
Nach Axel von der Ohe (SPD) und Belit Onay (Bündnis90/Die Grünen) war der OB-Kandidat Peter Karst (CDU) Gast beim Grillabend der Arbeitsgemeinschaft Lindener Vereine (AGLV). Er stellte seine Ideen für eine wirkungsvollere Förderung der Vereine und des Ehrenamtes in Hannover vor: Die Verwaltung müsse den Zugang zu den Fördermöglichkeiten vor allem für Sportvereine, die ihre Sportstätten sanieren müssten, erleichtern. „Das ist aktuell zu kompliziert“, sagte der 55-Jährige, der über langjährige Erfahrung in Vereins-Ehrenämtern verfügt. „Ich erlebe ständig, dass Vereinen aus Kunst, Kultur, Soziales und Sport ansprechende Räumlichkeiten und Orte fehlen für ihre Angebote – auch im Stadtbezirk Linden-Limmer.
Proaktiv Konzepte erarbeiten
Die Verwaltung sollte nicht auf Förderanträge warten, sondern proaktiv auf die Vereine zugehen und mit ihnen für die Stadtteile oder Stadtbezirke übergreifende Konzepte mit der Finanzierung entwickeln.“ Die Stadt könne zudem einen stärkeren Impuls geben, um junge Menschen für aktive Vereinsarbeit zu interessieren: „Die Verwaltung müsste intensiver mit den Vereinen zusammenarbeiten, die bei der Ganztagsbetreuung mit Schulen kooperieren. Wenn die Schüler und Schülerinnen bewusster erleben, was Ehrenamt oder praktische Arbeit in einem Verein bedeutet, dann kann das zum Mitmachen motivieren.“ Das Treffen fand bei SV 07 Linden statt.