Erste Arbeiten für neue Brücke über die Bornumer Straße beginnen

Sperrung Baustelle Symbolbild
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Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr startet die Vorbereitungen für den Ersatz der Brücke im Zuge der B 65 über die Bornumer Straße. In der kommenden Woche werden auf beiden Seiten der Straße die Baufelder hergestellt. Dazu müssen Bäume und Büsche entfernt werden, um Platz für die späteren Arbeiten zu schaffen.

Für Verkehrsteilnehmende bedeutet das temporäre Einschränkungen: Vom 27. bis 30. Januar steht im Bereich der Abfahrt Bornumer Straße in beiden Fahrtrichtungen zeitweise nur eine Fahrspur zur Verfügung. Zusätzlich wird am Mittwoch, 28. Januar, von 9 bis 16 Uhr die südliche Abfahrt kurzzeitig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über den Tönniesbergkreisel und die Hamelner Chaussee umgeleitet. Die Umleitungen werden rechtzeitig ausgeschildert.

Der eigentliche Neubau der Brücke ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Zuvor stehen jedoch weitere vorbereitende Maßnahmen an: Leitungen müssen verlegt werden, außerdem erfolgen Sondierungen, um mögliche Kampfmittel im Untergrund auszuschließen. Erst danach kann mit dem Abriss des ersten Teilbauwerks begonnen werden.

Der Neubau erfolgt abschnittsweise. Zunächst wird eines der beiden Teilbauwerke abgerissen und neu errichtet, während der Verkehr einspurig über das verbleibende Bauwerk geführt wird. Nach Fertigstellung wird der Verkehr auf die neue Brücke umgelegt, anschließend folgt der Ersatz des zweiten Teilbauwerks.

Die bestehende Brücke stammt aus dem Jahr 1965 und ist den heutigen Belastungen durch zunehmenden Individual- und Schwerverkehr nicht mehr dauerhaft gewachsen. Die neue Brücke wird 46 Meter lang und damit rund sechs Meter kürzer als das alte Bauwerk. Geplant ist jeweils ein Teilbauwerk pro Fahrtrichtung. Die Baukosten liegen voraussichtlich bei 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Der Abschluss der Arbeiten ist derzeit für 2029 vorgesehen.

Bildnachweis: Martin Illmann

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