„Leid und Gasmasken“ von 2019 über das Frauen-KZ Conti Limmer

Continental-Gasmasken
Continental-Gasmasken in den RosebuschVerlassenschaften in Ahlem

Der als „Auskoppelung“ aus dem langen Dokumentarfilm der MedienWerkstatt zur Wasserstadt entstandene 14-minütige Beitrag handelt vom ehemaligen Konzentrations- und Arbeitslager der Continental AG in Limmer. 1944 bis 1945 mussten hier vom NS-Regime aus der Sowjetunion, Polen und Frankreich verschleppte Frauen Zwangsarbeit leisten. In der Rüstungsproduktion der Excelsior Gummiwerke – heute Continental AG – wurden damals von den Frauen insbesondere Gasmasken hergestellt.

Am Rande des ersten Bauabschnittes der Wasserstadt wird ein Gedenkort entstehen, den die Papenburg AG herrichten soll. Straßen in der Neubausiedlung sind bereits nach ehemaligen KZ-Insassinnen benannt worden. Die diesbezüglichen Ideen und Vorschläge des Arbeitskreises „Gedenkort für ein Frauen-KZ der Conti-Limmer“ sind dabei gut angekommen.

Bildnachweis: Sarah Rott, Bernd Wolter und Wolfgang Becker

2 Gedanken zu „„Leid und Gasmasken“ von 2019 über das Frauen-KZ Conti Limmer“

  1. Wichtig, notwendig und unerlässlich und hoffentlich würdevoll umgesetzt und bewacht, damit es nicht wie in der Ahlemer Gedenkstätte abläuft.

    Dieser Teil unserer Geschichte darf sich NIEMALS wiederholen.

    Antworten
  2. Zuerst kommt das Erinnern, dann das Gedenken und Mahnen: Dem Arbeitskreis KZ Limmer sei Dank für seine unermüdliche Quellen-Suche und -Aufbereitung, sein musikalisch dezent begleiteter Film ist ein notwendiges Dokument eines Unortes, dem Frauen-KZ der Fa. Conti im unsäglichen Zusammen-wirken mit der SS. So wird den Opfern schuldiger Respekt erwiesen, spät, aber nicht zu spät.
    Erinnern kann schmerzhaft sein. Doch wer vergisst, könnte verdammt sein, Gewalt-Geschichte zu wiederholen. Dumm ist, wer den gleichen Fehler erneut begeht, sagt ein geflügeltes Wort – und wer möchte schon zu den Dummen zählen?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

2 Gedanken zu „„Leid und Gasmasken“ von 2019 über das Frauen-KZ Conti Limmer“

  1. Wichtig, notwendig und unerlässlich und hoffentlich würdevoll umgesetzt und bewacht, damit es nicht wie in der Ahlemer Gedenkstätte abläuft.

    Dieser Teil unserer Geschichte darf sich NIEMALS wiederholen.

    Antworten
  2. Zuerst kommt das Erinnern, dann das Gedenken und Mahnen: Dem Arbeitskreis KZ Limmer sei Dank für seine unermüdliche Quellen-Suche und -Aufbereitung, sein musikalisch dezent begleiteter Film ist ein notwendiges Dokument eines Unortes, dem Frauen-KZ der Fa. Conti im unsäglichen Zusammen-wirken mit der SS. So wird den Opfern schuldiger Respekt erwiesen, spät, aber nicht zu spät.
    Erinnern kann schmerzhaft sein. Doch wer vergisst, könnte verdammt sein, Gewalt-Geschichte zu wiederholen. Dumm ist, wer den gleichen Fehler erneut begeht, sagt ein geflügeltes Wort – und wer möchte schon zu den Dummen zählen?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar