
Wenn Strom dauerhaft ausfällt, Handys und Beleuchtung nicht mehr funktionieren, Busse und Bahnen nicht mehr kommen, Heizung und Kühlschrank ausfallen, dann sind die Folgen der Klimakrise auch im Stadtbezirk Linden-Limmer erlebbar. Gefragt sind dann etwa Solaröfen, kalte Keller, Lasträder und stabile Nachbarschaften, die ohne Mobil auskommen.
In ihrer Zeitung „#1sofvo“ (Solidarische Für- und Vorsorge) informieren Kultur- und Kunstschaffende der Initiative ruine hq über erforderliche Anpassungen im Alltagsleben und geben einen ersten Überblick über Partner wie die Lindener Kietz-Küche, den Online-Terminkalender „rausZeit“ aus der Fröbelstraße, den transkulturellen Verein kargah oder das Projekt „LiNa Limmer-Nachbarschaft“ oder die Repair-Café in Linden-Nord und Linden-Süd. Die Zeitschrift ist auf E-Mail-Anfrage, sofvo@ruinehq.org, erhältlich.
Die nächsten Termine:
- 27. Oktober von 18 – 20 Uhr: öffentliche Redaktionssitzung für die zweite Ausgabe von sofvo
- 28. Oktober ab 19 Uhr: Gespräch mit dem Team von „Hannover selber Machen“ über ihr Engagement für ein Wohnquartier in den Gebäuden des Nordstadtkrankenhauses.
Ort: ruine hq, Selmastraße 4
Alleine ohne Strom und Heizung zu leben klappt relativ gut, man kann sich mit Hilfe von Gaskocher, Kerzen, Lichterketten, Powerbanks – die man woanders auflädt- schon eine Weile einrichten.
Bei einem großflächigen Ausfall sieht das leider anders aus. Wenn kein Ende absehbar ist und keine Unterstützung durch Dritte erfolgt, folgen ganz schnell Zustände die an die bekannten Chaostage erinnern.