Abschied von Tarifzonen: „Üstra easy“ startet in Hannover

Üstra easy AppMit „Üstra easy“ beginnt im Großraum Hannover eine neue Ära des Nahverkehrs. Ab heute 9 Uhr können Fahrgäste Busse und Bahnen nutzen, ohne vorab ein Ticket zu kaufen. Stattdessen reicht ein Fingertipp in der App – der Rest läuft automatisch im Hintergrund. Das System verspricht nicht nur mehr Komfort, sondern auch ein völlig neues Preismodell.

Dieses Angebot gilt als Ergänzung zu den bestehenden Tickets und dem aktuellen Preismodell.

Einchecken statt Ticketkauf

Das Prinzip ist einfach: Vor dem Einsteigen drücken Nutzer in der App auf „Check-in“. Eine Starthaltestelle wird automatisch erkannt, kann aber angepasst werden. Am Ziel erfolgt das sogenannte „Be-out“ automatisch – die App erkennt das Fahrtende eigenständig. Alternativ können Fahrgäste auch manuell auschecken.

Während der Fahrt müssen lediglich einige technische Voraussetzungen erfüllt sein: Das Smartphone sollte eingeschaltet bleiben, über ausreichend Akku verfügen und die App darf nicht im Hintergrund geschlossen werden. GPS, Bluetooth und eine Internetverbindung sind ebenfalls notwendig.

Preis nach Luftlinie – Tarifzonen entfallen

Mit „Üstra easy“ verabschiedet sich Hannover von klassischen Tarifzonen. Stattdessen wird der Fahrpreis anhand der Luftlinienentfernung zwischen Start und Ziel berechnet. Der Tarif setzt sich aus einem Grundpreis von 1,40 Euro plus 0,24 Euro pro angefangenem Kilometer zusammen.

Für Fahrgäste besonders attraktiv: Ein Preisdeckel sorgt dafür, dass Kosten überschaubar bleiben. Pro Fahrt werden maximal 5,70 Euro berechnet, täglich höchstens 7,40 Euro und monatlich maximal 65 Euro. Ist die jeweilige Grenze erreicht, sind weitere Fahrten im Zeitraum kostenlos – einchecken müssen Nutzer dennoch.

Gültig im gesamten Verkehrsverbund

Das Angebot gilt im gesamten Tarifgebiet der Region Hannover – und zwar nicht nur in Stadtbahnen und Bussen, sondern auch bei Regionalzügen wie Metronom, Erixx oder DB Regio sowie im On-Demand-Dienst Sprinti. Der Fernverkehr bleibt ausgeschlossen.

Registrieren können sich alle volljährigen Personen. Weitere Mitfahrende wie Kinder oder Hunde lassen sich vor Fahrtbeginn hinzufügen. Fahrräder sind allerdings nicht buchbar.

Automatische Abrechnung und Kontrolle per Smartphone

Die Bezahlung erfolgt automatisch über hinterlegte Zahlungsmittel wie PayPal oder Kreditkarte. Zu Beginn einer Fahrt kann vorübergehend ein Betrag von bis zu zehn Euro reserviert werden, der später mit dem tatsächlichen Preis verrechnet wird.

Bei Kontrollen dient das Smartphone selbst als Fahrschein: In der App lässt sich ein Barcode anzeigen. Wichtig ist daher ein funktionierendes Gerät – ein leerer Akku gilt als fehlendes Ticket.

Korrekturen und Transparenz

Nach jeder Fahrt erhalten Nutzer eine detaillierte Übersicht über Strecke und Preis. Sollte eine Fahrt falsch erfasst worden sein, kann über die App eine Korrektur angefragt werden. Der Kundenservice prüft die Daten und passt die Abrechnung bei Bedarf an.

Digitalisierung mit Komfortversprechen

Mit „Üstra easy“ setzt Hannover auf ein System, das den öffentlichen Nahverkehr deutlich vereinfachen soll. Kein Tarifdschungel, kein Ticketkauf, kein Stress beim Umsteigen – stattdessen ein automatisiertes Modell, das sich flexibel an die tatsächliche Nutzung anpasst. Ob sich das Konzept im Alltag bewährt, dürfte sich schon in den kommenden Monaten zeigen.

