
Auch in Hannover wurde eine 22-jährige Frau Opfer dieser Masche. Sie wurde am Ernst-August-Platz angesprochen, glaubte dem Täter, und übergab Bargeld. Die versprochene Rückzahlung kam nie an. Der Täter konnte mit einem mittleren dreistelligen Betrag entkommen.
Die Polizei beschreibt den Unbekannten als etwa 180 cm groß, kräftig gebaut, mit kurzen dunkelblonden Haaren. Er sprach Englisch.
Polizei und Verbraucherschützer raten zur Vorsicht
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz bestätigt: Es handelt sich um ein europaweites Phänomen, das gezielt auf die Hilfsbereitschaft von Passanten abzielt. Auch andere Bundesländer sind betroffen.
Um sich vor dieser Betrugsmasche zu schützen, raten Polizei und Verbraucherzentrale:
- Seien Sie skeptisch bei Bargeldbitten durch Fremde – auch bei angeblicher Sofortüberweisung.
- Lassen Sie sich nicht durch dramatische Geschichten oder freundliches Auftreten unter Druck setzen.
- Prüfen Sie angebliche Zahlungen genau – am besten, indem Sie selbst in Ihr Online-Banking schauen.
- Rufen Sie im Verdachtsfall die Polizei unter 110 oder wenden Sie sich an die nächste Dienststelle.
Hinweis: Menschen, die tatsächlich in Not geraten sind, sollten sich an ihre diplomatische Vertretung oder Hausbank wenden – nicht an fremde Passanten.
Wachsamkeit gefragt
Die Polizei Hannover bittet die Bevölkerung um Achtsamkeit und Zivilcourage. Wer ähnliche Situationen beobachtet oder betroffen ist, sollte diese umgehend melden – jeder Hinweis kann helfen, weitere Betrugsfälle zu verhindern.
Quelle: Polizeidirektion Hannover und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz