
An der IGS Linden musste heute der Unterricht für rund 1000 Schüler vorzeitig beendet werden. Grund ist ein Ausfall der Brandmelde- und Lautsprecheranlage auf dem Schulgelände am Lindener Berg. Auch am Mittwoch findet für die Klassen fünf bis zehn zunächst kein Unterricht statt.
Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtet, ließ Schulleiter Tobias Langer die betroffenen Gebäude nach der sechsten Stunde aus Sicherheitsgründen räumen. Ursache des Defekts ist offenbar ein Stromausfall vom vergangenen Sonnabend. Zwar wurde die Stromversorgung wiederhergestellt, der Schaden an der Alarmtechnik blieb jedoch zunächst unbemerkt. Techniker der Stadt Hannover arbeiten an der Behebung der Störung. Die Schulleitung hofft, den Unterricht am Donnerstag wieder aufnehmen zu können. Die rund 450 Oberstufenschüler am Standort Beethovenstraße sind nicht betroffen.
Sanierungsbedarf bleibt ein Problem
Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf den erheblichen Sanierungsbedarf der IGS Linden. Trotz bereits durchgeführter Bauarbeiten sind die Gebäude und Teile der technischen Ausstattung weiterhin sanierungsbedürftig.
Wie Punkt-Linden bereits berichtete, plant die Stadt eine umfassende Modernisierung einschließlich eines möglichen Teilneubaus. Die Kosten wurden auf rund 100 Millionen Euro geschätzt. Auch beim Brandschutz der Sporthallen besteht erheblicher Handlungsbedarf. Die geplante Sanierung zieht sich jedoch aufgrund komplexer Planungen hin.