Evangelischer Sakralbau der späten Kaiserzeit mit mittelalterlichen Bauformen
Bei diesem evangelischen Sakralbau am Rand von Linden orientierte man sich in der späten Kaiserzeit besonders konsequent an mittelalterlichen Bauformen. Der neoromanische Werksteinbau nimmt mit seiner markanten Westfassade, die an ein Westwerk erinnert, unter anderem Bezug auf den karolingischen Dom in Minden.
Auch die bauzeitliche Ausstattung des 1906 geweihten Gotteshauses ist gut erhalten, darunter ein imposanter Radleuchter, der bereits vollständig elektrifiziert war. Bis 1915 ergänzte man den ebenfalls in neuromanischen Formen gestalteten Pfarrhof, der die Anmutung eines Klosters vermittelt. Pfarrerin Meret Köhne gestaltet einen Abendmahlsgottesdienst und Kirchenführungen.
Architekten: Karl Heinrich Moormann, 1903 – 1906, 1915
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