Neue Wahlbereiche in Hannover zur Kommunalwahl 2026

Neues Rathaus Rückseite
Im September 2026 findet die Kommunalwahl für den Rat statt.

Am 13. September 2026 entscheiden die Wahlberechtigten in Hannover, wer neuer Oberbürgermeister wird und wie sich der Rat der Stadt mit seinen 64 Mitgliedern zusammensetzt. Gewählt wird in 14 Wahlbereichen, von denen sechs die Größe des jeweiligen Stadtbezirkes haben. Zu ihnen zählt auch der Stadtbezirk Linden-Limmer. Das hat der Rat auf Vorschlag der Verwaltung am 20. November beschlossen. Der Wahlbereich Ahlem-Badenstedt-Davenstedt wird dagegen um Bornum erweitert.

15-Prozent-Grenze entscheidet

Wahlbereiche Hannover-West für Kommunalwahl 26
Die neuen Wahlbereiche für die Stadtbezirke Linden-Limmer und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Dieser wird um Bornum erweitert.

Da bei Wahlen jede Stimme gleich zählen soll, wird der Zuschnitt der Wahlbereiche vor jeder Kommunalwahl überprüft. Als Grundlage gilt ab 2026, dass sie nicht mehr als 15 Prozent mehr oder weniger Wahlberechtigte haben als der Durchschnitt der 14 Wahlbereiche. Die Stadt folgt mit dieser Entscheidung einer Aufforderung der Niedersächsischen Landeswahlleitung, die so eine Entscheidung des Niedersächsischen Staatsgerichtshofes aus dem Dezember 2024 umsetzt.

Messlatte: 37.306 Einwohner*innen

Im Juni 2025 haben 522.285 Einwohner*innen in Hannover gelebt. Die Einwohnerzahl je Wahlbereich darf laut Verwaltung nicht weniger als 31.710 und nicht mehr als 42.902 betragen. Der Stadtbezirk Linden-Limmer entspricht mit seinen 42.310 Einwohner*innen dieser Messlatte und wird nicht verändert. Dies gilt auch für die Stadtbezirke Mitte, Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult und Döhren-Wülfel.

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Der Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt kommt nur mit der Erweiterung um den Stadtteil Bornum mit nun 33.538 Menschen in diesen Toleranzbereich. Für den Stadtteil Ricklingen, der mit Bornum einen Stadtbezirk bildet, ist das kein Problem. Dort haben im Juni 41.707 Personen gelebt. Im Stadtbezirksrat Linden-Limmer hatte sich Bezirksratsherr Michael Klenke (CDU) zuletzt im Oktober dafür eingesetzt, dass die Stadt über die Neueinteilung im Gremium informiert. Jetzt hat der Rat eine Entscheidung getroffen.

Bildnachweis: HMTG Lars Gerhardts, Stadt Hannover, Drucksache 2366/2025

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