
Ärger über die erneute Verzögerung
„Man konnte in der Vergangenheit den Baufortschritt unter Regie des städtischen Fachbereichs Stadtgrün und Umwelt regelmäßig wahrnehmen“, meint Michael Klenke auf Anfrage von Punkt-Linden. Der CDU-Einzelvertreter im Bezirksrat hatte sich immer wieder für eine baldige Fertigstellung der Grünflächen in der Neubausiedlung stark gemacht (Punkt-Linden berichtete) „Umso ärgerlicher ist es daher, dass wieder einmal die Stadtverwaltung die Ursache für die Verzögerung setzt, durch die noch ausstehende Abnahme der Spielgeräte vor der Freigabe“, so Klenke.
In den Sommer- und Herbstmonaten konnten auch die Anwohner*innen eine rege Bautätigkeit beobachten. „Die Fortschritte wurden interessiert verfolgt und die Vorfreude wuchs“, berichtet Monika Neubacher-Fesser, die seit dreieinhalb Jahren als eine der ersten Bewohner*innen eine Eigentumswohnung in der Wasserstadt bewohnt. „Nachdem im Dezember die Bepflanzung und die Rasenaussaat beendet waren, dachten alle, der Spielplatz würde nun zugänglich gemacht und die Fußwege als Querverbindung zwischen den Häusern und der Straße „Zur Wasserstadt“ passierbar“, hatte sie gehofft.
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Derzeit warnen Schilder vor dem Betreten
Stattdessen wurden die Bauzäune um das Gelände und um die Spielgeräte jetzt fest verankert und das Betreten mit Schildern verboten. „Sehr enttäuschend“, findet Monique, Anwohnerin mit ihren beiden Töchtern im Kindergartenalter. „Wir hatten gedacht, den Spielplatz endlich nutzen zu können.“
„Vielleicht planen die Stadt Hannover und die Wasserstadt Projekt GmbH ja im Frühling eine große Eröffnungsfeier für die Familien der Wasserstadt, die nun schon so lange auf ihren Spielplatz haben warten müssen?“, fragt sich Monika Neubacher-Fesser mit einem Augenzwinkern. „Und dazu soll der Grüne Finger vielleicht auch grün sein.“
Ist zwar ärgerlich, aber in der Nähe gibt es zwei große Spielplätze auf die man bis dahin ausweichen kann.