 Parzellen auf einer Fläche von etwa 1043 Hektar. Das geht aus dem aktuellen Kleingartenentwicklungskonzept KEK26+ der Stadt hervor.
Fokus ab 2026
Im Vorgänger-Konzept, das Ende 2025 ausgelaufen ist, waren 35,56 Hektar Flächen zur Umnutzung durch Wohnungsbau vereinbart. In den kommenden Jahren sollen die stadteigenen Flächen attraktiver und zukunftsfähig werden, um zur Biodiversität und zu einem besseren Stadtklima beizutragen. Angelegt werden sollen etwa Baumalleen, Blühwiesen, Insektenhabitate und Biotope. Wegen der engen Bebauung in dem Stadtbezirk befinden sich in Linden und Limmer große Areale, die tagsüber und nachts als Wärme-Hotspots gelten.
Entwicklungspotenzial
Wartelisten für Kleingärten im Stadtbezirk sind in dem Konzept für den Stadtbezirk nicht erwähnt. Gleichwohl kann sich die Stadt vorstellen, durch Teilung übergroßer Gärten (über 500 Quadratmeter) auf stadteigenen Flächen am Lindener Berg über 21 neue Gärten zu schaffen. So könnten weitere jüngere Familien die grünen Oasen nutzen.
Die Übersichtskarte der Kleingärten findet sich hier