
Hintergrund des Ausfalls am 10. Januar 2026 an sämtlichen Schulen ist, dass der Deutsche Wetterdienst für die Nacht zu Freitag widrige Wetterbedingungen mit Neuschnee erwartet. Durch den angekündigten, zunehmenden Wind können dadurch teilweise starke Schneeverwehungen entstehen – auch kann es verbreitet zu Glatteis kommen. Für Schüler, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, ist im Stadtgebiet Hannover eine Betreuung gesichert.
Wie bereitet sich die ÜSTRA auf das Wetter und was bedeutet das für den ÖPNV in Hannover?
Bei der Stadtbahn ist damit zu rechnen, dass bei Extremwetter einzelne Weichen – trotz eingeschalteter Weichenheizungen – einfrieren. Diese werden dann von der Bereitschaft der Weichentechnik wieder gangbar gemacht, es kann aber sein, dass der Fahrplan nicht immer exakt eingehalten werden kann. Hintergrund: Für die Aufrechterhaltung des Stadtbahnbetriebs ist wichtig, dass möglichst ständig gefahren wird, um zu verhindern, dass die Gleise einschneien oder die Fahrleitung vereist.
Ob und in welchem Umfang der Bus-Betrieb aufrechterhalten werden kann, ist abhängig von der Befahrbarkeit der Straßen. Ist eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung der Straßen und Busanlagen nicht mehr möglich, wird der Betrieb eingestellt. Die Entscheidung darüber wird die ÜSTRA auf ihrer Homepage und den Social Media-Kanälen so zeitnah wie möglich bekannt geben.
Wo können Obdach- und Wohnungslose bei Schneeeinbruch Schutz suchen?
Die sinkenden Temperaturen und der Schneefall sind für die betroffenen Menschen ein großes Problem. Die Tagesaufenthalte, welche durch die Region Hannover im Auftrag des Landes finanziert werden, bieten Schutz vor der Witterung und die Möglichkeit sich aufzuwärmen. Auch Getränke und kleinere Imbisse werden zum Teil angeboten. Hierzu zählen: Caritas – Tagesaufenthalt Leibnizufer, Diakonieverband Hannover-Land, Mecki Tagesaufenthalt, das Karl-Lemmermann-Haus – Tagesaufenthalt Kötnerholzweg.
Auch im Winter 2025/2026 kooperieren die Kältebusse der Caritas, der Johanniter und der Malteser und fahren im Wechsel zu den Betroffenen an festgelegten Standorten. Es wird eine warme Mahlzeit angeboten und medizinische Basisversorgung geleistet. Die Sozialarbeiter und Ehrenamtlichen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, leisten Beziehungsarbeit und vermitteln ins weiterführende ambulante und stationäre Hilfesystem.
Weitere Informationen zu Angeboten findet man hier.
Quelle: Region Hannover