Ihme-Zentrum: „Urbanes Gebiet“ soll den „Klotz“ flott machen
Mit Instrumenten des städtebaulichen Planungsrechtes will die Stadt das Ihme-Zentrum „revitalisieren“. Doch lassen sich so Spekulationen mit der Großimmobilie beeinflussen?
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer vertritt die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner in den vier Stadtteilen Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer. Er entscheidet über lokale Angelegenheiten wie Stadtteilentwicklung, Infrastruktur, Kultur- und Sozialprojekte und gibt Empfehlungen an den Rat der Stadt Hannover.
Mit Instrumenten des städtebaulichen Planungsrechtes will die Stadt das Ihme-Zentrum „revitalisieren“. Doch lassen sich so Spekulationen mit der Großimmobilie beeinflussen?
OB Belit Onay und dessen planende Verwaltung geben sich euphorisch: Mit einem neuen Bebauungsplan wollen sie die Probleme beim Ihme-Zentrum angehen. Nachfragen dazu ergeben ein differenziertes Bild.
Die Stadt Hannover schafft in der Deisterstraße einen weiteren Parkplatz für Menschen mit Schwerbehinderung. Ein vom Bezirksrat geforderter zusätzlicher Stellplatz wird umgesetzt, eine zweite Forderung lehnt die Verwaltung jedoch ab.
Am 13. September finden die Kommunalwahlen in Hannover statt – auch für den Stadtbezirk Linden-Limmer. Die Fraktionen haben ihre Kandidat*innen inzwischen benannt, darunter bekannte Akteur*innen und neue Gesichter. Punkt-Linden stellt die Kandidat*innen vor.
141 Kinder aus den umliegenden sechs Kitas, Kinderläden und Spielhäusern könnten den Spielplatz Stärkestraße wieder nutzen, wenn er sicher und attraktiv wäre. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept zur Umgestaltung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu erarbeiten.
Der Bezirksrat Linden-Limmer wollte den Wochenmarkt am Pfarrlandplatz mit Maßnahmen stärken. Die Stadt sieht dafür derzeit jedoch keine Notwendigkeit – trotz sinkender Zahl an Marktständen und Sorgen um die Zukunft des Marktes.
Die Beteiligungsrechte des Stadtbezirksrates Linden-Limmer sind bisher bei der geplanten Neugestaltung des Grünzuges „Uferpark“ in der Wasserstadt Limmer nicht verletzt. Diese Auffassung hat die Stadt dem Gremium auf Anfrage des CDU-Vertreters Michael Klenke mitgeteilt.
Der Frust bei Bewohner*innen, Beschäftigten und gesellschaftspolitisch Aktiven sitzt tief über die seit Jahren bekannten Missstände in Linden-Süd. Das zeigte die Diskussion „Kommunalwahlforum 2026“ des Stadtteilforums Linden-Süd. Die teilnehmenden Politiker*innen vermieden konkrete Zusagen für Verbesserungen.
Gleich drei Anfragen zur Umsetzung der Zweckentfremdungssatzung in Linden-Limmer gab es letzte Woche im Bezirksrat. Die Antworten der Verwaltung blieben vage.
Mit 15.400 Euro aus Eigenmitteln fördert der Stadtbezirksrat Linden-Limmer 11 Vereine und Initiativen sowie den Jubilar Buchladen Annabee. Grundlage sind die Bewilligungskriterien des Stadtbezirkes Linden-Limmer für die Vergabe von eigenen Mitteln (Stand 12/2025).
Tempo 30 auf der Wunstorfer Straße bleibt vorerst aus: Die Stadt Hannover lehnt nicht nur eine Geschwindigkeitsbegrenzung ab, sondern auch einen „Runden Tisch“ – trotz Petition, politischer Mehrheit im Bezirksrat und wachsender Kritik aus dem Stadtteil Limmer.
Zwischen Sommer 2027 und Frühjahr 2031 wird sich die Limmerstraße in eine Großbaustelle von Enercity und infra verwandeln. Bevor die beiden neuen Hochbahnsteige Leinaustraße und Küchengarten gebaut werden, kommen umfangreiche Erneuerungen unter anderem des Stadtentwässerungssystems.
Das neue Geschichtsfenster in der Andrea-Apotheke an der Limmerstraße bringt die Fannystraße wieder zurück in den Alltag von Linden-Nord. Initiator ist Hans-Jürgen Riefkogel, der wieder ins Quartier zurückgekommen ist, in einem der Toblerone-Häuser wohnt und eine Erinnerung an die legendäre Straße vermisst hat.
Eike Geffers war eine prägende Stimme in Linden-Limmer – streitbar, engagiert und tief verwurzelt im Stadtteil. Über Jahrzehnte setzte er sich als Lokalpolitiker und Stadtplaner für die Entwicklung „seines“ Lindens ein. Nun ist er im Alter von 82 Jahren verstorben.
Hochbahnsteige an der Limmerstraße und das Fössebad stehen im Fokus: In der öffentlichen Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer werden diese und weitere zentrale Themen für den Stadtbezirk beraten.
Der Vorstand des Kulturtreffs Kastanienhof in Limmer lädt Interessierte ein, im ehrenamtlichen Team für das kulturelle Angebot in Limmer mitzuwirken. Die Position zweiter Vorsitz wird bei der nächsten Mitgliederversammlung am 14. April 2026 vakant.
Tastbare Straßenschilder sollen blinden Menschen die Orientierung erleichtern – doch in Linden-Limmer zeigt sich: Nicht jede gut gemeinte Innovation hält dem Praxistest stand.
Weniger Social Media, mehr echte Begegnungen: Mit dem Projekt „Raum2“ wollen junge Initiatorinnen im Freizeitheim Linden einen kostenlosen Treffpunkt für queere migrantische Jugendliche schaffen. Bei kreativen Workshops, Snacks und Gesprächen soll ein Raum für Austausch entstehen – gefördert vom Integrationsbeirat Linden-Limmer.
Fernwärme-Baustellen, Hoffnung auf mehr Grün – und nun eine klare Absage aus dem Rathaus: In der Ahlemer Straße in Linden-Nord wird es nach den Bauarbeiten keine neuen Bäume geben. Trotz eines einstimmigen Beschlusses des Bezirksrates sieht die Stadtverwaltung dafür keinen Platz.
Mehr Licht, mehr Aufenthaltsqualität, klare Spiel- und Hundebereiche – die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger zur Zukunft des Brackebuschgartens liegen seit 2022 auf dem Tisch. Doch wann wird aus Beteiligung endlich Realität? Die Antwort der Stadtverwaltung sorgt für einen langen Atem.
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