Stadtteilrundgang: Rotes oder braunes Linden?

Datum: 26.05.2019 | Zeit: 14:00 Uhr | Ort: Schwarzer Bär

rotes-braunes-lindenRundgang mit Till Ewald und Patrick Bredl

Über Linden zur Zeit des Nationalsozialismus wurde viel geschrieben – denn die Geschichte des “roten” Lindens zeigt eindrucksvoll, dass es möglich war den Nazis aktiv entgegenzutreten. Mit einem Stück Lokalstolz wurde so in der kollektiven Erinnerung die Geschichte Lindens zu einer Geschichte des Widerstands. Ausgeblendet wurde hierbei oft der nationalsozialistische Alltag, die umfassende Nationalsozialisierung aller öffentlichen Sphären, sowie die Bereitschaft der Arbeiter*innenschaft die NS-Ideologie zu übernehmen.

Anpassung, “Arisierung”, Zwangsarbeit, Vertreibung und Deportation war ebenso fester Bestandteil des “roten” Lindens, wie auch die Bevölkerung keineswegs frei von nationalsozialistischer Ideologie war. Anhand von Orten nationalsozialistischer Politik und Orten des Widerstands soll bei diesem Stadtteilrundgang ein Blick geworfen werden auf die “Vielfältigkeit” Lindens im NS.

Der Spaziergang wird ca. 3 bis 4 Stunden dauern und im Tempo Rücksicht auf alle nehmen.
Ort: Schwarzer Bär, an der Bärenskulptur

Die Veranstaltung ist ein Beitrag des AStA Uni Hannover zum Veranstaltungskalender des Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V. für die Monate März-August 2019.

Den Veranstaltungskalender gibt es in gedruckter Form u.a. in den Räumlichkeiten des AStA oder als PDF-Dokument hier:
http://netzwerk-erinnerungundzukunft.de/wp-content/uploads/2019/02/32469_1.4_Netzwerk-Broschüre_2019_Internet.pdf

 

Veranstaltungsort:
Schwarzer Bär
Schwarzer Bär
30449 Hannover

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Bildnachweis: AStA Uni Hannover