
Am vergangenen Freitag, dem 16. Januar 2026, führte eine spezialisierte Verfügungseinheit der Polizei Hannover am frühen Vormittag eine zweistündige Geschwindigkeitskontrolle in stadtauswärtiger Richtung durch. Dabei wurde nicht, wie so häufig, mit einem aufgestellten Blitzer gemessen, sondern mit einer Laserpistole. Dabei wurden mehr als 30 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Besonders gravierend fiel der Verstoß eines 38-jährigen Autofahrers auf. Nach Abzug der Toleranz von drei Kilometern pro Stunde war er mit 107 km/h unterwegs – und damit 47 km/h schneller als erlaubt. Der Mann fuhr mit einem Mercedes-Benz und überschritt die zulässige Geschwindigkeit um rund 80 Prozent. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Ansonsten registrierten die Einsatzkräfte 16 Fälle, in denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 25 km/h überschritten wurde. Diese Verkehrsteilnehmenden müssen mit Geldstrafen von bis zu 100 Euro rechnen. Weitere 13 Autofahrer fuhren 26 bis 40 km/h zu schnell; auch hier drohen höhere Bußgelder und in einzelnen Fällen Fahrverbote.
Neben den Tempoverstößen stellten die Beamten zudem zwei Ordnungswidrigkeiten wegen verbotswidrigen Überholens auf dem rechten Fahrstreifen fest. Auch diese Verstöße wurden entsprechend geahndet.
Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht nur der Regelbefolgung dienen, sondern insbesondere dem Schutz aller Verkehrsteilnehmenden – gerade auf beschädigten Straßenabschnitten.