Bildnachweis: Üstra

15 Gedanken zu „Abschied von Tarifzonen: „Üstra easy“ startet in Hannover“

  1. Frage zum Preisdeckel:
    Eine Seniorennetzkarte für einen Monat kostet nach ÜSTRA-Auskunft zurzeit 36,40 € (ohne Abo).
    Wird dieser Preis als „Maximalpreis“ für mich in der neuen App übernommen?

    Antwort der ÜSTRA:
    „Es war noch nicht die Rede davon, dass es für Senioren einen anderen Preisdeckel bei ÜSTRAeasy geben wird.
    Ob es eine Vergünstigung geben wird, ist Entscheidung der Region Hannover.“

    Also die Antwort in kurz:
    Nein, Karten für Senioren werden nicht gedeckelt.

    Antworten
    • Ich bin froh, dass ich aktuell nicht mehr von der Üstra abhängig bin und mir das normale Deutschlandticket (noch) leisten kann.

      Die Fahrkartenpreise kennen nur den Weg nach oben.
      Geringverdiener – ohne ALG II-Anspruch- werden von günstigen Fahrkarten komplett ausgeschlossen, finanzieren die attraktiven Rabatte anderer Nutzer jedoch mit ( höherer Ticketpreis und Steuern aus denen die Förderung bezahlt wird). Hier sollte nachgebessert werden, wenigstens für Wohngeldbezieher, wie in anderen Bundesländern auch.

      Menschen mit Erwerbsminderungsrente sollten auch (wieder) das Seniorenticket nutzen dürfen.

      Antworten
  2. Diese App schließt Menschen von der Nutzung aus und lädt zu Missbrauch ein. Theoretisch kann man die App erst dann starten, wenn man einen Kontrolleur einsteigen sieht- die Bahn steht ja in dem Moment und man gaukelt der App vor, gerade einzusteigen.

    Stattdessen hätte man das Tarifsystem generell umstellen sollen. Seit der Einteilung in Zone A, B und C sind die Fahrkarten schon unattraktiver geworden. Man muss sich vorher festlegen, ob man nur eine der genannten Zonen nutzt oder welche in Kombination. Vorher konnte man mit der Fahrkarte für 2 Zonen kurzfristig entscheiden, ob man diese für die Zone 1 ( Hannover) und 2 (Umland) nutzt oder 2 (Umland) und 3 (Region). Wer jetzt ein Ticket vorrätig für Zone A/B hat und möchte stattdessen in Zone B/C fahren, müsste eine neue Fahrkarte kaufen oder diese umtauschen.

    Antworten
    • Kannst du erklären warum die App zu Missbrauch einladen würde? Erst ein Ticket zu kaufen, wenn ich schon die Kontrolle kommen sehe, kann ich mit der alten App und einem normalen Fahrschein genauso. Und bei beiden Systemen sieht das kontrollierende Personal, dass der Kauf erst vor wenigen Sekunden stattgefunden hat und kann entsprechend handeln.

      Und genau die Vorausauswahl, die du bemängelst, entfällt durch das neue System ja. Ich sehe es ehrlich gesagt als eine Erleichterung endlich nicht mehr überlegen zu müssen, was jetzt die richtige Zone ist.

      Antworten
      • Missbrauch deshalb, weil man z. B. in Langenhagen einsteigen könnte und erst am Vahrenwalder Platz die App startet, weil dort Kontrolleure einsteigen. Wenn sie dann eine Station später aussteigen, drückt man die Fahrt als beendet (manuelles Ausloggen ist möglich). Somit wäre die Fahrt günstiger als bisher mit der Kauf-App. Ein Einzelticket kostet mindestens 1,80 € (Kurzstrecke) mit der easyApp dann nur 1,64 € (1,40 € +0,24 €/km Luftlinie). Bei der easyApp „Missbrauch“ zu unterstellen wird schwierig, außer eine Kamera kann nachweisen, dass man schon vorher eingestiegen ist. Bei der Kauf-App gilt das Ticket erst nach ein paar Minuten um genau das zu verhindern, was jetzt mit der easyApp möglich wäre.

