Ideen an Bus-Ringlinie 100 / 200 am 29. Oktober erleben

Das „Ringlinienzentrum“ ist der richtige Ort, um sich über die RingLinien-Projekte zu informieren – bevor man sich ab 16.30 Uhr mit dem üstra-Sonderbus kostenlos und mit Live-Musik auf die Strecke macht – oder mit normalen Fahrkarten die Ringlinienbusse nutzt. Zu sehen ist:

  • Lindener Markt – Installationen und Aktionen zum Thema Kommunikation und Bewegung „Platz für Eure Ideen“
  • Küchengartenplatz – Skateboarder zeigen ihr selbstgebautes Objekt und führen die Nutzungsmöglichkeiten vor, außerdem Waveboardhockey.
  • Klagesmarkt – BMX selbstgebaute mobile Funbox wird vorgeführt und ausprobiert.
  • Lister Platz, Richtung Oskar Winter Straße – Slacklineaktion und Illusionsmalerei
  • Georgsplatz – Installation der Parkourgruppe Monkey Movements
  • Haltestelle Stadionbrücke – Fußball mit Flutlichtanlage

Das Konzept

Die üstra-Buslinie 100/200 führt durch ganz unterschiedliche Stadtteile und fährt viele jugendrelevante Stationen an. Sie dient als verbindendes Element für eine Reise, auf der zu erleben ist, wie Jugendliche gestalterische Impulse im gemeinsam mit Erwachsenen genutzten und erlebten öffentlichen Raum setzen und ihn durch ihre Inszenierungen mit Leben füllen.

Die unterschiedlichen Ansprüche an diesen Raum, seine Beanspruchung und Aneignungen durch Jugendliche und Erwachsene sind Themen, mit denen sich der Fachbereich Jugend und Familie zusammen mit Forschergruppen der Leibniz-Universität seit einiger Zeit beschäftigt. Das aktuelle Ringlinien-Projekt wird gemeinsam mit dem Studio Urbane Landschaften an der Uni durchgeführt.

Jugendliche aus Jugendeinrichtungen, Jugendverbänden, Jugendgruppen, Vereinen, Schulen und ohne Anbindung waren nach Ideen gefragt, die mit kleinen Veränderungen große Wirkungen erzielen, um für mindestens einen Tag Straßen und Plätze für Bewegung, Spiel, Tanz oder Sport fit zu machen.

Für die Realisierung ihrer Ideen haben sie zwischen 100 und 5000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Auswahl der Projekte lag bei einer Jury mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und üstra.

Die Zuschüsse zu den Ideenrealisierungen stammen aus Mitteln des Förderprogramms des Bundes „Jugend bewegt Stadt“ im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (EXWOSt), für das Hannover mit dem Ringlinienprojekt als eine von acht Städten aus 133 Bewerbungen ausgewählt wurde.

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