
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ereignete sich der Vorfall gegen 17:35 Uhr auf einem Spielplatz an der Ostafrikastraße. Die Frau und ihr Enkelkind hielten sich gemeinsam mit anderen Besuchern auf dem Spielgelände auf.
Bereits während des Aufenthalts bemerkte sie einen Mann, der sich auffällig verhielt und über den Platz schlich. Als die weiteren Passanten den Bereich verlassen hatten und das Kind im Sandkasten spielte, ergriff der 46-Jährige plötzlich den Jungen. Offensichtlich beabsichtigte er, mit dem Dreijährigen den Spielplatz zu verlassen.
Die Großmutter reagierte sofort, hielt ihren Enkel fest und versuchte unter massivem Kraftaufwand, ihn dem Zugriff des Unbekannten zu entreißen. In der Folge zog der Täter eine Schere und stach mehrfach auf die 58-Jährige ein. Trotz ihrer oberflächlichen Schnitt- und Stichwunden gelang es der Frau, sich schützend über den Jungen am Boden zu legen. Anwohner wurden durch die lauten Schreie auf die Situation aufmerksam und eilten zur Hilfe. Da der Angreifer jedoch weiterhin die Schere drohend in der Hand hielt, wahrten die Zeugen Abstand und verständigten umgehend den Notruf.
Die Polizei musste massiv eingreifen
Einsatzkräfte der Polizei setzten gegen den 46-Jährigen Reizgas ein, brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Bei dem Angriff erlitt das Kind Schürfwunden, seine Großmutter musste ambulant versorgt werden. Der 46-Jährige trug durch das Reizgas leichte Verletzungen davon.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestand zwischen dem 46-Jährigen und den beiden Betroffenen keinerlei Vorbeziehung, sie kannten sich nicht. Die Polizei leitete gegen den Mann ein Strafverfahren wegen versuchter Freiheitsberaubung, versuchter Entziehung Minderjähriger sowie gefährlicher Körperverletzung ein. Nach der Identitätsfeststellung wurde der 46-Jährige in den Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete ein Haftrichter die Untersuchungshaft an.
Quelle: Polizeidirektion Hannover
Solche Menschen gehören nicht geschützt! Zeigt deren Gesicht um andere Eltern vorher schon zu warnen! Gleiches gilt für pädophile. Es kann nicht sein das ich wöchentlich 2-3 erwachsene Männer ohne Kinder vom Spielplatz verscheuchen muss.
Dass die Polizei hier von versuchter Entziehung und nicht von versuchter Entführung spricht, ist mir unverständlich. Muss denn immer alles verschleiert werden?
Entziehung ist, wenn ein Elternteil das Kind nicht wie vereinbart zurück bringt.
Paßt ja dann hier auch nicht…
Zitat „Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestand zwischen dem 46-Jährigen und den beiden Betroffenen keinerlei Vorbeziehung,“.
Eben deshalb weist Ingrid ja darauf hin, dass es Entführung heißen sollte und nicht Entziehung.
woher nimmst du das Wissen, dass es sich um einen „Drogenkranken“ handelte?
Naja,
ein Drogenkranker der keine Drogen mehr bekommen hat (Entzug) und durchgedreht ist.
Aber das hat Lars ja erklärt, danke.
Lese ich das richtig das hier ein Drogenkranker mit einer Schere auf einen dreijährigen einstechen wollte?? Und nur durch handeln der 58 jährigen Oma das Kleinkind überlebt hat?
Wie krank kann man sein das man dann in einem Wohngebiet auch noch eine offene Drogenkosumfläche einrichten wollte? Solche Leute müssen mal der Realität ins Augen schauen und nicht irgendwelche Sozialexperimente starten!
Also ich fühle mich definitv sicherer wenn ich Beamten in Uniform auf der Strasse in Linden (Süd) sehen. Ich persönlich wünsche mir mehr Polizei im Viertel.
Von drogenkrank ist zumindest in diesem Artikel nicht die Rede. Mit „versuchter Entziehung“ ist die Kindesentziehung gemeint, kein „versuchter Dogenentzug“.
Danke Lars,
da sind wohl die Emotionen hochgekocht.
Trotdem hätte ich gerne mehr Polizei auf der Straße.
Nee, das liest du nicht richtig. Von Drogenkrank steht da nichts, auch nicht, dass auf das Kind eingestochen wurde, sondern auf die Großmutter. Hingucken!
Auf das Kind wurde nicht eingestochen weil sich die Oma schützend drüber gelegt hat.
Ole kapiert es nicht. Täter wollte mit Kind Spielplatz verlassen, Oma hält Kind fest, Täter zieht Schere. Er wollte das Kind haben, nicht drauf einstechen!