Busse und Bahnen der ÜSTRA und regiobus werden bestreikt

ÜSTRA ÜMODie Gewerkschaft ver.di hat eine Streikaktion angekündigt, die am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, und am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA betreffen wird. An den betreffenden Tagen werden auf den Linien der ÜSTRA und der regiobus von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr) bis Betriebsschluss keine Busse oder Bahnen verkehren. Dies umfasst ebenfalls den Schülerverkehr.

Obgleich ein Arbeitskampf seitens der Subunternehmen stattfindet, werden einzelne Fahrten auf den Regiobus-Linien durchgeführt.

Die ÜSTRA ersucht die Fahrgäste, an den beiden Tagen auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen und bedauert die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten. Es wird darauf hingewiesen, dass die S-Bahn- und Regionalbahnlinien nicht bestreikt werden. Das On-Demand-Angebot sprinti ist von den Auswirkungen des Streiks nicht betroffen. Es ist jedoch möglich, dass in einigen Kommunen geringfügige Einschränkungen auftreten. Des Weiteren steht den Kundinnen und Kunden der ÜSTRA das sprintRad-Angebot gemäß den üblichen Konditionen zur Verfügung.

Bildnachweis: ÜSTRA

10 Kommentare zu „Busse und Bahnen der ÜSTRA und regiobus werden bestreikt“

  1. In Japan werden die Fahrgäste bei Streiks vom Personal kostenlos mitgenommen.

    Und die Gewerkschaft könnte gezielt die Kontrolleure streiken lassen und dies öffentlich bekannt geben.

    Dadurch entstehen dem Unternehmen gezielt Einnahmeausfälle, während die Fahrgäste weiterhin befördert werden.

    Das sind mal ganz neue Ideen, oder ?

    Antworten
  2. Auch beim Streikrecht gilt: Die Dosis ist entscheidend!
    Der ÜSTRA entstehen durch den Streik nur wenig Nachteile, sie hat kaum Ausgaben für Energie, auch die Gehälter können für die Streiktage gekürzt werden. Die Zeitkarten laufen einfach weiter.
    Und ob die Verhandlungen nun besser verlaufen, wage ich zu bezweifeln. Ein Tag hätte völlig ausgereicht.

    Antworten
    • Wenn Theophrastus Bombastus Aureolus zu tief in die Glaskugel blickt, dann erblickt er es, das Gespenst der Gewerkschaften, das umgeht in Hannover …

      Antworten
    • Ich finde es richtig unfair, dass durch die Fusion von Üstra und Regiobus jetzt auch beide streiken.

      Wenn wenigstens der 700er fahren würde, wäre es für viele schon eine große Erleichterung.
      Nicht jeder kann auf das Rad ausweichen und wenn dann noch das Wetter nicht mitspielt, ist es für die, die das Rad nutzen auch eine Herausforderung.

      Antworten
  3. Missverstanden

    „Obgleich ein Arbeitskampf seitens der Subunternehmen stattfindet, werden einzelne Fahrten auf den Regiobus-Linien durchgeführt.“

    Also: die Subunternehmen vollziehen einen Arbeitskampf, und trotzdem werden einzelne Fahrten durchgeführt? Gegen wen und wofür streiken die Subunternehmen? Und wer führt diese einzelnen Fahrten durch?

    Der Wirrwarr löst sich auf beim Blick in die Ausführungen der Üstra:

    „Einzelne Fahrten auf den regiobus Linien werden trotz des Streiks stattfinden, weil sie von Subunternehmen durchgeführt werden.“

    Antworten
  4. An diesen Tagen ist die Limmerstraße dann wieder frei für Fußgänger 😁

    Hat also auch etwas Positives 😉

    Früher gab es die „Rote-Punkt-Aktion“ bei der Autofahrer Mitbürger mitgenommen haben, weil von Studenten, Schülern und Gewerkschaften ausgehend gegen zu hohe Fahrpreise Busse und Bahnen blockiert wurden.

    Nun bestreiken die Gewerkschaften die Verkehrsbetriebe und jeder muss sich selbst um Alternativen kümmern. Eigentlich traurig.

    Antworten
    • Hintergrundinfo des NDR:

      Juni 1969: „Aktion Roter Punkt“ – Boykott gegen höhere Fahrpreise https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Juni-1969-Aktion-Roter-Punkt-Boykott-gegen-hoehere-Fahrpreise,aktionroterpunkthannover2.html

      Ein Arbeitskampf der Beschäftigten und der Boykott eines privaten Verkehrsbetriebs sind aber schon zwei Paar Schuhe?

      Und die Limmerstraße frei für Fußgänger? Oder diese vielmehr vollends Freiwild auf der breitesten Radrennbahn Hannovers?

      Antworten
      • Ist schon klar, dass damals aus anderen Gründen der Verkehr „blockiert“ wurde, aber man könnte die damalige Aktion auch jetzt nutzen um die davon betroffenen Fahrgäste zu unterstützen.
        Das „Wir“ in dieser Situation fehlt mir einfach. Die Leute damals waren da irgendwie solidarischer.

