
Im Lindener Rathaus entsteht mit dem neuen „Hannah-Arendt-Demokratiezentrum“ ein Forum für öffentliches Denken und Handeln. Ziel ist es, eine lebendige Demokratie zu fördern und sie gegen jede Form von Extremismus zu stärken. Dafür haben 35 Menschen aus Hannover und weiteren Städten am 15. Oktober den gleichnamigen Verein gegründet und den ersten Vorstand gewählt. Mit vielfältigen Diskursformaten, Experimentierlaboren und Ausstellungen will der Verein politische Bildung fördern, das zivilgesellschaftliche Engagement und die politische Mitwirkung vieler Menschen stärken.
Erster Vorstand
Am 15. Oktober, einen Tag nach dem 120. Geburtstag der Namensgeberin, wählten sie die beiden Initiatoren Dr. Arno Brandt und Dr. Daniel Gardemin zum ersten und zweiten Vorsitzenden sowie Tobias Langer zum Schatzmeister. Beisitzende sind Friederike Otto, Katharina Badenhop, Beate Gonitzki, Nora Boris, Stefan Wolf, Detlef Schmiechen-Ackermann, Lasse Schwarz und Ernst Barkhoff.
Wie geht es weiter?
„Wir werden in der kommenden Woche Satzung und Gründungsprotokoll zum Eintrag in das Vereinsregister einreichen und beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit beantragen“, kündigt Gardemin an. Ziel sei, dass der Verein noch in diesem Jahr handlungsfähig werde.
Voraussichtlich bis Mitte November sollen die Arbeitspapiere der Werkstätten fertig und zu einer Gesamt-Programmatik zusammengeführt werden. Beim Dezember-Format „Roter Salon“ des Forums für Politik und Kultur wollen die Engagierten die Inhalte öffentlich vorstellen. Noch offen ist ein Termin für die Wahl des Beirates, der den Vorstand bei der Programmarbeit strategisch beraten soll.
Mitglied werden
„Wer an einer Mitgliedschaft interessiert ist, dem sende ich per Mail einen Mitgliedsantrag zu“, sagt Gardemin. Sobald die neue Homepage freigeschaltet ist, wird das Antragsverfahren digital erfolgen. Kontakt: Dr. Daniel Gardemin E-Mail: daniel@gardemin.de.