
Ab dem 1. Januar 2026 gilt auf allen oberirdischen ÜSTRA Stadtbahnhaltestellen mit Hochbahnsteigen ein umfassendes Alkohol- und Rauchverbot. Untersagt sind nicht nur der Konsum, sondern auch das Mitführen alkoholischer Getränke in offenen oder nicht verschließbaren Behältnissen. Ebenso verboten sind künftig Tabakwaren, elektronische Zigaretten sowie Cannabisprodukte.
Bislang galten diese Regelungen ausschließlich in Tunnelstationen und in den Fahrzeugen selbst. Mit der neuen Regelung werden nun auch die Hochbahnsteige an der Oberfläche in das bestehende Verbot integriert. Hintergrund sind wiederholte Beschwerden von Fahrgästen sowie entsprechende Forderungen aus der Regionspolitik.
ÜSTRA-Sprecher Heiko Rehberg verweist auf den breiten Rückhalt für die Entscheidung: Viele Fahrgäste hätten sich klarere Regeln gewünscht. Die Ausweitung des Verbots sei daher in enger Abstimmung mit der Stadt und der Region Hannover sowie der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (Infra) beschlossen worden.
Unverändert bleiben die bestehenden Regelungen in den Stadtbahnen, in Tunnelstationen und in besonders gekennzeichneten Bereichen. Nicht betroffen sind hingegen Bushaltestellen sowie Stadtbahnhaltestellen mit Niedrigbahnsteigen. Diese seien häufig nicht eindeutig abgegrenzt, heißt es zur Begründung. Gleichwohl appelliert die ÜSTRA an Rauchende, auch dort Rücksicht auf andere Fahrgäste zu nehmen.
Dialog statt Sanktionen
Strafen sind zum Start des neuen Verbots nicht vorgesehen. Die ÜSTRA setzt zunächst auf Aufklärung und Gesprächsbereitschaft. Ziel sei es, Fahrgäste für die neuen Regeln zu sensibilisieren und ein Umdenken zu fördern. Rehberg räumt ein, dass sich Verstöße nicht vollständig vermeiden lassen – insbesondere an Wochenenden. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigten jedoch, dass klare Regeln Wirkung entfalten: Seit Einführung des Verbots im Jahr 2017 seien entsprechende Vorfälle deutlich seltener geworden. Wer sich trotz Ermahnung nicht an die Vorgaben hält, kann gemäß den Beförderungsbedingungen von der Weiterfahrt ausgeschlossen und des Bahnsteigs verwiesen werden.
Das Durchsetzen eines Alkoholverbots auf Hochbahngleisen ist doch lächerlich. Gerade der Partytourismus auf der Limmerstrasse, der schick mit seiner Herriflasche in der Hand im öffentlichen Bereich durch die Strassen unterwegs ist, wird dies generationsbedingt nicht checken oder ist nicht in der Lage dazu.
Dass das irgendwie asi ist, stört ja auch nicht.
Warum soll dann die geöffnete Flasche den Weg bei der fehlenden Rücksichtnahme der Zler und Helikopter nicht zu den Hochbahngleisen finden.
Mal wieder theoretisch beschlossen und nicht über die Umsetzung des Verbots nachgedacht.
Passt einfach zu dieser Stadt.
Sowie die rauchenden Gruppen, die kulturell bedingt eher zum Gras greifen, was Dank unserer tollen Politik öffentlich nicht mehr zu verbieten ist. Man aber genervt diesen Gestank erdulden muss, weil ja Cannabis neuerdings zur Kultur gehört.
Schön lange nicht mehr so gelacht. Die Üstra ist schon ein sehr witziger Verein.
Warum kümmern die sich nicht zuerst einmal um ihre anderen Baustellen?
1. Diese sogenannten Zielanzeigen. Viele funktionieren nicht oder haben noch nie funktioniert und das schon seit Jahren. Kleines Beispiel Wunstorfer Straße Bus. Warum haut man die nicht ab wenn sie nicht funktionieren? Oder schaltet sie wenigstens aus und spart Energie? Ist ja nicht nur eine Anzeigetafel.
2. Wenn ich schon bei Haltestellen bin. Aktuell friert es, diese Kästen mit Fahrplänen beschlagen, es ist oft nichts mehr lesbar. Warum klebt man die Fahrpläne nicht vorne an die Scheibe statt hinten auf die Rückwand?
3. E-Scooter sind in Bus-und Bahn verboten wegen einer angeblichen Brandgefahr. Wurde nicht bewiesen. Ganz im Gegenteil, sogar der ADAC hat getestet, da kann nichts passieren. Und E-Scooter sind versichert, ohne dürfen die nicht fahren.
E-Bikes brauchen keine Versicherung, die dürfen rein, die brauchen sogar mehr Platz. Schon seltsam.
