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SUMMARY:Ausstellung - Die Leeren Schulbänke!
DESCRIPTION:Ausstellung zum „Blutigen Winter 2026“\n\nMehr als 230 Sch
 üler*innen und über 160 Studierende wurden während der Proteste im Iran
  im Winter 2026 getötet. Eine Gedenkveranstaltung in Hannover erinnert an
  die Opfer und fordert Aufklärung.\n\nDer Januar 2026 (Monat Dey 1404) ma
 rkiert einen Wendepunkt in der jüngeren Geschichte Irans. Was als Protest
  gegen politische Repression und wirtschaftliche Not begann\, entwickelte 
 sich innerhalb weniger Wochen zu landesweiten Demonstrationen in mehr als 
 160 Städten. Schulen und Universitäten wurden dabei zu wichtigen Orten d
 es zivilen Widerstands.\n\nDie Proteste wurden mit massiver staatlicher Ge
 walt beantwortet. Nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen kamen w
 ährend dieses Winters mehr als 230 Schüler*innen und über 160 Studieren
 de ums Leben. Viele von ihnen waren minderjährig. Sie starben bei Demonst
 rationen oder nach Festnahmen durch gezielte Schüsse\, Gewaltanwendung od
 er Folter. Auch Lehrkräfte und pädagogisches Personal gerieten ins Visie
 r der Sicherheitskräfte. Dutzende wurden verhaftet\, verhört oder verlet
 zt. Einige wurden unter Druck gesetzt\, Informationen über protestierende
  Schüler*innen weiterzugeben.\n\nDer Koordinationsrat der Gewerkschaften 
 der iranischen Lehrkräfte spielte während der Proteste eine wichtige Rol
 le bei der Organisation zivilgesellschaftlichen Widerstands. Eine zentrale
  Aktion war die Kampagne „Leere Schulbänke“: In vielen Städten blieb
  der Unterricht aus\, um an getötete\, inhaftierte oder verschwundene Sch
 ülerinnen und Schüler zu erinnern. Angesichts der Ereignisse fordern die
  Initiatorinnen eine unabhängige internationale Untersuchung der Gewalt g
 egen Kinder und Jugendliche sowie die Freilassung aller inhaftierten Lehrk
 räfte\, Studierenden und Schülerinnen.\n\nIm Rahmen der Veranstaltung we
 rden Vertreter*innen verschiedener Organisationen und Institutionen sprech
 en. Geplant sind Redebeiträge des Lehrerverbandes im Exil\, des Bürgerme
 isters der Landeshauptstadt Hannover\, von Herrn Thomas Klapproth\, der GE
 W – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft\, von Amnesty International 
 Hannover sowie von Heidi Reichinnek (Die Linke).\nDie Veranstaltung wird o
 rganisiert vom Solidaritätsnetzwerk iranischer Lehrkräfte in Zusammenarb
 eit mit Amnesty International Hannover\, GEW – Gewerkschaft Erziehung un
 d Wissenschaft\, kargah e. V.\, und Forum der iranischen Demokrat*innen un
 d Sozialist*innen Hannover.\n\n📍 Ort: kargah Haus\n🎫 Eintritt: frei\
 n📅 Laufzeit Ausstellung: 13.03.2026 bis zum 14.03.2026\n🕗 Öffnungsz
 eiten: Freitag 17 - 20 Uhr | Samstag 11-19 Uhr\n\nKontakt:\nkargah e. V.\,
  Laura Heda und Juan Muñoz Raza\nMail: kultur@kargah.de\, Telefon: 0511 1
 26078 2360
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