
Egon Krenz war nur 50 Tage Staatschef der untergehenden DDR – ein Portrait
Als Kronprinz von Erich Honecker machte Egon Krenz SED-Karriere, am Ende war er Staatschef der DDR. Doch er führte das Land nur 50 Tage, nach der Wiedervereinigung wurde er wegen seiner Mitverantwortung für die Mauertoten zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Seit seiner Entlassung 2003 lebt er in Dierhagen an der Ostsee.
Funktionär, Aufsteiger, Apparatschik, Bonze, Hassfigur, Totschläger, Häftling, Vater und Großvater wer ist Egon Krenz am Ende seines Lebens Im Film zeichnet Regisseur Lutz Pehnert (Bettina) den Aufstieg und Fall des Mannes nach und beleuchtet seine politischen Entscheidungen im Kontext des Kalten Krieges. Gleichzeitig blickt der Film mit neuer Perspektive auf den Niedergang der DDR und auf die Wege der Menschen, die in diesem System aufwuchsen.
„Zwischen persönlicher Überzeugung und politischem Scheitern entsteht das Bild eines widersprüchlichen Politikers“
Filmdienst
„Der Politiker Egon Krenz ungeschminkt (…) Aufstieg in den Machtapparat der SED · Krenz größtes Trauma: Ausschluss aus der SED“
NDR Kultur
„Kein differenzierter Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“
NDR Kultur
D 2026, .123 Min., ab 6 J., R: Lutz Pehnert, mit: Egon Krenz, Werner Krätschell, Solveig Leo, Ruudt van Malten,
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