Badenstedt: Bis 2027 entstehen 94 neue Mietwohnungen

Spatenstich Baugebiet Ehlers Höfe
Spatenstich für erste Wohnungen v.l.: Thomas Klapproth, Dr. Susanne Schmitt, Sylvia Vielbach, Matthias Steinhauer, Matthias Wunderling-Weilbier, René Böder und Michael Kiesewetter.

Rund fünf Kilometer liegen zwischen der Charlottenstraße und dem Baugebiet „Ehlers Höfe“. Während sich die Bewohner im Stadtteil Linden-Süd weiter gegen Wohnraumzweckentfremdung wehren müssen, kommt aus dem Stadtteil Badenstedt nun ein positives Zeichen gegen den Wohnungsmangel in Hannover: Bis Ende 2027 sollen an der Hermann-Ehlers-Allee 133 Wohnungen entstehen, von denen 94 für Menschen mit geringen oder mittleren Einkommen sind. Die Norddeutsche Wohnbau GmbH und die BöCon Baubetreuungsgesellschaft realisieren zwei seit langem geplante Bauvorhaben, nachdem sie in diesem Jahr Kaufverträge für die geförderten Wohneinheiten mit der WohnRaum Niedersachsen geschlossen hatten.

Die Landeswohnungsgesellschaft ist eine landeseigene Gesellschaft, die 2023 gegründet wurde, um neue, bezahlbare Mietwohnungen zu realisieren. Es sind die ersten beiden Neubauinvestments der Gesellschaft im Badenstedter Baugebiet. Seit 2022 bemüht sich die Stadt mit fünf Bauträgern, auf dem rund 5,6 Hektar großen Gelände der ehemaligen Versuchstieranstalt der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Quartier mit rund 500 Wohnungen, Gewerbe und einer Kindertagesstätte zu bauen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben das Vorhaben immer wieder verzögert, nur die Kita ist inzwischen in Betrieb.

Bildnachweis: Katharina Kümpel

2 Gedanken zu „Badenstedt: Bis 2027 entstehen 94 neue Mietwohnungen“

  1. Wenn dort 500 Wohnungen geplant sind frage ich mich, wo denn die dort lebenden Kinder zur Schule gehen sollen. Der Kindergarten ist ja schön und gut, aber es werden dort sicherlich auch zahlreiche Schulkinder untergebracht werden.

  2. Hauptsache, die Vermietung erfolgt dann auch hauptsächlich an schon in Hannover wohnende Menschen und es wird überprüft, ob die Wohnungen nicht nur angemietet werden um sie dann später an andere teurer unterzuvermieten.

    Selbst bei geförderten Wohnungen ist es durchaus möglich über mehrere Monate die Wohnung einem Untermieter zu überlassen, weil bei einem B-Schein ja keiner überprüft, wer tatsächlich dort wohnt. Einen erweiterten B-Schein (60%) gibt es schließlich bis zu einem Bruttoeinkommen von 49.801€/Jahr für eine Einzelperson, also ca. 2700 € netto.

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  1. Wenn dort 500 Wohnungen geplant sind frage ich mich, wo denn die dort lebenden Kinder zur Schule gehen sollen. Der Kindergarten ist ja schön und gut, aber es werden dort sicherlich auch zahlreiche Schulkinder untergebracht werden.

  2. Hauptsache, die Vermietung erfolgt dann auch hauptsächlich an schon in Hannover wohnende Menschen und es wird überprüft, ob die Wohnungen nicht nur angemietet werden um sie dann später an andere teurer unterzuvermieten.

    Selbst bei geförderten Wohnungen ist es durchaus möglich über mehrere Monate die Wohnung einem Untermieter zu überlassen, weil bei einem B-Schein ja keiner überprüft, wer tatsächlich dort wohnt. Einen erweiterten B-Schein (60%) gibt es schließlich bis zu einem Bruttoeinkommen von 49.801€/Jahr für eine Einzelperson, also ca. 2700 € netto.

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