Vernissage mit Buchvorstellung: Bert Strebe – Anderwelt

metavier – Galerie vom Anfang und Ende

Das Fotoprojekt „Anderwelt” zeigt Menschen, die einen anderen Menschen durch dessen Tod verloren haben. Die Hinterbliebenen werden gemeinsam mit dem oder der Verstorbenen porträtiert. Die Kamera kann die Verstorbenen nicht sehen. Aber sie sind dennoch erkennbar. Zum Beispiel in den Gesichtern der Trauernden. In ihren Augen. Oder in ihrer Haltung. Auf der Haut oder in der Ferne. In einer Geste oder dem Fehlen einer Geste. Im Licht, im Schatten.

Die Ausstellung bei metavier zeigt Fotografien von Bert Strebe. Ausgehend von eigenen Verlusterfahrungen versucht er darin, die folgenden Fragen zu ergründen:

Was passiert mit Lebewesen, wenn sie sterben? Was passiert mit uns, wenn wir sterben? Sind die Toten tatsächlich fort? Wohin verschwindet das, was ihr Sein ausgemacht hat, wenn wir nur noch ihren Körper sehen können, wenn wir irgendwann gar nichts mehr sehen, sie nicht mehr anfassen können?

In einer künstlerischen Annäherung an das Jenseits versucht Bert Strebe, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir Verlust und Trauer anders begegnen und sie so in unsere alltägliche Erfahrung des Lebens integrieren können. Denn wie er selbst sagt: „Wir können den Tod nicht mit dem Verstand begreifen. Aber mit unseren Gefühlen können wir uns der Anderwelt annähern.“

Laufzeit: 04.04.2026 – 17.05.2026
Öffnungszeiten: jeden Sonntag 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

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