Deckeneinsturz im Hanomaghof – Bürogebäude geräumt

Am Tag nach dem Deckeneinsturz
Am Tag nach dem Deckeneinsturz sind die Folgen durch die Fenster zu sehen.

Am Freitagvormittag gegen 9:30 Uhr ging ein Notruf bei der Regionsleitstelle ein, dass es in einem Bürogebäude am Hanomaghof 2 in Linden-Süd zu einem Deckeneinsturz gekommen sei und zwei Personen verschüttet seien. Aufgrund der zunächst unklaren Lage alarmierte die Leitstelle umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Fachgruppe Technische Hilfeleistung, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Einsturz einer Zwischendecke in einem Büroraum im 3. Obergeschoss. Nach Angaben der Feuerwehr war die Rigips-Zwischendecke eines rund 35 Quadratmeter großen Raumes vollständig eingebrochen. Nach Informationen von Punkt-Linden hatten in dem Gebäude erst kürzlich Bauarbeiten stattgefunden. Ob ein Zusammenhang mit dem Deckeneinsturz besteht, ist derzeit jedoch unklar.

Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte Bürogebäude zunächst geräumt. Insgesamt mussten 24 Personen das Gebäude verlassen. Die beiden verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht. Sie erlitten lediglich leichte Verletzungen und mussten nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte das Gebäude gemeinsam mit einem Baustatiker. Raum für Raum wurde untersucht, ob weitere Schäden vorliegen. Nach der Begutachtung wurden alle baugleichen Räume im ersten bis dritten Obergeschoss vorsorglich gesperrt, um eine Gefährdung der Gebäudenutzer auszuschließen. Lediglich ein Teil der Räume im Erdgeschoss wurde als weiterhin nutzbar eingestuft. Unter Begleitung der Feuerwehr konnten die Beschäftigten ihre persönlichen Gegenstände noch aus den Büros holen.

Der Feuerwehreinsatz endete gegen 12:30 Uhr. Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten bislang keine Angaben gemacht werden. Die Ursache des Deckeneinsturzes ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Bildnachweis: Katharina Kümpel

2 Kommentare zu „Deckeneinsturz im Hanomaghof – Bürogebäude geräumt“

  1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich nicht immer um Fachpersonal handelt. Hier wäre eine bessere Kontrolle wichtig!

    Größere Wohnungsbaugesellschaften beschäftigen für Arbeiten in den Wohnungen auch oft kein Fachpersonal, meist kommen noch sprachliche Barrieren dazu. Wer haftet, wenn dann etwas schief geht?

    Ich hoffe, beim Fössebad kommt es am Ende nicht auch zu bösen Überraschungen, so wie beim Misburger Bad, das dann eine Schließung und Mehrkosten zur Folge hatte.

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  1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich nicht immer um Fachpersonal handelt. Hier wäre eine bessere Kontrolle wichtig!

    Größere Wohnungsbaugesellschaften beschäftigen für Arbeiten in den Wohnungen auch oft kein Fachpersonal, meist kommen noch sprachliche Barrieren dazu. Wer haftet, wenn dann etwas schief geht?

    Ich hoffe, beim Fössebad kommt es am Ende nicht auch zu bösen Überraschungen, so wie beim Misburger Bad, das dann eine Schließung und Mehrkosten zur Folge hatte.

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