Faust: Aufruf zu einer Ausstellung über Diskriminierung

Faust Warenannahme„Rassismus, Armut, Sexismus gehören leider auch hier zum Alltag“, heißt es in einem dieser Tage als „Open call“ im Netz verbreiteten Aufruf: “Eine Foto- und Gedichtausstellung auf unserem 1. Mai-Fest soll sichtbar machen, wie Ihr hier und heute Ausgrenzung und Diskriminierung und ihre Auswirkungen erlebt und wahrnehmt.“

Gehen soll es „von konkret bis abstrakt, von grafisch bis poetisch“ um Gedichte und Fotos aus und über Linden-Limmer. „Eine Auswahl der Beiträge werden wir auf Ausstellungstafeln drucken lassen, zum Fest auf dem Faustgelände und später an weiteren Orten im Stadtbezirk ausstellen,“ so der Aufruf.

Beiträge können bis zum 12. April 2026 digital unter ausstellung@kulturzentrum-faust.de eingereicht werden. „Alle, deren Werke ausgewählt wurden, werden dann von uns persönlich angesprochen, um die Beitexte zu Euren Bildern, Eurer Lyrik abzustimmen. Wir brauchen deshalb Kontaktdaten von allen Teilnehmer*innen (Realnamen – auch aus rechtlichen Gründen / Telefonnummer).“
Veröffentlicht werden können Fotos und Texte auch unter Pseudonym. Die Beiträge dürfen aber keine fremden Urheberrechte verletzen und alle abgebildeten Personen müssen mit der Veröffentlichung einverstanden sein. Die Ausstellung ist Teil der soziokulturellen Projekte im Rahmen des 1. Mai-Festivals, das durch die Initiative Musik und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird. „Wir freuen uns auf Eure Bilder und Texte!,“ so Estrella Jurado und Jörg Djuren als Ansprechpersonen bei Faust.

Bildnachweis: Martin Illmann

2 Gedanken zu „Faust: Aufruf zu einer Ausstellung über Diskriminierung“

  1. Positive Beispiele wären mir lieber.
    Man muss nicht mit der Brechstange Friede-Freude-Eierkuchen spielen, aber dieses Dauergejammere aus manchen Ecken tut niemandem gut. Viele grundsätzlich wohlgesonnene Menschen geben sich diesbezüglich inzwischen ziemlich genervt.
    Was ich sagen will: Das kann nach hinten losgehen.

Die Kommentare sind geschlossen.

2 Gedanken zu „Faust: Aufruf zu einer Ausstellung über Diskriminierung“

  1. Positive Beispiele wären mir lieber.
    Man muss nicht mit der Brechstange Friede-Freude-Eierkuchen spielen, aber dieses Dauergejammere aus manchen Ecken tut niemandem gut. Viele grundsätzlich wohlgesonnene Menschen geben sich diesbezüglich inzwischen ziemlich genervt.
    Was ich sagen will: Das kann nach hinten losgehen.

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