Industriehistorischer Rundgang durch Linden

Mechanische Weberei, um 1880
Mechanische Weberei, um 1880
In Hannover wird regiert, in Linden produziert“. Aus dem einstigen Weberdorf vor den Toren Hannovers wurde im 19. Jahrhundert ein wichtiger Standort des Maschinen- und Fahrzeugbaus sowie der Textilindustrie. Folgen Sie am Donnerstag, dem 24. Mai 2019, um 14 Uhr mit Dr. Uwe Burghardt, Leiter des Arbeitskreises Technikgeschichte beim VDI Bezirksverein Hannover e.V., den Spuren der Industrialisierung in Linden.

Treffpunkt ist am Museum für Energiegeschichte(n). Von dort startet der Rundgang entlang des ehemaligen Gaswerks an der Glocksee Richtung Küchengarten in Linden-Nord. Von hier aus blickt man auf das heutige Gaskraftwerk Linden, das auf dem Terrain der einstigen Hannoverschen Baumwollspinnerei und -weberei steht. Am Küchengarten lässt sich ein ehemaliges Badehaus entdecken, in dem heute das Kabarett TaK seine Bleibe hat. Auf dem Gelände der Lindener Aktien-Brauerei wurde inzwischen eine Reihenhaussiedlung errichtet.

Der Spaziergang führt weiter am Ihmezentrum vorbei, auf dessen Untergrund bis in die 1960er Jahre die Mechanische Weberei Hannover unter anderem den berühmten Lindener Samt produzierte. Der Schwarze Bär war bis zum Zweiten Weltkrieg das Rotlichtviertel Lindens. Durch die Deisterstraße geht es vorbei am alten Lindener Rathaus. In der Weberstraße sieht man noch einige der ältesten erhaltenen Weberhäuser. Etwas weiter ist das Hanomag-Gelände ein gelungenes Beispiel für die Nachnutzung alter Fabrikhallen. Die Tour endet im ebenfalls hervorragend umgenutzten Ahrbergviertel. Von dort ist es nicht weit zur Stadtbahn-Haltestelle Allerweg.

Bei dieser Energie.Exkursion erzählt Dr. Uwe Burghardt sehr lebendig viele Geschichten und Anekdoten, aber auch Zahlen, Daten und Fakten rund um die Industrialisierung Lindens – und kommt gerne mit Ihnen ins Gespräch.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, daher ist eine Anmeldung erforderlich:
telefonisch unter 0511-89747490-0, oder per Mail unter museum(at)energiegeschichte.de.

Tipp: Lindener Geschichte