E-Scooter die zarten deutschen StVO Vorschriften entsprechen müssen nicht. aber Fahrräder die ich in China bestellen darf und nur Licht und Bremsen brauchen, die dürfen? Ich nenne so etwas verlogen.
4. Wenn ich bei Fahrrädern bin. Lieferdienste haben in Bus und Bahn nichts zu suchen, zu keiner Zeit!!!
5. Protec…
Ernsthaft, arbeiten die auch? Also nicht alle. Es gibt welche die Haltestellen putzen, die sind wirklich fleißig.
Ich denke an diese Poser in Uniform. Vielleicht sollte man da Smartphones im Job verbieten. In Linden sieht man die ja selten, höchstens in der Bahn alle paar Wochen mal. Also muss ich das Beispiel Bahnhof oder Steintor nehmen. Ehrlich, wenn man auf dem Smartphone tippend eine Rolltreppe runterfährt im Kostüm von Protec und unten muss eine alte Frau mit Rollator warten… Dann stimmt da was nichts.
Und so nebenbei, warum.dind davon nie welche an Orten, also Hochbahnsteigen wo gerade nach Veranstaltungen, z.B. am schwarzen Bär, der gesamte Hochbahnsteig voll von Glasbruch, Erbrochenes und co. ist?
Und so eine Ankündigung soll nicht lustig sein? Die schaffen es ja nicht einmal ihre bisherigen Baustellen zu lösen. in Bus und Bahn werden ständig alkoholische Getränke sehr sichtbar konsumiert. Am Steintor, Kröpke und Bahnhof raucht unter Garantie tagsüber mindestens 1 Person, nach 20 Uhr sind es viel mehr.
Und jetzt will die Üstra das an Hochbahnsteigen machen und kontrollieren?
Entschuldigung, aber für mich ist das irgendwie als ob man 20 Jahre Aprilscherze gesammelt und auf einmal losgelassen hätte.
PS: Ich kann es natürlich verstehen, Sinn macht es, es kann halt nicht kontrolliert und durchgesetzt werden.
Dann soll man eine Raucherzone schaffen. Denkt bitte an diese ganzen Berichte hier wo wieder ein Fußgänger von Auto oder Bahn erfasst wurde um so ne Bahn zu erwischen. Gerade Hochbahnsteige, da sind Ampeln, stehen Raucher auf der Straße, die Bahn kommt…
Liebe Üstra, macht bitte sinnvolle Sachen wo eure Fahrgäste auch freuen. Überdachte Haltestellen. Da fehlen sehr viele. Mich würde das freuen.
Ich finde das gut, auch weil ich in den letzten Jahrzehnten es immer wieder erlebt habe, dass ich allein, nichtrauchend, auf einer leeren Haltestelle stehe, überall ist Platz, dann kommt eine rauchende Person und stellt sich in meine Nähe oder es regnet und unter dem Schutzdach stehen rauchende Menschen, so dass ich mit meiner chronischen Atemwegserkrankung im Regen bleiben muss.
Noch schlimmer ist Cannabisgeruch, von dem wird mir total schlecht! Davor ist man ja noch nicht mal in seiner Wohnung sicher, weil der auch von außen dort eindringt!
Es bleibt die Frage, wer soll die Einhaltung kontrollieren und wie oft?
JASMiN,
da stimme ich dir als asthma-kranke völlig zu, aber…
wer bitte soll das denn kontrollieren…??? 🤔🤔🤔
(z.b.wodka inner colaflasche)
Hallo??? Die trinken Alkohol auch sichtbar in Bus oder Bahn und das sogar morgens um 7 Uhr. Das hat man bisher auch nicht versteckt oder getarnt.
Ich bin weder Raucher noch Trinker, aber dass ein öffentlich finanziertes Unternehmen jetzt Einnahmen ohne Personentransport durch das Deutschlandticket erhält, macht es einfach über das Hausrecht ganze Bevölkerungsgruppen zu verdrängen. Ebenso werden zugelassene 2-Rad E-Scooter als unverzichtbare Hilfsmittel für die letzten Kilometer über das Hausrecht ausgeschlossen.
Erläutern Sie bitte, wieso die ÜSTRA „jetzt Einnahmen ohne Personentransport durch das Deutschlandticket erhält“. Meinen Sie, dass Fahrgäste mit Deutschlandticket vom Angebot der ÜSTRA ausgeschlossen sind und die ÜSTRA trotzdem Geld bekommt? Oder wie ist Ihre Aussage zu verstehen?
Egal bei welchem Verbot werden -wenn überhaupt – eh nur die Menschen angesprochen, von denen die geringste Gegenwehr zu erwarten ist.
Man sieht ja auch beim Cannabiskonsum, dass selbst in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens ( Küchengartenplatz) und/oder Spielplatzes ( Pfarrlandplatz) munter konsumiert wird.