        Antworten
  3. Also wenn meine Freundin von Pattensen nach Linden kommt mit Öffis ist sie den Maximalen Tarif von 5,70€ los bzw 7,40€ weil sie umsteigen muss von Bus auf Bahn. Ein normales Ticket für Zone AB Kostet aber nur 4,70€, man ist also deutlich teurer unterwegs. Gute Idee aber trotzdem noch teuer. der Maximal Tarif im Monat ist 4€ Günstiger als das Deutschlandticket.

    Antworten
    • Wieso soltle der Preis durch den Umstieg steigen? Umstiege sind genauso wie mit alten Fahrscheinen auch möglich. Ich kenne die genauen Haltestellen nicht, darum kann es natürlich sein, dass es bei der Entfernung auf über 5,70 € kommt, aber mehr als das kann für eine Fahrt nicht anfallen.

      Antworten
  4. Da bin ich aber gespannt, was das noch wird!
    Momentan klappt ja noch nicht mal die alte Üstra-App beim Fahrkartenkauf reibungslos — ich habe jetzt für meinen Mann Tagestickets im 6er Block gekauft, weil seine App kein PayPal annimmt.
    Ich mach’s wie mein Vorschreiber: Mit dem Handy im Rucksack und der Monatskarte daneben fährt es sich leichter…

    Antworten
  5. Da der Preisdeckel bei der Einzel- bzw. Tageskarte für alle 3 Zonen liegt, ist eine Fahrt „easy“ teurer als mit einer normalen Fahrkarte. Das Tarifmodell ist deswegen unbrauchbar. Nur was für Leute, die vorher Luftlinien ausmessen, ein Nischenprodukt.
    Sinnvollerweise hätte man eine Garantie eingebaut, dass es nie teurer wird als mit einer Mehrfahrtenkarte für die entsprechenden Zonen.

    Antworten
  6. Warum easy, wenn es auch einfach geht? Heute berichtet die HAZ ausführlich über einen Selbstversuch mit dem neuen Bezahlsystem. Der fällt natürlich positiv aus, es sei denn, man liest den Artikel zwischen den Zeilen. Die HAZ im Allgemeinen und Redakteurin Antje Bismark im Besonderen sind der Üstra gegenüber halt wohlwollend eingestellt. Naja. Schon das Anmelden in der App kann zu Wutanfällen führen, die wir früher vom HB-Männchen kannten. Die permanenten Rückmeldungen über die Kosten der zurückgelegten Fahrten sind etwas für Pfennigfuchser. – Als gelegentlicher Üstra-Nutzer kaufe ich mir weiterhin Fahrkarten und stecke diese vor Fahrtantritt in den Fahrkartenentwerter. Mein Smartphone bleibt derweil in der Jackentasche. Dadurch habe ich den Blick frei aufs wahre Leben und auf diejenigen, die unablässig mit ihren Handys beschäftigt sind.

    Antworten
  7. „Liebe Üstra-Kunden,

    auch in diesem Jahr 2027 passen wir die Ticketpreise moderat um +10% an. Grund dafür sind die gestiegenen Betriebskosten überkomplizierter „easy“-Systeme, die Wartung dreier schrulliger Apps und unser weiteres Festhalten an fehlkalkulierten Hochbahnsteigen.

    Wir werden Sie auch in diesem Jahr wieder davon überzeugen, dass wir noch inkompetentere Entscheidungen als unsere Tonnentochter aha treffen können.

    Vielen Dank,
    Ihre Üstra“

    Antworten
  8. Was an diesem System „easy“ sein soll, erschließt sich mir nicht. Das ist etwas für Nerds, die sowieso 12 Stunden am Tag auf ihr Smartphone starren. Schon beim Einstieg in die Bahn können diese Abhängigen keinen Blick davonlassen und dich dadurch keines Blickes würdigen, wenn sie neben dir Platz nehmen. Schöne neue Welt! – Immerhin gibt die Üstra inzwischen zu, dass das bisherige Tarifsystem mit den drei Zonen die Fahrgäste abschrecken kann. Wow! Das weiß ich bereits seit Jahrzehnten.

