Straßensozialarbeit jetzt auch in Linden-Limmer

Weg neben der Drägerwiese
Weg neben der Drägerwiese

Die Landeshauptstadt Hannover baut ihre Straßensozialarbeit dezentral aus. Neben der Innenstadt sind inzwischen auch die Stadtbezirke Nord, Linden-Limmer, Südstadt-Bult und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt mit zusätzlichen Sozialarbeitern versorgt. Perspektivisch soll es in jedem der 13 Stadtbezirke eine feste Ansprechperson geben.

Die Mitarbeitenden suchen den Kontakt zu Menschen in schwierigen Wohn- und Lebenssituationen und vermitteln unter anderem an Beratungsstellen, Behörden, medizinische Einrichtungen und Unterbringungsangebote. Auch bei Anträgen und der Klärung von Leistungsansprüchen können sie unterstützen. In Linden-Limmer soll die Straßensozialarbeit eng mit den bereits vorhandenen sozialen Strukturen im Stadtteil zusammenarbeiten – etwa mit sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Kirchen und weiteren Einrichtungen. Neben festen Sprechzeiten ist die Arbeit vor allem aufsuchend angelegt.

Der Ausbau ist Teil des 2024 gestarteten stadtweiten Beteiligungsprozesses „Vermeidung von Obdachlosigkeit bis 2030“. Die Stadt will damit Hilfen früher und näher am Lebensumfeld der Betroffenen anbieten. Der weitere flächendeckende Ausbau steht noch unter dem Vorbehalt politischer Beschlüsse. Mögliche Sprechzeit-Termine, die u. a. auch positiv für Personen an der Drägerwiese in Linden-Süd sein könnten, müssen selbst organisiert werden.

Bildnachweis: Privat

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