        Die Fußgänger könnten sich zusammen tun und die Straße einfach gegen Radfahrer und Autofahrer besetzen. Wäre doch mal eine Überlegung wert.
        Ich gehe auch wenn die Busse und Bahnen fahren bewusst auf der Fahrbahn lang, das Schild gibt mir das Recht dazu. Busse und Bahnen behindere ich dabei natürlich nicht und Autos waren bisher auch kein Problem.

        Antworten
    • Es fällt mir schwer zu verstehen, wie man „für alles das kein Verständnis“ haben kann.
      Wer nicht auf Rosen gebettet sozialisiert ist, sollte sich darin erinnern, wie unsere Vorfahren das in unserer Verfassung verbriefte Streikrecht erkämpft haben.

      Antworten

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10 Kommentare zu „Busse und Bahnen der ÜSTRA und regiobus werden bestreikt“

  1. In Japan werden die Fahrgäste bei Streiks vom Personal kostenlos mitgenommen.

    Und die Gewerkschaft könnte gezielt die Kontrolleure streiken lassen und dies öffentlich bekannt geben.

    Dadurch entstehen dem Unternehmen gezielt Einnahmeausfälle, während die Fahrgäste weiterhin befördert werden.

    Das sind mal ganz neue Ideen, oder ?

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  2. Auch beim Streikrecht gilt: Die Dosis ist entscheidend!
    Der ÜSTRA entstehen durch den Streik nur wenig Nachteile, sie hat kaum Ausgaben für Energie, auch die Gehälter können für die Streiktage gekürzt werden. Die Zeitkarten laufen einfach weiter.
    Und ob die Verhandlungen nun besser verlaufen, wage ich zu bezweifeln. Ein Tag hätte völlig ausgereicht.

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    • Wenn Theophrastus Bombastus Aureolus zu tief in die Glaskugel blickt, dann erblickt er es, das Gespenst der Gewerkschaften, das umgeht in Hannover …

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    • Ich finde es richtig unfair, dass durch die Fusion von Üstra und Regiobus jetzt auch beide streiken.

      Wenn wenigstens der 700er fahren würde, wäre es für viele schon eine große Erleichterung.
      Nicht jeder kann auf das Rad ausweichen und wenn dann noch das Wetter nicht mitspielt, ist es für die, die das Rad nutzen auch eine Herausforderung.

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  3. Missverstanden

    „Obgleich ein Arbeitskampf seitens der Subunternehmen stattfindet, werden einzelne Fahrten auf den Regiobus-Linien durchgeführt.“

    Also: die Subunternehmen vollziehen einen Arbeitskampf, und trotzdem werden einzelne Fahrten durchgeführt? Gegen wen und wofür streiken die Subunternehmen? Und wer führt diese einzelnen Fahrten durch?

    Der Wirrwarr löst sich auf beim Blick in die Ausführungen der Üstra:

    „Einzelne Fahrten auf den regiobus Linien werden trotz des Streiks stattfinden, weil sie von Subunternehmen durchgeführt werden.“

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  4. An diesen Tagen ist die Limmerstraße dann wieder frei für Fußgänger 😁

    Hat also auch etwas Positives 😉

    Früher gab es die „Rote-Punkt-Aktion“ bei der Autofahrer Mitbürger mitgenommen haben, weil von Studenten, Schülern und Gewerkschaften ausgehend gegen zu hohe Fahrpreise Busse und Bahnen blockiert wurden.

    Nun bestreiken die Gewerkschaften die Verkehrsbetriebe und jeder muss sich selbst um Alternativen kümmern. Eigentlich traurig.

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    • Hintergrundinfo des NDR:

      Juni 1969: „Aktion Roter Punkt“ – Boykott gegen höhere Fahrpreise https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Juni-1969-Aktion-Roter-Punkt-Boykott-gegen-hoehere-Fahrpreise,aktionroterpunkthannover2.html

      Ein Arbeitskampf der Beschäftigten und der Boykott eines privaten Verkehrsbetriebs sind aber schon zwei Paar Schuhe?

      Und die Limmerstraße frei für Fußgänger? Oder diese vielmehr vollends Freiwild auf der breitesten Radrennbahn Hannovers?

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      • Ist schon klar, dass damals aus anderen Gründen der Verkehr „blockiert“ wurde, aber man könnte die damalige Aktion auch jetzt nutzen um die davon betroffenen Fahrgäste zu unterstützen.
        Das „Wir“ in dieser Situation fehlt mir einfach. Die Leute damals waren da irgendwie solidarischer.

        Die Fußgänger könnten sich zusammen tun und die Straße einfach gegen Radfahrer und Autofahrer besetzen. Wäre doch mal eine Überlegung wert.
        Ich gehe auch wenn die Busse und Bahnen fahren bewusst auf der Fahrbahn lang, das Schild gibt mir das Recht dazu. Busse und Bahnen behindere ich dabei natürlich nicht und Autos waren bisher auch kein Problem.

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    • Es fällt mir schwer zu verstehen, wie man „für alles das kein Verständnis“ haben kann.
      Wer nicht auf Rosen gebettet sozialisiert ist, sollte sich darin erinnern, wie unsere Vorfahren das in unserer Verfassung verbriefte Streikrecht erkämpft haben.

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