    Antworten

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15 Gedanken zu „Abschied von Tarifzonen: „Üstra easy“ startet in Hannover“

  1. Frage zum Preisdeckel:
    Eine Seniorennetzkarte für einen Monat kostet nach ÜSTRA-Auskunft zurzeit 36,40 € (ohne Abo).
    Wird dieser Preis als „Maximalpreis“ für mich in der neuen App übernommen?

    Antwort der ÜSTRA:
    „Es war noch nicht die Rede davon, dass es für Senioren einen anderen Preisdeckel bei ÜSTRAeasy geben wird.
    Ob es eine Vergünstigung geben wird, ist Entscheidung der Region Hannover.“

    Also die Antwort in kurz:
    Nein, Karten für Senioren werden nicht gedeckelt.

    Antworten
    • Ich bin froh, dass ich aktuell nicht mehr von der Üstra abhängig bin und mir das normale Deutschlandticket (noch) leisten kann.

      Die Fahrkartenpreise kennen nur den Weg nach oben.
      Geringverdiener – ohne ALG II-Anspruch- werden von günstigen Fahrkarten komplett ausgeschlossen, finanzieren die attraktiven Rabatte anderer Nutzer jedoch mit ( höherer Ticketpreis und Steuern aus denen die Förderung bezahlt wird). Hier sollte nachgebessert werden, wenigstens für Wohngeldbezieher, wie in anderen Bundesländern auch.

      Menschen mit Erwerbsminderungsrente sollten auch (wieder) das Seniorenticket nutzen dürfen.

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  2. Diese App schließt Menschen von der Nutzung aus und lädt zu Missbrauch ein. Theoretisch kann man die App erst dann starten, wenn man einen Kontrolleur einsteigen sieht- die Bahn steht ja in dem Moment und man gaukelt der App vor, gerade einzusteigen.

    Stattdessen hätte man das Tarifsystem generell umstellen sollen. Seit der Einteilung in Zone A, B und C sind die Fahrkarten schon unattraktiver geworden. Man muss sich vorher festlegen, ob man nur eine der genannten Zonen nutzt oder welche in Kombination. Vorher konnte man mit der Fahrkarte für 2 Zonen kurzfristig entscheiden, ob man diese für die Zone 1 ( Hannover) und 2 (Umland) nutzt oder 2 (Umland) und 3 (Region). Wer jetzt ein Ticket vorrätig für Zone A/B hat und möchte stattdessen in Zone B/C fahren, müsste eine neue Fahrkarte kaufen oder diese umtauschen.

    Antworten
    • Kannst du erklären warum die App zu Missbrauch einladen würde? Erst ein Ticket zu kaufen, wenn ich schon die Kontrolle kommen sehe, kann ich mit der alten App und einem normalen Fahrschein genauso. Und bei beiden Systemen sieht das kontrollierende Personal, dass der Kauf erst vor wenigen Sekunden stattgefunden hat und kann entsprechend handeln.

      Und genau die Vorausauswahl, die du bemängelst, entfällt durch das neue System ja. Ich sehe es ehrlich gesagt als eine Erleichterung endlich nicht mehr überlegen zu müssen, was jetzt die richtige Zone ist.

      Antworten
      • Missbrauch deshalb, weil man z. B. in Langenhagen einsteigen könnte und erst am Vahrenwalder Platz die App startet, weil dort Kontrolleure einsteigen. Wenn sie dann eine Station später aussteigen, drückt man die Fahrt als beendet (manuelles Ausloggen ist möglich). Somit wäre die Fahrt günstiger als bisher mit der Kauf-App. Ein Einzelticket kostet mindestens 1,80 € (Kurzstrecke) mit der easyApp dann nur 1,64 € (1,40 € +0,24 €/km Luftlinie). Bei der easyApp „Missbrauch“ zu unterstellen wird schwierig, außer eine Kamera kann nachweisen, dass man schon vorher eingestiegen ist. Bei der Kauf-App gilt das Ticket erst nach ein paar Minuten um genau das zu verhindern, was jetzt mit der easyApp möglich wäre.

