Jugendliche setzen Zeichen für mehr Inklusion

Bildmotiv Demo 18. Juli
Disability Pride Kundgebung

Magic&Fun nennt sich eine Gruppe Jugendlicher mit unterschiedlichen Behinderungen oder Förderbedarfen aus dem Jugendzentrum ViA51 in der Elisenstraße. Sie laden vom 13. bis 17. Juli zur Projektwoche „Disability Pride“ in dem Zentrum in Linden-Nord ein, um sich gemeinsam auf die Kundgebung am 18. Juli am Hannah-Arendt-Platz vor dem Landtag vorzubereiten. Mit vielen jungen Menschen wollen sie ihre Inhalte zu den Themen Inklusion, Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe und Barrierefreiheit entwickeln, Schilder und Banner gestalten, Redebeiträge vorbereiten und Videos über eigene Erfahrungen und Forderungen drehen.

Der „Disability Pride Month“ Juli

Disability Pride ist ein Anglizismus, durch den eine in den USA entstandene soziale Bewegung bezeichnet wird, die „stolze“ (pride) Menschen mit Behinderung  (disability) vereinigen soll. Ziel der Bewegung ist es, wegzukommen „vom Mitleid und den ausschließlich medizinischen Erklärungen und hin zu Barrierefreiheit, Inklusion und Selbstbestimmung“. Die ersten beiden „Disability Pride“-Paraden fanden 1990 und 1991 in Boston statt. Inzwischen gibt es weltweit Demonstrationen oder Aktionen. In Hannover ist die Kundgebung „Disability Pride“  für den 18. Juli 2026 von 14 bis 17 Uhr am Hannah-Arendt-Platz vor dem Niedersächsischen Landtag geplant.

Bildnachweis: Via Linden

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