
Bei der von der Fraktion beantragten aktuellen Stunde waren das mal wieder die Sozialdemokraten. Diesmal aber zusammen mit den Grünen.
Die SPD beharrt im Rat weiterhin auf einem Sportbad für Linden-Limmer. Ein Freibad ist da nicht notwendig, so SPD-Ratsfrau Christine Kastning aus Linden. Kann man eigentlich eine Stadtteilzugehörigkeit aberkennen? So geht die SPD im Stadtteil endgültig baden. Bei ihrer Aktion 2011 konnte man auf dem Plakat noch lesen „damit auch die nächste Generation im Fössebad das Schwimmen erlernen kann“. Nur ohne Sprungbrett oder Springturm kann man nicht einmal mehr das Freischwimmerabzeichen dort machen.
Auch die Grünen im Rat sind der Meinung das mit einem Planschbecken genug für Kinder getan ist. Dabei haben sie aber wohl vergessen das gerade die Kinder zwischen 3 und 18 Jahren die Wähler von Morgen sind. Ob die das Planschbecken auch so toll finden? Interessant auch die unterschiedlichen Auffassungen der Grünen im Rat und im Bezirksrat. Man könnte meinen das hier zwei verschieden Parteien agieren.
Mein Fazit dazu: Bei der letzten Wahl alles richtig gemacht. Zielsetzung war eigentlich nur eine Partei zu wählen, die nicht noch mehr Schaden anrichtet. Dass jetzt ausgerechnet eine Satirepartei die Wünsche des Bürgers noch ernst nimmt, nennt man dann wohl Realsatire.
Jetzt kommt es erst recht darauf an, möglichst viele Lindener und Limmeraner zu mobilisieren und dem Rat der Stadt zu zeigen das wir uns hier nicht alles gefallen lassen. Die Bücherei im FZH ist schon weg, das Freizeitheim auch ein Sanierungsfall und der Treffpunkt Allerweg auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Die Liste der großen Leistungen der Stadt Hannover kann beliebig fortgesetzt werden.