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  3. Also wenn meine Freundin von Pattensen nach Linden kommt mit Öffis ist sie den Maximalen Tarif von 5,70€ los bzw 7,40€ weil sie umsteigen muss von Bus auf Bahn. Ein normales Ticket für Zone AB Kostet aber nur 4,70€, man ist also deutlich teurer unterwegs. Gute Idee aber trotzdem noch teuer. der Maximal Tarif im Monat ist 4€ Günstiger als das Deutschlandticket.

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    • Wieso soltle der Preis durch den Umstieg steigen? Umstiege sind genauso wie mit alten Fahrscheinen auch möglich. Ich kenne die genauen Haltestellen nicht, darum kann es natürlich sein, dass es bei der Entfernung auf über 5,70 € kommt, aber mehr als das kann für eine Fahrt nicht anfallen.

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  4. Da bin ich aber gespannt, was das noch wird!
    Momentan klappt ja noch nicht mal die alte Üstra-App beim Fahrkartenkauf reibungslos — ich habe jetzt für meinen Mann Tagestickets im 6er Block gekauft, weil seine App kein PayPal annimmt.
    Ich mach’s wie mein Vorschreiber: Mit dem Handy im Rucksack und der Monatskarte daneben fährt es sich leichter…

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  5. Da der Preisdeckel bei der Einzel- bzw. Tageskarte für alle 3 Zonen liegt, ist eine Fahrt „easy“ teurer als mit einer normalen Fahrkarte. Das Tarifmodell ist deswegen unbrauchbar. Nur was für Leute, die vorher Luftlinien ausmessen, ein Nischenprodukt.
    Sinnvollerweise hätte man eine Garantie eingebaut, dass es nie teurer wird als mit einer Mehrfahrtenkarte für die entsprechenden Zonen.

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  6. Warum easy, wenn es auch einfach geht? Heute berichtet die HAZ ausführlich über einen Selbstversuch mit dem neuen Bezahlsystem. Der fällt natürlich positiv aus, es sei denn, man liest den Artikel zwischen den Zeilen. Die HAZ im Allgemeinen und Redakteurin Antje Bismark im Besonderen sind der Üstra gegenüber halt wohlwollend eingestellt. Naja. Schon das Anmelden in der App kann zu Wutanfällen führen, die wir früher vom HB-Männchen kannten. Die permanenten Rückmeldungen über die Kosten der zurückgelegten Fahrten sind etwas für Pfennigfuchser. – Als gelegentlicher Üstra-Nutzer kaufe ich mir weiterhin Fahrkarten und stecke diese vor Fahrtantritt in den Fahrkartenentwerter. Mein Smartphone bleibt derweil in der Jackentasche. Dadurch habe ich den Blick frei aufs wahre Leben und auf diejenigen, die unablässig mit ihren Handys beschäftigt sind.

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  7. „Liebe Üstra-Kunden,

    auch in diesem Jahr 2027 passen wir die Ticketpreise moderat um +10% an. Grund dafür sind die gestiegenen Betriebskosten überkomplizierter „easy“-Systeme, die Wartung dreier schrulliger Apps und unser weiteres Festhalten an fehlkalkulierten Hochbahnsteigen.

    Wir werden Sie auch in diesem Jahr wieder davon überzeugen, dass wir noch inkompetentere Entscheidungen als unsere Tonnentochter aha treffen können.

    Vielen Dank,
    Ihre Üstra“

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  8. Was an diesem System „easy“ sein soll, erschließt sich mir nicht. Das ist etwas für Nerds, die sowieso 12 Stunden am Tag auf ihr Smartphone starren. Schon beim Einstieg in die Bahn können diese Abhängigen keinen Blick davonlassen und dich dadurch keines Blickes würdigen, wenn sie neben dir Platz nehmen. Schöne neue Welt! – Immerhin gibt die Üstra inzwischen zu, dass das bisherige Tarifsystem mit den drei Zonen die Fahrgäste abschrecken kann. Wow! Das weiß ich bereits seit Jahrzehnten.

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