Stadtteilpark Linden-Süd: Sport und Erholung direkt an der Ihme

Stadtteilpark Linden-Süd
Stadtteilpark Linden-Süd

Der Stadtteilpark Linden-Süd ist die größte Grünfläche des Stadtteils und ein beliebter Treffpunkt für Sport, Freizeit und Erholung. Direkt am westlichen Ufer der Ihme bietet die Parkanlage auf insgesamt 2,6 Hektar Platz zum Spazierengehen, Entspannen und für zahlreiche sportliche Aktivitäten. Basketballfeld, Skatepool, Fitnessgeräte und großzügige Grünflächen machen den Park zu einem vielseitigen Freizeitangebot für unterschiedliche Altersgruppen.

Vom verwilderten Ufer zum Stadtteilpark

Die Umgestaltung des westlichen Ihmeufer zwischen der Benno-Ohnesorg-Brücke und der Legionsbrücke begann im September 2016. Zuvor war das Gelände teilweise verwildert und wurde nur eingeschränkt genutzt. Bei der Planung konnten sich auch Anwohner mit ihren Ideen und Wünschen einbringen. Im Januar 2018 wurde der rund 1,6 Hektar große erste Bauabschnitt weitgehend für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Kosten für die Neugestaltung beliefen sich auf rund 1,62 Millionen Euro. Davon übernahm die Region Hannover 230.000 Euro.

Basketball, Skatepool und Fitnessparcours

Besonders attraktiv ist der Stadtteilpark für sportlich Aktive. Zu den Angeboten gehört ein öffentlich zugängliches Basketballfeld, das bereits bei seiner Eröffnung zu den Besonderheiten der Anlage zählte. Ein Mehrgenerationen-Fitnessparcours ermöglicht Bewegung und Training an der frischen Luft. Verschiedene Geräte, darunter Bein-, Rücken-, Schulter- und Ganzkörpertrainer, bieten unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten. Bei der Eröffnung war dies bereits die 14. Anlage dieser Art im Stadtgebiet.
Sportlich anspruchsvoller ist der sogenannte Stangen-Fitnesswald. Die Konstruktion mit zahlreichen Stangen in unterschiedlichen Höhen eignet sich für Kraft-, Geschicklichkeits- und Bewegungsübungen.
Ein weiteres Highlight ist der rund 650 Quadratmeter große Skatepool. Die aus Beton gestaltete Anlage mit unterschiedlichen Höhen, Rundungen und Übergängen bietet Platz für Skateboards, Inlineskates und Scooter. Zusammen mit den weiteren Skateflächen gehört sie zu den auffälligsten Freizeitangeboten des Parks.

Viel Grün und Erholung am Wasser

Trotz der zahlreichen Sportmöglichkeiten hat der Stadtteilpark seinen grünen Charakter bewahrt. Auf rund 13.000 Quadratmetern des ursprünglich umgestalteten Bereichs prägen Wiesen und große Bäume das Bild. Zwischen Eichen, Erlen, Kastanien und Rotbuchen verlaufen Wege, die zu Spaziergängen entlang der Ihme einladen. Insgesamt 13 im Zuge der Umgestaltung aufgestellte Bänke mit Arm- und Rückenlehnen bieten Sitzgelegenheiten. Auch direkt am Wasser befinden sich Sitzstufen, von denen aus sich das Treiben auf der Ihme beobachten lässt.

Bei der Neugestaltung wurde zudem auf Barrierefreiheit geachtet. Stufenlose Zugänge ermöglichen auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum Park und zum Uferbereich.

Hochwasser bleibt ein Problem

Die unmittelbare Nähe zur Ihme hat allerdings auch Nachteile. Bei Hochwasser können Teile des tiefer gelegenen Parks überflutet werden. In der Vergangenheit standen insbesondere die ufernahen Wege und Flächen bereits mehrfach unter Wasser.

Dennoch hat sich der Stadtteilpark Linden-Süd zu einem wichtigen Naherholungsgebiet entwickelt. Durch die Kombination aus Sportangeboten, großzügigen Grünflächen und seiner Lage direkt am Fluss ist er nicht nur für die Bewohner von Linden-Süd interessant.

Stadtteilpark Linden-Süd im Überblick

    • Lage: Auestraße, 30449 Hannover, zwischen Benno-Ohnesorg-Brücke und Legionsbrücke
    • Gesamtfläche: rund 2,6 Hektar, davon zunächst 1,6 Hektar umgestaltet
    • Sportangebote: Basketballfeld, Skatepool, weitere Skateflächen, Mehrgenerationen-Fitnessparcours und Stangen-Fitnesswald
    • Fitnessgeräte: Beintrainer, Duplex-Schultertrainer, Ganzkörpertrainer und Rückentrainer
    • Erholung: Grünflächen, Spazierwege, Parkbänke und Sitzmöglichkeiten direkt an der Ihme
    • Barrierefreiheit: stufenlose Zugänge zum Park und zum Uferbereich

Stadtplan

Bildnachweis: Achim Brandau